Bachelorarbeit, 2020
94 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Forschungsgegenstand und theoretischer Hintergrund
2.1 Forschungsgegenstand
2.1.1 Online-Dating-Plattformen
2.1.2 Online-Partnersuche
2.2 Selbstdarstellung
2.2.1 Arten
2.2.1.1 Assertive Selbstdarstellung
2.2.1.2 Offensive Selbstdarstellung
2.2.1.3 Protektive Selbstdarstellung
2.2.1.4 Defensive Selbstdarstellung
2.2.2 Selbstdarstellung der Altersgruppen
2.2.3 Selbstdarstellung der Geschlechter
2.2.4 Grund der Selbstdarstellung
2.2.5 Bildung und Selbstdarstellung
2.3 Generationen
2.3.1 Nachkriegsgeneration
2.3.2 Baby-Boomer
2.3.3 Generation X
2.3.4 Generation Y
2.3.5 Generation Z
2.4 Motivation der Bedürfnisse
2.4.1 Bedürfnispyramide nach Maslow
2.4.2 Intrinsische Motivation
2.4.3 Extrinsische Motivation
2.5 Vertrauen
2.6 Aktueller Forschungsstand
2.7 Hypothesen der empirischen Forschung
3 Methode
3.1 Stichprobe
3.2 Versuchsmaterial
3.3 Versuchsablauf
3.4 Pretest des Fragebogens
4 Ergebnisse
4.1 Aufbereitung der Daten
4.2 Deskriptive Datenanalyse und Prüfung der Hypothesen
4.2.1 Hypothese 1
4.2.2 Hypothese 2
4.2.3 Hypothese 3
4.2.4 Hypothese 4
4.2.5 Hypothese 5
4.2.6 Hypothese 6
5 Zusammenfassung und Diskussion
Die vorliegende Arbeit untersucht die positive Selbstdarstellung von Nutzern auf Online-Dating-Plattformen, um aufzudecken, wie sich diese präsentieren und welche Einflussfaktoren – wie Geschlecht, Alter, Generation, Bildungsgrad oder Intention der Nutzung – hierbei eine Rolle spielen.
2.2 Selbstdarstellung
Die unterschiedlichen Arten von Selbstdarstellungen auf Online-Dating Plattformen sind stark miteinander verknüpft. Mit den eigenen Anforderungen und Wünschen an andere Personen wird die eigene Art und das Auswahlverhalten beeinflusst und dementsprechend gestaltet (Toma & Hancock, 2010).
Seit Jahrzehnten liegen diverse Konzepte und Studien zur Selbstdarstellung in den unterschiedlichsten Theorien der Psychologie vor. Speziell im Selbstkonzept der Sozialpsychologie wird der Begriff Impression-Management als eine der großen Techniken des 21. Jahrhunderts bezeichnet. Diese Technik beschreibt, wie sich eine Person im Gegensatz zu einer anderen Person versucht, positiver als die andere Person darzustellen (Hogan, 2010; Mummendey, 2006). Also sich selbst als Person wahrzunehmen und durch das Selbstkonzept nach außen darzustellen (Mummendey, 2006). Dabei werden mit dem Begriff Impression-Management zwei unterschiedliche Bereiche beschrieben. Zum einen der kurzfristige und zum anderen der langfristige Nutzen. Als Beispiel hierfür dient das Sich-Beliebtmachen beim Chef. Dies kann sowohl einen kurzfristigen Nutzen als auch einen langfristigen Nutzen mit sich bringen. Das Hauptziel dessen ist es, einen bestmöglichen und positiven Eindruck bei dem Vorgesetzten zu hinterlassen und dadurch das Umfeld zu beeinflussen (Diekmann, 2015; Mummendey, 2006; Mummendey & Eifler, 1995). Dieser Selbstdarstellungsprozess läuft bei jedem Menschen permanent und unterbewusst ab und kann dadurch jede andere Person, sowie auch die Person selbst, beeinflussen (Mummendey, 2006). In der realen Umgebung, d. h. nicht im Internet, betrachtete Mummendey (2006) alle menschlichen Arten und deren Vorgehen, wie diese in die virtuellen Räume übertragen werden.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung von Online-Dating-Portalen ein und formuliert die zentralen Forschungsfragen sowie das Ziel der Arbeit, die Selbstdarstellung der Nutzer näher zu beleuchten.
2 Forschungsgegenstand und theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert den Forschungsgegenstand Online-Dating, definiert Selbstdarstellung, betrachtet Generationenunterschiede und nutzt die Bedürfnispyramide nach Maslow als theoretisches Fundament.
3 Methode: Hier werden das methodische Vorgehen, die Erhebung mittels Online-Befragung sowie das verwendete Versuchsmaterial und der Pretest des Fragebogens detailliert dargelegt.
4 Ergebnisse: Dieses Kapitel stellt die durchgeführte quantitative Datenanalyse vor, visualisiert die Ergebnisse durch Boxplots und Streudiagramme und prüft die sechs aufgestellten Hypothesen statistisch.
5 Zusammenfassung und Diskussion: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Diskussion der Ergebnisse, der kritischen Reflexion des methodischen Vorgehens und dem Ausblick auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten.
Online-Dating, Selbstdarstellung, Impression-Management, Partnervermittlung, Geschlechtsunterschiede, Bedürfnispyramide, Generation Y, Baby-Boomer, Online-Befragung, Signifikanz, Soziale Erwünschtheit, Internetkommunikation, Statistische Auswertung, Motivationspsychologie, Online-Partnersuche.
Die Arbeit untersucht, wie sich Menschen auf Online-Dating-Plattformen präsentieren und welche Faktoren ihre Selbstdarstellung beeinflussen.
Zentrale Felder sind die psychologischen Aspekte der Selbstdarstellung (Impression-Management), die Online-Partnersuche, Generationenunterschiede sowie der Einfluss von sozio-demografischen Merkmalen.
Das Hauptziel ist herauszufinden, wie sich Nutzer auf Online-Dating-Plattformen darstellen und was deren mögliche Einflussfaktoren sind.
Es wurde eine quantitative Online-Befragung mittels eines angepassten Fragebogens durchgeführt und anschließend statistisch ausgewertet.
Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen zur Selbstdarstellung, die methodische Beschreibung der Datenerhebung sowie die detaillierte Ergebnispräsentation und Hypothesenprüfung.
Die wichtigsten Schlagworte umfassen Online-Dating, Selbstdarstellung, Impression-Management, Geschlechtsunterschiede und statistische Hypothesenprüfung.
Die Untersuchung ergab keinen signifikanten Unterschied zwischen der Generation Y und der Generation Baby-Boomer in Bezug auf die positive Selbstdarstellung.
Es wurde festgestellt, dass sich das weibliche Geschlecht auf Online-Dating-Plattformen signifikant positiver darstellt als das männliche Geschlecht.
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