Bachelorarbeit, 2019
49 Seiten, Note: 1,7
1.0 Einführung
Hintergrund
Problemstellung
Zielsetzung und Vorgehen
Definition und Entwicklung von AR
2.0 Akzeptanz der AR Technologien
2.1 Entwicklung des Technologie Akzeptanz Modells
2.2 Aktueller Forschungsstand zur Akzeptanz von Augmented Reality Technologie
2.2.1 Perceived Ease of Use
2.2.2 Perceived Usefulness
2.2.3 Perceived Enjoyment
2.2.4 Sonstige Konstrukte
2.3 Hypothesen
3 Methodik und Datenanalyse
3.1 Forschungsmethode
3.2 Prüfung des Messmodells
3.3 Analyse
3.4 Diskussion
4.0 Fazit
Beantwortung der Forschungsfragen
Implikationen für Forschung und Praxis
Limitationen und zukünftige Forschung
Die vorliegende Arbeit untersucht die Nutzerakzeptanz der IKEA Place-App, indem sie ein um spezifische Faktoren wie Überwachungsangst, Produktinformationen und Servicequalität erweitertes Technologie-Akzeptanz-Modell (TAM) mittels einer quantitativen empirischen Studie analysiert.
Definition und Entwicklung von AR
Augmented Reality ist eine direkte oder indirekte Echtzeitansicht einer physischen realen Umgebung, welche mit computergenerierten Informationen virtuell erweitert wird. AR ist interaktiv und kombiniert reale und virtuelle Objekte. Diese virtuellen Objekte scheinen dann im selben Raum wie Objekte in der realen Welt zu existieren. Im Gegensatz zu Virtual Reality, bei welcher der Benutzer vollständig in eine virtuelle Umgebung eintaucht, ermöglicht AR, dass der Benutzer mithilfe virtueller Objekte nahtlos mit den virtuellen Bildern interagieren kann. Milgram verdeutlichte 1994 die Zusammenhänge zwischen den unterschiedlichen Stufen der Mixed Reality und die Beziehung zwischen AR und VR.
Durch den technologischen Fortschritt der AR-Technologie, besonders im Bereich der Hardware, entstanden neue Möglichkeiten, AR auf verschiedene Arten zu verwenden. Dies kann damit begründet werden, dass in den 1990er Jahren das Interesse anstieg und es internationale Workshops und Konferenzen bezüglich der Implementierung und Entwicklung von AR gab. Wegen der Tatsache, dass keine teure Hardware mehr benötigt wird und AR an herkömmlichen Computern und Handys genutzt werden kann, haben sich die Popularität und die Verbreitung der Technologie erhöht. So hat auch die Nutzung von Mobile-AR zu einem starken Wachstum geführt, wobei Smartphones und Tablets genutzt wurden.
1.0 Einführung: Dieses Kapitel führt in das Feld der Augmented Reality ein, leitet aus der bestehenden Lücke in der Forschung zur IKEA Place-App die Forschungsfragen ab und definiert grundlegende Begriffe.
2.0 Akzeptanz der AR Technologien: Es wird das Technologie-Akzeptanz-Modell (TAM) erläutert und der aktuelle Forschungsstand hinsichtlich relevanter Akzeptanzkonstrukte für AR zusammengefasst, um darauf aufbauend Hypothesen zu formulieren.
3 Methodik und Datenanalyse: Hier werden der quantitative Forschungsansatz, die Durchführung der experimentellen Studie mit 207 Probanden sowie die statistische Prüfung des Messmodells und die Analyse mittels SPSS Amos beschrieben.
4.0 Fazit: Das abschließende Kapitel beantwortet die Forschungsfragen, leitet Managementimplikationen für die Praxis ab und benennt Limitationen der Arbeit sowie Potenziale für zukünftige Forschung.
Augmented Reality, IKEA Place-App, Technologie-Akzeptanz-Modell, TAM, Nutzerakzeptanz, Perceived Usefulness, Perceived Ease of Use, Perceived Enjoyment, Systemqualität, Überwachungsangst, quantitative Forschung, Strukturgleichungsmodellierung, Mobile AR, Hedonik, Konsumentenverhalten
Die Arbeit untersucht die Faktoren, die die Nutzerakzeptanz der AR-basierten Anwendung "IKEA Place" beeinflussen, basierend auf dem Technologie-Akzeptanz-Modell (TAM).
Die Arbeit beleuchtet die Bereiche Augmented Reality im Einzelhandel, technologische Akzeptanzforschung und hedonische sowie funktionale Nutzerwahrnehmungen.
Das Hauptziel ist es, ein Modell zu entwickeln, das erklärt, welche Konstrukte die Akzeptanz der IKEA Place-App beeinflussen und in welcher Beziehung diese Faktoren zueinander stehen.
Es handelt sich um eine experimentelle Studie mit einem quantitativen Forschungsansatz, bei der 207 Probanden die App testeten und anschließend mittels eines Fragebogens auf einer Likert-Skala bewerteten.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des TAM, die Herleitung der Hypothesen sowie die methodische Umsetzung und die statistische Analyse der Umfragedaten.
Die wichtigsten Schlagworte sind Augmented Reality, IKEA Place, Nutzerakzeptanz, Technologie-Akzeptanz-Modell und strukturgleichungsbasierte Analyse.
Die Ergebnisse zeigen, dass der hedonische Aspekt, also der Spaßfaktor bei der App-Nutzung, einen signifikant positiven Effekt auf den wahrgenommenen Nutzen der App hat.
Überraschenderweise zeigte die Studie, dass die wahrgenommene Überwachungsangst keinen signifikanten negativen Einfluss auf die Verhaltensabsicht zur Nutzung der App hat.
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