Diplomarbeit, 2002
109 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau und Vorgehensweise der Arbeit
1.4 Wissenschaftstheoretische Grundlage
2. Grundlagen zum Controlling
2.1 Kurzer Abriss zum Controlling
2.2 Die Controlling-Philosophie
2.3 Begriff der Konzeption
2.4 Beziehung zwischen Controlling-Konzeption und Controlling-System
2.5 Zwischenfazit
3. Unternehmensprofil
3.1 Einführung
3.2 Rechtsform und Organisationsstruktur
3.3 Hauptaufgaben
3.4 Finanzierung
3.5 Betriebswirtschaftliche Abgrenzung des Objektbereiches
3.6 Zwischenfazit
4. Analyse und Erarbeitung des Soll-Anforderungsprofils
4.1 Bestimmung der externen und internen Kontextfaktoren
4.2 Zielsystem
4.3 Analyse der externen Einflussfaktoren
4.3.1 Globale Umfeldanalyse
4.3.2 Analyse des Wettbewerbumfeldes
4.3.3 Analyse der Abhängigkeiten zu den Anspruchsgruppen
4.4 Analyse der internen Einflussfaktoren
4.4.1 Zielsetzungen und Motive der Entscheidungsträger für die Einführung von Controlling
4.4.2 Unternehmensgröße
4.4.3 Technologie der Leistungserstellung
4.4.4 Leistungsprogramm
4.4.5 Organisationsstruktur
4.4.6 Führungsstil
4.4.7 Akzeptanz der Mitarbeiter gegenüber Controlling
4.4.8 Veränderungsbereitschaft und Veränderungsfähigkeit
4.4.9 Managementfähigkeiten
4.4.10 Entwicklungsphase
4.5 Analyse des Informationsbedarfs
4.6 Zwischenfazit
4.7 Bestimmung des Soll-Anforderungsprofils an das Controlling-Konzept
4.8 Analyse des Ist-Controllingprofils
4.8.1 Analyse des Rechnungswesens
4.8.2 Analyse der Unternehmensplanung
4.8.3 Zwischenfazit
4.9 Gegenüberstellung von Anforderungsprofil und Ist-Profil
5. Spezifikation des Controlling-Konzeptes
5.1 Controlling als führungstheoretisches Konzept
5.2 Bezugsrahmen des Controlling-Konzeptes für die AHK Chile
6. Soll-Konzeption für das Controlling-System
6.1 Modul 1: Aufbau eines Management Accounting als operatives Zentrum des Informationsversorgungssystems und Controlling
6.1.1 Aufbau einer integrierten Finanz-, Bestands- und Erfolgsrechnung
6.1.1.1 Reformierung des kameralen Buchführungssystems
6.1.1.2 Aufbau einer Finanzbuchhaltung
6.1.1.3 Aufbau einer Finanzrechnung
6.1.1.4 Aufbau einer pagatorischen Erfolgsrechnung („GuV-Rechnung“)
6.1.1.5 Aufbau einer erfolgswirtschaftlichen Bestandsrechnung (Bilanz)
6.1.1.6 Zusammenführung der Rechnungen
6.1.2 Aufbau controllinggerechter Kosten- und Leistungsrechnungsverfahren
6.1.2.1 Aufbau einer sachzielorientierten Indikatorenrechnung
6.1.2.2 Aufbau einer formalzielorientierten Kosten- und Leistungsrechnungsrechnung
6.1.2.2.1 Deckungsbeitragsrechnung als geeignetes Verfahren
6.1.2.2.2 Aufbau der Deckungsbeitragsrechnung
6.1.2.2.3 Möglichkeiten für einen weiteren Ausbau
6.2 Modul 2: Aufbau eines strategischen Controlling (als Frühwarnsystem)
6.2.1 Potenzialanalyse
6.2.2 Umfeldanalyse
6.2.3 SOFT-Analyse
6.2.4 Szenario-Methode
6.2.5 Portfolio-Methoden
6.2.6 Strategische Bilanz
6.2.7 Weitere Entwicklungsmöglichkeit
6.3 Modul 3: Aufbau von führungsorientierten Kennzahlen
6.4 Modul 4: Aufbau eines Berichtswesens (Reporting)
6.5 Modul 5: Vom Management Accounting zur integrierten operativen Jahresplanung und Jahresbudgetierung
6.6 IT-Unterstützung für das Controlling-Konzept
6.7 Zwischenfazit
6.8 Organisatorische Absicherung der Controlling-Konzeption
7. Implementierung des Controlling-Konzeptes
7.1 Installierung des Controlling-Gedankens
7.2 Prozess der Einführung
8. Fazit und Ausblick
Die Diplomarbeit hat das Ziel, ein ganzheitliches, praxisorientiertes Controlling-Konzept für die Deutsch-Chilenische Industrie- und Handelskammer (AHK Chile) als mittelständischen NPO-Dienstleister zu entwickeln. Es wird untersucht, wie eine Organisation mit komplexer Zielstruktur, die zwischen öffentlichem Auftrag und erwerbswirtschaftlichem Handeln steht, durch Controlling-Instrumente bei der Zielerreichung und Effizienzsteigerung unterstützt werden kann.
4.4.6 Führungsstil
Der Führungsstil wirkt sich vor allem auf die Gestaltung der Controllingaufgaben und –Instrumente aus.
Das Führungskonzept in der AHK Chile ist grob als „Management by Exception“ (Führung durch Abweichungskontrolle) zu charakterisieren, bei der die Geschäftsführung den Geschäftsbereichen zu einem Teil Verantwortung und Entscheidungskompetenz delegiert und bei Zielabweichungen eintritt. Da aber kein funktionierendes Informationssystem installiert ist, greift die Geschäftsführung aufgrund eines mangelnden Berichtssystems oft in das operative Tagesgeschäft ein und vernachlässigt seine eigentlichen Führungsaufgaben. Dieses Verhalten wird durch den steigenden Legitimationsdruck von der Mitgliederseite, stellvertretend durch den Vorstand, noch verstärkt. Es ist eine gewisse „Angst“ vor der Kritik der Mitglieder zu beobachten. Aus diesen Faktoren resultiert eine Mischform von kooperativem und autoritärem Führungsstil.
1. Einleitung: Darstellung der Problemstellung, der Zielsetzung sowie der wissenschaftstheoretischen Grundlagen für die Arbeit.
2. Grundlagen zum Controlling: Erläuterung theoretischer Begriffe zum Controlling und der angewendeten Controlling-Philosophie.
3. Unternehmensprofil: Charakterisierung der AHK Chile hinsichtlich Rechtsform, Aufgaben und Finanzierung.
4. Analyse und Erarbeitung des Soll-Anforderungsprofils: Fundierte Analyse externer und interner Kontextfaktoren zur Ermittlung eines Soll-Anforderungsprofils.
5. Spezifikation des Controlling-Konzeptes: Definition eines integrativen Controlling-Konzepts als Bezugsrahmen für die künftige Entwicklung.
6. Soll-Konzeption für das Controlling-System: Erarbeitung konkreter Module wie Management Accounting, strategisches Controlling und Berichtswesen.
7. Implementierung des Controlling-Konzeptes: Vorschlag einer Stufenstrategie zur Einführung und organisatorischen Absicherung des Controlling-Systems.
8. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Anwendbarkeit des Controlling-Konzepts und Ausblick auf die Weiterentwicklung.
Controlling, AHK Chile, NPO, Dienstleistungsbetrieb, Management Accounting, Soll-Anforderungsprofil, Strategisches Controlling, Operatives Controlling, Rechnungswesen, Zielsystem, Projektorganisation, Berichtswesen, Kostentransparenz, Unternehmensplanung, Implementierung.
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines Controlling-Konzepts für einen mittelständischen NPO-Dienstleister, beispielhaft dargestellt anhand der Deutsch-Chilenischen Industrie- und Handelskammer (AHK Chile).
Die Arbeit deckt die Analyse des Unternehmensumfelds, das Design eines zielorientierten Rechnungswesens, den Aufbau eines strategischen Frühwarnsystems sowie die Implementierung dieser Konzepte in die organisatorischen Strukturen ab.
Das primäre Ziel ist es, ein ganzheitliches Controlling-System zu konzipieren, das die AHK Chile bei der effizienten Leistungserstellung unterstützt und als professionelle Entscheidungsgrundlage dient.
Der Autor nutzt einen systemorientierten Ansatz, ergänzt durch einen situativen Ansatz, um der individuellen und maßgeschneiderten Ausgestaltung des Controllings für die AHK Chile gerecht zu werden.
Im Hauptteil werden zunächst die Kontextfaktoren analysiert, um daraus ein Soll-Anforderungsprofil abzuleiten. Anschließend folgen die Spezifikation des Konzepts und die detaillierte Ausarbeitung der Module, wie etwa das Management Accounting und das Berichtswesen.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Controlling, Non-Profit-Organisation, Management Accounting, Soll-Konzept und Projektorganisation.
Das kameralistische System orientiert sich primär am Geldverbrauch. Da die AHK Chile als Kapitalgesellschaft firmiert und effizienter sowie leistungsorientierter agieren muss, liefert die kamerale Rechnung keine ausreichenden Informationen zur Kosten- und Leistungssteuerung.
Es wird eine schrittweise, transparente Einführungsstrategie in Form eines Stufenplans empfohlen, der mit der Bewusstseinsbildung bei den Entscheidungsträgern beginnt und nach einer Pilotphase die schrittweise Ausdehnung auf weitere Aufgabenfelder vorsieht.
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