Bachelorarbeit, 2020
148 Seiten, Note: 1,7
1. Einführende Überlegungen und Ziele der Arbeit
2. „Migration“
2.1 Definition
2.2 Migration zum Zweck der Ausbildung
2.2.1 Push-Faktoren:
2.2.2 Pull-Faktoren
3. „Internationale Studierende“
3.1 Definition
3.2 Die Geschichte der Bildungs- und Ausbildungswanderung in Deutschland
4. Rechtslage der internationalen Studierenden in Deutschland
4.1 Visum – nötig oder nicht nötig?
4.2 Voraussetzungen für den Erhalt eines Visums in Deutschland
4.2.1 Finanzierungsformen
4.2.2 Sprachkenntnisse
4.3 Arten von Visa
4.3.1 Visum zur Studienplatzsuche und Sprachkursvisum
4.3.2 Einreisevisum zum Zweck des Studiums
4.3.3 Schengen-Visum und Nationales Visum
4.4 Erwerbstätigkeit während dem Studium
4.5 Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis nach Abschluss des Studiums
5. Der Weg nach Deutschland
6. Die Technischen Hochschule Nürnberg in Bezug auf internationale Studierende
6.1 Die Internationalisierungsstrategie der Hochschule
6.2 Daten zu internationalen Studierenden an der Hochschule
7. Empirisches Vorgehen
8. Untersuchungsergebnisse
8.1 Entscheidungsprozesse für die Migration nach Deutschland
8.2 Einreiserfahrungen der Studierenden
8.3 Sprachkompetenzen
8.4 Lösungen für das Finanzierungsproblem
8.5 soziale Integration
8.6 Kontakt mit Behörden
8.7 Die Inanspruchnahme von Hilfen
9. Diskussion
9.1 Die disparate finanzielle Situation der Studierenden
9.2 Die unterschiedliche Dichte des sozialen Netzwerks
9.3 Die Wohnform als Integrationsfaktor
9.4 Die Ausländerbehörde in Nürnberg als Hemmfaktor
9.5 Hilfreiche Rahmenbedingungen und Unterstützungspolitik an der Technischen Hochschule
10. Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen
11. Ausblick
Die Arbeit untersucht die finanzielle und soziale Situation internationaler Studierender in Deutschland, wobei der Fokus auf einer Analyse an der Technischen Hochschule Georg Simon Ohm in Nürnberg liegt. Ziel ist es, die Bewältigungsstrategien der Studierenden im Lebensalltag sowie die Rahmenbedingungen für ihr Studium und Wohlergehen zu identifizieren.
8.4 Lösungen für das Finanzierungsproblem
Zur finanziellen Situation der Studierenden wurden folgende Informationen erhoben:
Studentin X finanziert ihren Lebensunterhalt während dem Studium anhand eines Förderprogramms. Dabei werden ausgewählte Studierende mit guten Noten dazu verpflichtet, in der Institution zu arbeiten und bekommen dafür ein Stipendium. Darüber hinaus erweitert die Interviewpartnerin ihr Einkommen anhand einer weiteren Nebentätigkeit als Werkstudentin. Für die aktuell zu verrichtende Arbeit erhält sie ihrer Meinung nach „viel zu viel Geld“ (Anhang 2.1, S. 13) und ist mit ihrer finanziellen Situation zufrieden.
Studentin Y finanzierte ihr Studium anfänglich durch ihr Erspartes. Zusätzlich erhielt sie ein Stipendium, dass ihr die Möglichkeit zur finanziellen Absicherung bieten konnte. Sie hat nach längerer Suche eine Beschäftigung in Deutschland gefunden und konnte die ersten Jahre ihres Studiums finanzieren (Anhang 2.2, S. 34). Sie beschrieb die Jobsuche in Deutschland als schwierig und musste anfänglich mit knappem Budget leben. Sie hat sich mehrfach Gedanken darüber gemacht, ob sich das Studium und der dadurch entstandene finanzielle Stress lohnt (Anhang 2.2, S. 34f). Aus ihrer Sicht ist ihr Ehemann die „ganze Unterstützung“ (Anhang 2.2, S. 35) für sie gewesen, da sie nach der Geburt ihres Kindes drei Jahre lang keiner Beschäftigung nachgehen konnte. Sie arbeitet im Moment als internationale Studienbegleiterin an der Hochschule und unterstützt dabei andere internationale Studierende in jeglichen Alltagssituationen.
1. Einführende Überlegungen und Ziele der Arbeit: Einführung in das Thema der internationalen Studierenden und Darstellung der zentralen Forschungsfrage.
2. „Migration“: Definition und theoretische Grundlagen des Migrationsbegriffs, differenziert nach Push- und Pull-Faktoren.
3. „Internationale Studierende“: Definition und geschichtlicher Hintergrund der Ausbildungswanderung in Deutschland.
4. Rechtslage der internationalen Studierenden in Deutschland: Detaillierte Darstellung der Visums- und Aufenthaltsbedingungen sowie der finanziellen Nachweispflichten.
5. Der Weg nach Deutschland: Zusammenfassung der Vorbereitungsschritte vom Heimatland bis zur Einreise.
6. Die Technischen Hochschule Nürnberg in Bezug auf internationale Studierende: Strategische Ausrichtung und Unterstützungsangebote der Hochschule sowie statistische Daten.
7. Empirisches Vorgehen: Begründung und Beschreibung der gewählten qualitativen Forschungsmethode und des Untersuchungsdesigns.
8. Untersuchungsergebnisse: Aufarbeitung der Interviewdaten in thematischen Kategorien wie Entscheidungsprozesse, Sprache und Finanzen.
9. Diskussion: Interpretation der Ergebnisse im Kontext der gebildeten Hypothesen zur finanziellen und sozialen Situation.
10. Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen: Zusammenführende Bewertung und konkrete Empfehlungen für Studierende und Institutionen.
11. Ausblick: Fazit zur Beantwortung der Forschungsfrage und Vorschläge für zukünftige globale Studien.
Internationale Studierende, finanzielle Situation, soziale Situation, Integration, Migration, narrative Interviews, Hilferessourcen, Unterstützungspolitik, Anpassungsstrategien, Visum, Sperrkonto, Studienkolleg, TH Nürnberg, Hochschulmanagement, interkulturelle Kompetenz.
Die Arbeit untersucht die finanzielle und soziale Lebenssituation internationaler Studierender in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung der Technischen Hochschule Georg Simon Ohm in Nürnberg.
Die zentralen Felder umfassen die rechtlichen Voraussetzungen der Einreise, die finanziellen Absicherungsformen, die soziale Integration, Sprachkompetenzen sowie die Rolle der Hochschule und der Ausländerbehörden.
Das Ziel ist es herauszufinden, unter welchen Bedingungen internationale Studierende ihren Lebensalltag bewältigen und inwieweit die vorhandenen Rahmenbedingungen ein Studium unterstützen oder behindern.
Es wurde eine qualitative Sozialforschung durchgeführt, die auf der Analyse aktueller Fachliteratur und narrativen Interviews mit vier internationalen Studierenden der TH Nürnberg basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der rechtlichen Grundlagen sowie eine empirische Untersuchung der persönlichen Erfahrungen der befragten Studierenden bezüglich Migration, Finanzen, Integration und Behördenkontakt.
Wichtige Begriffe sind internationale Studierende, soziale und finanzielle Situation, Integration, Anpassungsstrategien und Unterstützungspolitik.
Das International Office dient den Studierenden als zentrale Anlaufstelle und wird als hilfreich bei der Bewältigung von Alltagsproblemen und Fragen zur Studienorganisation wahrgenommen.
Die Erfahrungen mit der Ausländerbehörde in Nürnberg werden teilweise kritisch gesehen, insbesondere im Hinblick auf bürokratische Hürden und fehlendes Verständnis, wobei jüngste Umstrukturierungen als tendenziell positiv wahrgenommen werden.
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