Bachelorarbeit, 2021
72 Seiten, Note: B+
Einleitung
Stimulation
Literaturbericht
Kapitel I
Tradition vs. Progression
Emanzipation - New Work
Provokation - Millennials
Reaktion - Covid-19
Kapitel II
Distanz vs. Nähe
Isolation - Homeoffice
Kombination - Coworking
Transformation - Arbeitszeit
Kapitel III
Beschleunigung vs. Entschleunigung
Regeneration - Gesundheit
Integration - Officehome
Fusion - Architektur
Abschluss
Zusammenfassung
Konklusion
Diese Bachelorarbeit untersucht die paradoxe Natur von "New Work" im Kontext der sich wandelnden Arbeitswelt. Ziel ist es zu analysieren, ob neue Arbeitskonzepte die Grenzen zwischen Berufs- und Privatleben auflösen und inwiefern sie eine grundlegende Transformation der Architektur von Arbeitswelten forcieren.
Emanzipation
Old Work bezeichnet aus heutiger Sicht betrachtet ein veraltetes und starres Arbeitssystem. Dieses ist geprägt von automatisierten Prozessen, einer konstanten Arbeitsteilung sowie strengen Hierarchien. Kennzeichen dieses Systems sind vorhersehbare Karrierepfade und unbefristete Vollzeitanstellungen. (Vgl. Väth 2016: 14)
„Der Grund, warum wir uns überhaupt mit dem Thema New Work beschäftigen, ist der tiefgreifende wirtschaftliche und kulturelle Wandel. [...] Die neu Art zu denken, der Wunsch nach Veränderung, der Wunsch nach Sinnstiftung, Persönlichkeitsentwicklung aber auch die Digitalisierung [...] werden immer mehr Menschen der ‚Alten Arbeitswelt‘ vor die Frage stellen, was sie in Zukunft machen wollen.“ (Evsan 2020)
New Work ist ein Sammelbegriff für zukunftsweisende und sinnstiftende Arbeit. Man kann es als Human Centered Design betrachten, in dem der Mensch in den Fokus gestellt wird. Eine gegenseitige Vertrauenskultur soll sich etablieren und Führungsstile nachhaltig verändert werden. Als zukunftsweisende Arbeitsstile sind Konzepte der New Work flexibel was Zeit, Raum und Organisation betrifft, unterstützt durch die Integration von neuen Möglichkeiten, welche die Digitalisierung bietet. (Vgl. Evsan 2020)
Einleitung: Einführung in die Thematik des Wandels der Arbeitswelt sowie Darlegung der zentralen Forschungsfragen hinsichtlich der Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben sowie der Architektur der Arbeitswelt.
Kapitel I: Analyse der Ursprünge von New Work durch Gegenüberstellung von Tradition und Progression, inklusive der Einflüsse der Generation der Millennials und der Auswirkungen der Pandemie.
Kapitel II: Untersuchung der Distanz versus Nähe in modernen Arbeitsweisen wie Homeoffice und Coworking, wobei der Fokus auf der psychologischen Wirkung und der Work-Life-Balance liegt.
Kapitel III: Behandlung der Architektur als Instrument für Entschleunigung und Integration, unter anderem durch Konzepte wie das "Citizen Office" und die gesundheitsfördernde Gestaltung von Arbeitsumgebungen.
Abschluss: Zusammenfassung der Kernerkenntnisse und abschließende Konklusion zu den Forschungsfragen.
New Work, Arbeitswelt, Homeoffice, Coworking, Coliving, Digitalisierung, Büroarchitektur, Work-Life-Balance, Millennials, Gesundheit, Transformation, Flexibilität, Selbstorganisation, Arbeitsumgebung, Unternehmenskultur.
Die Arbeit untersucht die tiefgreifenden Veränderungen der Arbeitswelt unter dem Begriff "New Work" und beleuchtet die damit einhergehenden Paradoxa.
Die Themen umfassen den Wandel von Old Work zu New Work, moderne Arbeitskonzepte wie Coworking und Homeoffice sowie die architektonischen Anpassungen an diese neuen Bedürfnisse.
Die Arbeit analysiert, ob New Work das Verschwimmen der Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben fördert und ob diese neuen Konzepte zu einer tatsächlichen Auflösung der klassischen Architektur der Arbeitswelt führen.
Es handelt sich um eine Literaturanalyse und theoretische Untersuchung, die aktuelle Trends und Konzepte der Arbeitsgestaltung reflektiert.
Der Hauptteil gliedert sich in drei Kapitel: Tradition versus Progression, Distanz versus Nähe sowie Beschleunigung versus Entschleunigung, wobei jeweils architektonische und organisatorische Aspekte diskutiert werden.
Die Arbeit ist geprägt von Begriffen wie New Work, Digitalisierung, Work-Life-Blending, Selbstbestimmung und einer zukunftsorientierten Büroarchitektur.
Die Autorin sieht Homeoffice als zweischneidiges Schwert: Einerseits bietet es Flexibilität, andererseits führt es bei unzureichender Struktur zur Isolation und begünstigt das Verschwimmen von Berufs- und Privatleben.
Das "Citizen Office" dient als Beispiel für eine Arbeitsumgebung, die den Menschen in den Fokus stellt, körperliche Bewegung fördert und die Architektur gezielt als Werkzeug für Wohlbefinden und Produktivität einsetzt.
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