Bachelorarbeit, 2020
78 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Theoretischer Hintergrund
2.1 Erholung
2.1.1 Psychological detachment
2.1.2 Relaxation
2.1.3 Mastery
2.1.4 Control
2.2 Musik Hören
2.3 Musik Hören und Erholung
2.3.1 Aktueller Forschungsstand
2.3.2 Musikalisches Training als Moderator
2.3.3 Das effort-recovery model
2.3.4 Die allostatic load theory
2.3.5 Die conservation of resources theory
3. Fragestellung und Hypothesen
3.1 Relevanz der Fragestellung
3.2 Hypothesen
4. Methode
4.1 Versuchsdesign und Ablauf der Untersuchung
4.2 Stichprobe
4.3 Messinstrumente und verwendete Materialien
4.4 Auswertungsstrategie
5. Ergebnisse
5.1 Deskriptive Statistik
5.2 Regressionsanalysen
5.3 Moderatoranalyse
5.4 Ergänzende Analysen
6. Diskussion
6.1 Zusammenfassung und Interpretation
6.2 Einschränkungen der Untersuchung
6.3 Implikationen für Forschung und Praxis
6.4 Fazit
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der täglichen Dauer des Musikhörens und dem Erleben von arbeitsbezogener Erholung, unter besonderer Berücksichtigung der psychologischen Dimensionen "psychological detachment", "relaxation", "mastery" und "control" sowie einer möglichen moderierenden Rolle musikalischen Trainings.
2.1.1 Psychological detachment
Die Fähigkeit, sich während der Freizeit mental von der Arbeit zu lösen wird als essentiell für den Erholungsprozess betrachtet (Sonnentag & Fritz, 2007). Psychological detachment meint einerseits, dass man abseits der Arbeitszeit keine arbeitsbezogenen Aufgaben zu erledigen hat (Sonnentag & Fritz, 2007). Andererseits beinhaltet es darüber hinaus die psychologische Distanz, die jemand zu seiner Arbeit hat (Sonnentag & Fritz, 2007). Man denkt folglich in dem Zustand des psychological detachments nicht an die Arbeit oder arbeitsbezogene Probleme oder Chancen (Sonnentag & Fritz, 2007). Dieser Zustand geht daher über die körperliche Distanz zum Arbeitsplatz und die Nichterfüllung von Arbeitsaufgaben hinaus (Sonnentag & Fritz, 2007).
1. Einleitung: Einführung in die Relevanz der positiven Psychologie und der Erholung von arbeitsbezogenem Stress durch Musik.
2. Theoretischer Hintergrund: Definition der Konstrukte Erholung und Musik sowie theoretische Modelle wie das effort-recovery model.
3. Fragestellung und Hypothesen: Herleitung der Forschungsfragen und Formulierung von Hypothesen zu Musik und Erholung.
4. Methode: Beschreibung des Versuchsdesigns, der Stichprobe sowie der eingesetzten Messinstrumente.
5. Ergebnisse: Deskriptive statistische Analyse sowie Darstellung der Ergebnisse aus den Regressions- und Moderatoranalysen.
6. Diskussion: Interpretation der Ergebnisse, Einordnung in die Literatur sowie kritische Reflexion und Ausblick.
Erholung, Musik Hören, musikalisches Training, recovery experiences, psychological detachment, relaxation, control, mastery, Arbeitsstress, psychologisches Wohlbefinden, Ressourcen, Arbeitsleistung, Stressreduktion, Arbeitnehmer, positive Psychologie.
Die Arbeit untersucht den potenziellen Nutzen des Musikhörens als Maßnahme zur Erholung von arbeitsbedingtem Stress.
Die zentralen Themenfelder sind Erholungsforschung, psychologische Entspannung und die Rolle von Musik im Alltag.
Es wird untersucht, ob mehr Zeit beim Musikhören zu einer besseren Erholung führt und ob musikalische Vorerfahrung diesen Zusammenhang beeinflusst.
Es wurde eine quantitative Online-Fragebogenstudie mit N=252 Erwerbstätigen durchgeführt und mittels Regressionsanalysen ausgewertet.
Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen der Erholung und Musik, die Ableitung der Hypothesen sowie die empirische Überprüfung der Daten.
Wichtige Begriffe sind Erholung, Musik Hören, recovery experiences und Stressmanagement.
Es wurde angenommen, dass Musiker Musik anders verarbeiten und daher einen stärkeren Erholungseffekt durch das Hören erfahren könnten.
Die Hypothesen konnten in der Studie nicht bestätigt werden, da kein signifikanter Zusammenhang zwischen der Hördauer und den Erholungsdimensionen gefunden wurde.
Die Stichprobe bestand aus 252 erwerbstätigen Personen, mit einem Durchschnittsalter von ca. 30 Jahren und einem hohen Anteil weiblicher Teilnehmer.
Die Autorin betont die Notwendigkeit weiterer Forschung, da die Ergebnisse von früheren Studien abweichen und methodische Limitationen bestehen.
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