Masterarbeit, 2021
81 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Inhaltlicher Aufbau der Arbeit
1.3 Untersuchungsmethodik und Werkzeuge
2 Telematik und die Datenschutzdebatte
2.1 Einführung in die Telematik
2.2 Die Entwicklung der Telematik bis heute
2.3 Das Thema „Datenschutz“ im Fahrzeug
2.3.1 Spannungen zwischen Telematik, Datenschutz und Privatsphäre
2.3.2 Arten von Fahrzeugdaten
2.3.3 Schutz der personenbezogenen Daten
3 Studien zum Thema „Telematikmarktanalyse“
3.1 VerkehrsRundschau: Trailer-Telematik im Fokus
3.1.1 Aufbau der Umfrage
3.1.2 Wesentliche Umfrageergebnisse
3.2 „Telematik 2015“ Integrationsportale: Eine Studie der DHBW Ravensburg
3.2.1 Aufbau der Umfrage
3.2.2 Wesentliche Umfrageergebnisse
3.3 Marktanalyse im Bereich der Pkw-Telematik
3.3.1 Aufbau der Marktanalyse
3.3.2 Wesentliche Ergebnisse der Marktanalyse
3.4 „Telematik 2017“ – Eine Untersuchung zur Nutzung von Telematik in Transport und Logistik
3.4.1 Aufbau der Umfrage
3.4.2 Wesentliche Ergebnisse der Marktumfrage
3.5 Fazit der Studien
4 Analyse der nationalen Telematik-Anbieter
4.1 Scoring-Modell als Analysemethode
4.2 Aufbau des Scoring-Modells
4.3 Legende zum Scoring-Modell
4.4 Ergebnisse des Scoring-Modells
4.4.1 Ergebnisse zu der einfachen Fahrzeugdatenanalyse
4.4.2 Ergebnisse zu den erweiterten Fahrzeugdaten
4.4.3 Ergebnisse zu der Funktionsgruppe des Fahrers
4.4.4 Ergebnisse zu der Funktionsgruppe des Disponenten
4.4.5 Ergebnisse zum Geschäftsprozess-Management
4.4.6 Ergebnisse bezogen auf Elektromobilität
4.4.7 Besonderheiten / Auffälligkeiten
4.4.8 Gesamtergebnis
5 Zusammenfassung
6 Reflexion und Ausblick
6.1 Interpretation der Ergebnisse
6.2 Limitation
6.3 Ausblick
Das Hauptziel der Arbeit ist die Durchführung einer fundierten Marktanalyse des deutschen Telematikmarktes unter besonderer Berücksichtigung der Elektromobilität, um den Fortschritt sowie das Leistungsangebot der Anbieter im Zeitraum 2020/2021 zu bewerten und bestehende Nutzungspotenziale zu identifizieren.
2.3.1 Spannungen zwischen Telematik, Datenschutz und Privatsphäre
Umwelt und zukünftige Fahrzeuge werden viel stärker miteinander kommunizieren, wodurch sich neue Anwendungsmöglichkeiten für Fahrzeughersteller und Fahrzeugfahrer entwickeln. Um die Fahrzeug-Fahrzeug-Kommunikation in Zukunft einsatzfähig zu machen, dient die Informations- und Kommunikationstechnologie hierbei als Basistechnologie. Darüber hinaus zählt der Internetzugang, Apps und die Einbindung von externen CE-Devices als ein Teil des zukünftigen Automobils. Die ganze Vision ist sowohl mit einer steigenden Anzahl externer und interner Schnittstellen als auch mit dem Generieren, Halten und Verarbeiten von großen Datenmengen verbunden.
Der richtige Umgang mit sensiblen Daten aller beteiligten Parteien spielen beim Schutz der Privatsphäre eine wichtige Rolle. Obwohl der Datenschutz sehr komplex, aufwendig und mit hohen Kosten verbunden ist, sind bei allen Automobilherstellern Lösungen zum Datenschutz fester Bestandteil. Jeder Schritt zu mehr Vernetzung und Kommunikation im Auto erhöht die Komplexität des Datenschutzes und bringt bestehende Lösungen an ihre Grenzen. Angriffe wie in der IT-Welt waren bis heute im Automobilumfeld unvorstellbar. Bei moderneren Fahrzeugen könnte sich das ändern. Um die Sicherheit der Daten gewährleisten zu können, braucht es intensivere Bestrebungen im Forschungsbereich Privatsphäre und Datenschutz bei den Fahrzeugen von morgen. Hierzu müssen bessere Datenschutzkonzepte erstellt werden, die gegen die künftigen Herausforderungen im Automotive-Bereich bestehen können.
Die Vision, dass die Fahrzeuge mithilfe dem Internet der Dinge in naher Zukunft mit ihrer Umwelt häufiger kommunizieren können, erzeugt nicht nur viele Erforschungspotenziale, sondern auch verborgene Herausforderungen. Durch die Generierung und Verarbeitung großer Datenmengen führt es dazu, dass sowohl private als auch sensible Daten hineinfließen. Somit befassen sich Datenschützer, Forscher und auch Fahrer mit neuen Fragestellungen:
1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Problemstellung, die Zielsetzung sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit.
2 Telematik und die Datenschutzdebatte: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Telematik dargelegt und der essenzielle Konflikt zwischen Datensicherheit, Privatsphäre und Telematik-Anwendungen diskutiert.
3 Studien zum Thema „Telematikmarktanalyse“: Dieser Teil analysiert bestehende Fachstudien der Vorjahre, um ein grundlegendes Verständnis der Marktsituation zu schaffen.
4 Analyse der nationalen Telematik-Anbieter: Das Kernstück der Arbeit, in dem 52 Anbieter mittels eines eigens entwickelten Scoring-Modells hinsichtlich ihrer Funktionen bewertet werden.
5 Zusammenfassung: Dieses Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der vorangegangenen Analysen prägnant zusammen.
6 Reflexion und Ausblick: Hier werden die Ergebnisse interpretiert, Limitationen der Studie aufgezeigt und eine Prognose für die zukünftige Entwicklung des Telematikmarktes gegeben.
Telematik, Logistik, Elektromobilität, Datenschutz, Scoring-Modell, Flottenmanagement, Fahrzeugdaten, Digitalisierung, Nutzerbezogene Telematik, Fahrerbewertung, Schnittstellen, Tourenplanung, Geofencing, Predictive Maintenance, Marktuntersuchung.
Die Arbeit analysiert den deutschen Telematikmarkt im Zeitraum 2020/2021 und untersucht kritisch den Stand der Technik sowie das Leistungsangebot aktueller Anbieter, insbesondere im Hinblick auf Logistikprozesse und Elektromobilität.
Die zentralen Felder umfassen die technische Entwicklung der Telematik, die Debatte um Datenschutz und Privatsphäre bei vernetzten Fahrzeugen, die Analyse von Wettbewerbsstudien sowie die empirische Bewertung von 52 Anbietern.
Ziel ist es, einen Überblick über den aktuellen Fortschritt und das Leistungsspektrum von Telematik-Anbietern zu geben und aufzuzeigen, inwieweit diese auf die Anforderungen der Elektromobilität vorbereitet sind.
Der Autor nutzt eine Kombination aus sekundärer Literaturforschung und einer induktiven, empirischen Untersuchung, bei der die Anbieter mittels eines Scoring-Modells anhand definierter Kriterien bewertet werden.
Im Hauptteil erfolgt die detaillierte empirische Auswertung von 52 Telematik-Anbietern, unterteilt in die Funktionsgruppen einfache Fahrzeugdatenanalyse, erweiterte Fahrzeugdaten, Fahrer, Disponent, Geschäftsprozess-Management und Elektromobilität.
Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Telematik, Logistik, Elektromobilität, Datenschutz und Scoring-Modell beschreiben.
Das Scoring-Modell dient dazu, die hohe Anzahl an Anbietern und deren unterschiedliche Produktportfolios vergleichbar zu machen und eine objektive Rangordnung basierend auf gewichteten Kriterien zu erstellen.
Die Analyse zeigt ein kritisches Bild: Aktuell unterstützen nur sehr wenige Telematik-Systeme elektromobilitätsrelevante Funktionen, was der Autor als signifikante Lücke im Markt für die Zukunft identifiziert.
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