Bachelorarbeit, 2021
34 Seiten
1 Einleitung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Motivation am Arbeitsplatz
2.1.1 Definition Motivation
2.1.2 Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg
2.1.2.1 Hygienefaktoren
2.1.2.2 Motivatoren
2.2 Profile verschiedener Generationen
2.2.1 Babyboomer
2.2.2 Generation Y
3 Motivationale Unterschiede der Generationen
3.1 Diskussion der Unterschiede
3.2 Auswirkungen auf Hygienefaktoren
3.3 Auswirkungen auf Motivatoren
4 Anreizsysteme in Mehr-Generationen-Unternehmen
4.1 Eigenschaften und Anforderungen effektiver Anreizsysteme
4.2 Entwicklung eines fairen Anreizsystems für Mehr-Generationen-Unternehmen
5 Diskussion
5.1 Zusammenfassung der Ergebnisse
5.2 Kritische Betrachtung der Ergebnisse
5.3 Ausblick auf zukünftige Forschung
Diese Bachelorarbeit untersucht, wie Unternehmen in einem Mehr-Generationen-Kontext Anreizsysteme gestalten können, die von den Arbeitnehmern der Babyboomer-Generation und der Generation Y gleichermaßen als fair wahrgenommen werden, um die Motivation zu steigern und Demotivation zu vermeiden.
2.1.2.2 Motivatoren
Neben den Hygienefaktoren unterscheidet Herzberg noch die sogenannten Motivatoren (Herzberg et al. 1959, S. 114). Im Gegensatz zu den Hygienefaktoren kann durch das Vorhandensein von Motivatoren am Arbeitsplatz ein Zustand der Zufriedenheit und der Motivation erreicht werden (Herzberg et al. 1959, S. 114).
Zu den Motivatoren gehören laut Herzberg: Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten, Anerkennung, die Arbeit selbst, Verantwortung und Leistung (s. Abbildung 1, Herzberg 1968, S. 8).
Sollten die Motivatoren am Arbeitsplatz nicht vorhanden sein, führt dies nicht automatisch zu Unzufriedenheit am Arbeitsplatz, sondern zu dem neutralen Zustand der „Nicht-Zufriedenheit“ (Herzberg 1974, S. 18). Mithilfe von Motivatoren kann eine langfristige Arbeitszufriedenheit und hohe Leistungsbereitschaft am Arbeitsplatz erfüllt werden. Jedoch muss, um diesen Zustand zu erreichen, auch ein starker Fokus auf das Vorhandensein von Hygienefaktoren gelegt werden (Laufer 2013, S. 45). Motivatoren können somit nur ihre volle Wirkung in Bezug auf die Leistungsbereitschaft der Beschäftigten entfalten, wenn auch die Hygienefaktoren optimal erfüllt werden können (Raab et al. 2010, S. 211).
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den demographischen Wandel und die Notwendigkeit, unterschiedliche Generationen wie Babyboomer und Generation Y in Unternehmen zu führen und zu motivieren.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert Motivation sowie die Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg und stellt die charakteristischen Profile, Werte und Bedürfnisse der Babyboomer und Generation Y dar.
3 Motivationale Unterschiede der Generationen: Hier werden die spezifischen Unterschiede zwischen den Generationen diskutiert und deren Auswirkungen auf die Hygienefaktoren sowie Motivatoren nach Herzberg analysiert.
4 Anreizsysteme in Mehr-Generationen-Unternehmen: Dieses Kapitel erläutert Anforderungen an effektive Anreizsysteme und entwickelt auf Basis des Cafeteria-Modells konkrete Strategien zur fairen Integration beider Generationen.
5 Diskussion: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, beleuchtet diese kritisch und gibt Ausblicke auf zukünftige Forschungsbedarfe im Bereich des Generationenmanagements.
Motivation, Anreizsysteme, Babyboomer, Generation Y, Zwei-Faktoren-Theorie, Herzberg, Hygienefaktoren, Motivatoren, Cafeteria-Systeme, Arbeitszufriedenheit, demographischer Wandel, Personalmanagement, Work-Life-Balance, Führungsverhalten, Organisationsgerechtigkeit
Die Arbeit befasst sich mit der Herausforderung, Motivations- und Anreizsysteme in Unternehmen zu entwickeln, die sowohl Babyboomer als auch die Generation Y ansprechen und motivieren.
Zentrale Themen sind die Arbeitsmotivation nach Herzberg, die unterschiedlichen Werteprofile der Generationen und die Gestaltung flexibler, fairer Vergütungsmodelle wie Cafeteria-Systeme.
Das Ziel ist es, ein Verständnis dafür zu schaffen, wie Mehr-Generationen-Unternehmen ihre Anreizsysteme so anpassen können, dass diese von allen Beschäftigtengruppen als fair wahrgenommen werden.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer fundierten Literaturanalyse basiert und psychologische Motivationstheorien mit betriebswirtschaftlichen Instrumenten des Personalmanagements verknüpft.
Der Hauptteil analysiert motivationale Unterschiede, leitet deren Auswirkungen auf Herzbergs Faktoren ab und erarbeitet konkrete Konzepte für Leistungspakete unter Berücksichtigung von Fairness und Transparenz.
Wichtige Begriffe sind Motivation, Anreizsysteme, Babyboomer, Generation Y, Zwei-Faktoren-Theorie sowie Cafeteria-Systeme.
Aufgrund des demographischen Wandels arbeiten diese beiden Generationen derzeit am stärksten zusammen, während die Babyboomer sukzessive in Rente gehen und durch die nachfolgende Generation Y ersetzt werden.
Cafeteria-Systeme ermöglichen eine individuelle Wahl von Entgeltbestandteilen, was es erlaubt, auf die alters- und lebensphasenabhängigen Bedürfnisse verschiedener Mitarbeitergruppen flexibel einzugehen.
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