Bachelorarbeit, 2020
69 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Methodik
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Virtuelle Teamarbeit
2.1 Potenziale von virtueller Teamarbeit für Unternehmen
2.2 Herausforderung der virtuellen Teamarbeit
3 Teambildung
3.1 Konzept zur Teamentwicklung nach Tuckman
3.2 Managementkonzept für virtuelle Teams
3.3 Konzepte zur Teamentwicklung – das Forschungsprojekt
4 Methodisches Vorgehen
4.1 Durchführung der Literaturrecherche
4.2 Durchführung der qualitativen Auswertung
5 Ergebnisse der Literaturauswertung
5.1 Vorbereitungsphase
5.1.1 Auswahl der Teamleitung
5.1.2 Auswahl der Mitarbeiter
5.1.3 Zusammenfassung
5.2 Teamstart
5.2.1 Kick-off-Meeting
5.2.2 Zusammenfassung
5.3 Teamführung und Aufrechterhaltung der Teamstruktur
5.3.1 Erfolgsfaktor Vertrauen
5.3.2 Erfolgsfaktor Kommunikation
5.3.3 Erfolgsfaktor Motivation
5.3.4 Erfolgsfaktor Empowerment
5.3.5 Erfolgsfaktor Konfliktmanagement
5.3.6 Zusammenfassung
6 Diskussion
6.1 Diskussion der Ergebnisse und Handlungsempfehlungen
6.2 Kritische Reflexion
7 Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht, wie virtuelle Teams erfolgsversprechend entwickelt und in ein Unternehmen implementiert werden können. Ziel ist es, durch eine systematische Literaturanalyse Handlungsempfehlungen für Führungskräfte abzuleiten, um Herausforderungen der virtuellen Zusammenarbeit, wie Distanz und komplexe Kommunikation, effektiv zu bewältigen.
3.1 Konzept zur Teamentwicklung nach Tuckman
Konzepte zur Teamentwicklung wurden durch verschiedene Wissenschaftler entwickelt bzw. weiterentwickelt. Der wohl bekannteste Ansatz ist das nach Tuckman 1965 entwickelte Teamentwicklungsmodell. Dieses soll nachfolgend zunächst skizziert werden, bevor ein weiterentwickeltes Managementmodell für die virtuelle Teamarbeit vorgestellt wird, das durch folgende Meilensteile geprägt ist:
Forming: In der Orientierungsphase wird das Team zusammengeführt. Es lernt sich kennen und es bilden sich erste Kontakte. Diese Phase ist geprägt von Unsicherheit, defensiver Haltung und dem vorsichtigen Herausfinden der Verhaltensweise der anderen Teammitglieder (Herrmann, Hüneke, & Rohrberg, 2012, S. 94). Die Rollen im Team sind noch völlig unklar und es besteht auch keine innere Struktur. Orientierung und die Kommunikationswege der Teammitglieder laufen hauptsächlich über die Leitung des Teams ab (S. Müller, 2018, S. 50).
Storming: Diese Phase ist besonders kritisch. Stoßen in ihr dominante Teammitglieder aufeinander, kann dies den gesamten Arbeitsprozess beeinflussen (Kauffeld, 2014). In der Storming-Phase entstehen die ersten unterschwelligen Konflikte und Rivalitäten zwischen einzelnen Teammitgliedern in Bezug auf ungelöste Prozesse sowie Rollen- und Machtverhältnisse. Es werden Gruppen gebildet und die Position sowie die Kompetenzen des Teamleiters werden häufig in Frage gestellt. Jedes Teammitglied strebt hierbei nach der besten Machtposition, meist auf Kosten anderer (Herrmann, Hüneke, & Rohrberg, 2012, S. 94–95).
Norming: In der dritten Phase wächst das Team zusammen und sein Zusammenhalt steigt. Widerstände und Konflikte werden beseitigt bzw. gelöst. Es werden gemeinsame Werte sowie Normen gebildet und Spielregeln bestimmt. Zudem werden Ziele definiert und Aufgaben festgelegt (Möller, 2013, S. 14).
Performing: In der Hochleistungsphase werden Aufgaben, Prozesse sowie Rollen definiert. Das sog. ‚High-performing-Team‘ erbringt hier eine gemeinsame Leistung durch ein gestärktes Wir-Gefühl und setzt sich ehrgeizige Ziele. Die Effizienzsteigerung steht im Mittelpunkt (Herrmann, Hüneke, & Rohrberg, 2012, S. 95).
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die wachsende Bedeutung virtueller Teams in der globalisierten Arbeitswelt dar und definiert die Forschungsfrage bezüglich ihrer erfolgreichen Implementierung.
2 Virtuelle Teamarbeit: In diesem Kapitel werden grundlegende Begrifflichkeiten geklärt sowie die Potenziale und spezifischen Herausforderungen virtueller Zusammenarbeit erläutert.
3 Teambildung: Dieses Kapitel stellt theoretische Modelle der Teamentwicklung vor, darunter Tuckmans Modell und ein für die Arbeit modifiziertes Managementmodell.
4 Methodisches Vorgehen: Hier wird die Vorgehensweise bei der systematischen Literaturrecherche und der anschließenden qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring beschrieben.
5 Ergebnisse der Literaturauswertung: Dieses Kapitel präsentiert die gewonnenen Erkenntnisse zu den drei Phasen des modifizierten Modells (Vorbereitung, Start, Führung) und identifiziert zentrale Erfolgsfaktoren.
6 Diskussion: Die Ergebnisse werden hier kritisch diskutiert, Handlungsempfehlungen abgeleitet und das Vorgehen reflektiert.
7 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und zeigt Potenziale für zukünftige Forschungsarbeiten auf.
Virtuelle Teams, Teambuilding, Teamentwicklung, Zusammenarbeit, Erfolgsfaktoren, Aufbau, Führung, Kommunikation, Vertrauen, Motivation, Empowerment, Konfliktmanagement, Führungskraft, Literaturanalyse, Managementmodell.
Die Arbeit befasst sich mit der erfolgreichen Implementierung und Entwicklung virtueller Teams in Unternehmen, um den komplexen Anforderungen der heutigen Arbeitswelt gerecht zu werden.
Die Schwerpunkte liegen auf der Teambildung, der Auswahl von Teamleitern und Mitarbeitern, dem Teamstart durch Kick-off-Meetings sowie der kontinuierlichen Führung durch Vertrauensaufbau, Kommunikation, Motivation und Konfliktmanagement.
Das Ziel ist die Erarbeitung eines Konzepts und von Handlungsempfehlungen für Führungskräfte, wie ein virtuelles Team erfolgsversprechend in ein Unternehmen implementiert werden kann.
Die Autorin/der Autor nutzt eine systematische Literaturrecherche, deren Ergebnisse mittels einer qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet und strukturiert werden.
Im Hauptteil werden zunächst theoretische Grundlagen (Tuckman-Modell) dargelegt, methodisch aufgearbeitet und anschließend die Ergebnisse zur Vorbereitungs-, Start- und Führungsphase in virtuellen Teams detailliert dargestellt.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Virtuelle Teams, Erfolgsfaktoren, Teamentwicklung, Führung und Empowerment definiert.
Es dient dazu, sich persönlich kennenzulernen, gemeinsame Ziele festzulegen und verbindliche Regeln für die zukünftige Zusammenarbeit zu vereinbaren, was Konflikte minimiert und Vertrauen aufbaut.
Das VIST-Modell (Valenz, Instrumentalität, Selbstwirksamkeit, Teamvertrauen) dient als theoretische Grundlage, um motivationsfördernde Maßnahmen in virtuellen Teams systematisch abzuleiten.
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