Diplomarbeit, 2001
42 Seiten, Note: 1,75
Diese Arbeit zielt darauf ab, Judith Butlers feministische Theorie verständlicher zu machen und fokussiert dabei auf das Subjekt als ICH und dem WIR. Die zentrale Frage ist, wie Butler das Subjekt definiert und wie sich die Handlungsfähigkeit des Ich und des WIR gestaltet.
Die Einleitung führt in die Arbeit ein und stellt die zentrale Frage nach der Definition des Subjekts bei Butler und dessen Handlungsfähigkeit. Sie beleuchtet die theoretischen Grundlagen, insbesondere Butlers Kritik am heterosexuellen Regime, dem Biologismus und der Zweigeschlechtlichkeit.
Kapitel 2 widmet sich Butlers Subjektbegriff und untersucht seine verschiedenen Facetten, darunter das nomadische Subjekt, die Identität und der Körper. Es beleuchtet auch Butlers Ansatz zur Dekonstruktion der heterosexuellen Matrix und ihre Kritik am Sex-gender-Konzept.
Kapitel 3 fokussiert auf die Kategorie 'WIR' bei Butler, insbesondere im Hinblick auf die Frau und ihre politische Handlungsfähigkeit. Es diskutiert die Kritik am klassischen feministischen Bild der Frau und beleuchtet verschiedene Ansätze zum Verständnis des 'WIR', insbesondere im Kontext von Queerness.
Die Arbeit konzentriert sich auf die feministische Theorie Judith Butlers, das Subjekt, Identität, Körper, Performativität, Heterosexualität, Gender Trouble, Queer, Drag, feministische Politik, Dekonstruktivismus und die Kritik am Sex-gender-Konzept.
Butler dezentriert den klassischen Subjektbegriff und versteht das Ich als ein durch Performativität und Machtstrukturen konstruiertes Wesen.
Geschlechtsidentität ist keine angeborene Eigenschaft, sondern wird durch die ständige Wiederholung von Handlungen und gesellschaftlichen Normen erst erzeugt.
Sie kritisiert die Kategorie "Frau" als stabilen Ausgangspunkt, da dieser Begriff selbst durch Machtverhältnisse konstruiert ist und Vielfalt (z.B. Queer) oft ausschließt.
Körper werden in Butlers Theorie nicht als rein biologische Fakten gesehen, sondern gewinnen ihre Bedeutung erst durch diskursive Prozesse und Normen.
Drag dient als Beispiel für die Performativität von Geschlecht, indem es zeigt, dass Männlichkeit und Weiblichkeit imitierbare Rollen ohne "wahren" Kern sind.
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