Bachelorarbeit, 2020
65 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise
2 Theoretische Grundlagen
2.1 New Work
2.1.1 Definition nach Frithjof Bergmann
2.1.2 Gegenwärtige Interpretation von New Work
2.1.3 Ursachen und Potenzial
2.2 Corona-Krise
2.2.1 Ausgangssituation in Deutschland
2.2.2 New Work als Ausblick in der Krise
3 New-Work-Faktoren für eine praktische Implementierung
3.1 Individualität
3.2 Führung
3.3 Agilität
3.4 Flexibilität
3.5 Neue Bürokonzepte
4 Methodisches Vorgehen
4.1 Methodenwahl: Das Experteninterview
4.2 Gestaltung des Interviewleitfadens
4.3 Auswahl und Beschreibung der Interviewpartner
4.4 Datenerhebung und Datenauswertung
4.4.1 Durchführung der Experteninterviews
4.4.2 Qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring
4.4.3 Datenanalyse
5 Darstellung der Ergebnisse
5.1 Individualität
5.1.1 Partizipation der Mitarbeiter
5.1.2 Reflektion und Erkenntnisgewinnung
5.1.3 Bedürfnisorientierung
5.2 Führung
5.2.1 Vorbildfunktion der Führungskraft
5.2.2 Demokratische Führungskultur
5.2.3 Weiterentwicklung und Effizienzsteigerung
5.3 Agilität
5.3.1 Schnelle Anpassung und Reaktion
5.3.2 Erleichterte Maßnahmenumsetzung durch Vorbereitung
5.4 Flexibilität
5.4.1 Räumliche Flexibilität
5.4.2 Zeitliche Flexibilität
5.5 Neue Bürokonzepte
5.5.1 Anforderungen an die Wahl des Arbeitsplatzes
5.5.2 Ausstattung am Arbeitsplatz
6 Diskussion
6.1 Geeignete New-Work-Instrumente in der Corona-Krise
6.2 Relevante Hauptfaktoren im Bezug zur Krise
6.3 Handlungsempfehlungen für die Praxis
6.4 Methodenkritik
7 Fazit und Ausblick
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es zu untersuchen, inwieweit New-Work-Konzepte deutsche Unternehmen bei der Bewältigung der Herausforderungen durch die Corona-Krise unterstützen und welche Faktoren dabei besonders relevant sind.
3.2 Führung
Wie bereits angesprochen, ist der Faktor Führung bei einer New-Work-Umsetzung maßgeblich. Diese Kategorie beinhaltet drei wesentliche Instrumente: der flexible Wechsel zwischen Fach- und Führungskarriere, die Führungskraft als Coach und die demokratische Führungskultur.
Zunächst versucht der flexible Wechsel zwischen Fach- und Führungskarriere ein nicht mehr zeitgemäßes Verständnis von Erfolg zu entwickeln. Im Sinne der alten Arbeit fokussieren sich Führungskräfte stets darauf, ihre eigene Effizienz zu steigern, um somit Karriere zu machen und monetär besser dazustehen. Die Auffassung der Neuen Arbeit fordert stattdessen einen Fokus, der eher auf Innovation innerhalb der Organisation gerichtet ist, als auf persönliche Effizienz. Somit soll sich für den Mitarbeiter auch eine Fachkarriere lohnen, die sich auf die Weiterentwicklung von Arbeitsabläufen fokussiert, im Gegensatz zur Führungskarriere, die sich lediglich auf den internen Aufstieg im Unternehmen bezieht. Zudem soll die Führungskraft im Kontext von New Work eher als Coach bzw. Vorbild fungieren, statt als übergeordneter Befehlsgeber. Der Wandel der Arbeitswelt erfordert Anpassungen und die Weiterentwicklung veralteter Kompetenzen und Strukturen. In dieser Hinsicht soll die Führungskraft eine beratende Position einnehmen und ihren Mitarbeitern bei aufkommenden Veränderungen unterstützen. Zu guter Letzt fordert New Work eine moderne, demokratische Führungskultur. Dieser Punkt hängt eng mit den bereits genannten Aspekten zusammen. So soll die Führungskraft Verantwortung an ihre Mitarbeiter abgeben und ihnen Freiheiten überlassen, was Entscheidungen betrifft. Das erfordert ein hohes Maß an Vertrauen und bringt gewisse Unsicherheiten mit sich. Allerdings erzeugen diese Freiräume und die gegenseitige Loyalität zwischen Führungskraft und Mitarbeitern verantwortungsbewusstes Arbeiten. Darüber hinaus wirken sie sich positiv auf die Motivation der Belegschaft aus.
1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Herausforderungen für deutsche Betriebe durch die Corona-Pandemie und führt New Work als Lösungsansatz zur Bewältigung der Krise ein.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert den theoretischen Ursprung von New Work nach Bergmann, die moderne Interpretation des Konzepts sowie die Auswirkungen der Corona-Krise auf die deutsche Wirtschaft.
3 New-Work-Faktoren für eine praktische Implementierung: Hier werden die fünf zentralen Faktoren Individualität, Führung, Agilität, Flexibilität und Neue Bürokonzepte als strukturelles Grundgerüst für die Analyse vorgestellt.
4 Methodisches Vorgehen: Dieses Kapitel beschreibt die Durchführung qualitativer Experteninterviews und die Anwendung der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring zur Auswertung der Daten.
5 Darstellung der Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen, dass alle fünf Faktoren partiell zur Krisenbewältigung beitragen, wobei Individualität, Führung und Flexibilität eine besonders hohe Relevanz aufweisen.
6 Diskussion: Die Diskussion bewertet die Eignung der New-Work-Instrumente in der Krise, gewichtet die Hauptfaktoren und leitet konkrete Handlungsempfehlungen für die unternehmerische Praxis ab.
7 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und schlägt eine deutschlandweite, weiterführende Forschung mit Differenzierung nach Unternehmensgrößen vor.
New Work, Corona-Krise, Krisenmanagement, Individualität, Führung, Agilität, Flexibilität, Bürokonzepte, Experteninterview, Mitarbeiterpartizipation, Home-Office, Servant Leadership, Arbeitswelt, Digitale Transformation, Organisationsentwicklung.
Die Arbeit untersucht, wie deutsche Unternehmen New-Work-Konzepte einsetzen, um die Herausforderungen der Corona-Krise zu bewältigen.
Die Schwerpunkte liegen auf den fünf Hauptfaktoren Individualität, Führung, Agilität, Flexibilität und neuen Bürokonzepten im Kontext einer globalen Gesundheitskrise.
Ziel ist es, herauszufinden, welche New-Work-Instrumente sich in der Krise als nützlich erweisen und wie deren Relevanz bewertet werden kann.
Es wurde ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, der auf Experteninterviews und deren Auswertung mittels der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des New-Work-Modells, die spezifische Analyse der fünf Faktoren während der Pandemie sowie die Diskussion der Ergebnisse.
Wesentliche Begriffe sind New Work, Corona-Krise, Home-Office, Mitarbeiterpartizipation und agile Organisationsstrukturen.
Aufgrund von Hygienevorschriften und der massiven Verlagerung ins Home-Office traten physische Bürokonzepte gegenüber digitalen Lösungen in den Hintergrund.
Der Begriff beschreibt eine Führungskultur, in der die Führungskraft eher als beratender Coach agiert und die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter in den Mittelpunkt stellt, was in Krisenzeiten für Vertrauen sorgt.
Die Studie zeigt eine Verschiebung und flexiblere Einteilung der Arbeitszeiten bei gleichbleibendem Gesamtvolumen, um Beruf und Privatleben besser vereinbaren zu können.
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