Masterarbeit, 2021
131 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Forschungsfeld und Forschungslücke
1.2 Problemstellung und Relevanz des Themas
1.3 Ziel der Untersuchung und Forschungsfrage
1.4 Gang der Argumentation
2 Theoretische Grundlagen und Forschungsstand
2.1 Burnout
2.1.1 Ursachen von Burnout
2.1.2 Verbreitung von Burnout
2.1.3 Phasen des Burnouts und Symptomatik
2.1.4 Interventionsmöglichkeiten bei Burnout
2.2 Resilienz
2.2.1 Abgrenzung der individuellen Resilienz
2.2.2 Definition und Abgrenzung von Resilienz-, Schutz- und Risikofaktoren
2.2.3 Probleme in der Resilienz- und Schutzfaktorenforschung
2.2.4 Externe Resilienzfaktoren
2.2.5 Resilienz als Prävention von Burnout
2.3 Resilienzförderung
2.3.1 Zielgruppen der Resilienzförderung
2.3.2 Ziele der Resilienzförderung
2.3.3 Ebenen der Resilienzförderung
2.3.4 Strategien und Modelle der Resilienzförderung
2.3.5 Gemeinsamkeiten bei Interventionen und Strategien der Burnout Prävention und der Resilienzförderung
3 Empirischer Teil
3.1 Methodik
3.2 Erhebungsinstrument
3.3 Sampling
3.4 Auswertungszugang und Kategoriensystem
3.5 Qualitative Gütekriterien
4 Ergebnisse
4.1 Erste Vorgehensweise gegen Burnout
4.2 Gesellschaftliche Faktoren
4.2.1 Schützende Gesetze
4.2.2 Akzeptanz in der Gesellschaft
4.2.3 Private Angebote
4.2.4 Angebote des Staates
4.3 Kulturelle Faktoren
4.4 Soziale und familiale Faktoren
4.5 Arbeitsbezogene Faktoren
4.5.1 Allgemeine arbeitsbezogene Faktoren
4.5.2 Innere arbeitsbezogene Faktoren
4.5.3 Mikrosoziale arbeitsbezogene Faktoren
4.6 Ärztliche Interventionen
4.7 Aktivitäten und Hobbys
4.8 Weitere externe Faktoren
4.9 Innere Faktoren
4.10 Blockierende Faktoren
4.10.1 Blockierende gesellschaftliche Faktoren
4.10.2 Blockierende kulturelle Faktoren
4.10.3 Blockierende soziale und familiale Faktoren
4.10.4 Blockierende arbeitsbezogene Faktoren
4.10.5 Blockierende Faktoren in der Ausbildung/Studium/Schule
4.10.6 Ärztliche Interventionen als blockierender Faktor
4.10.7 Blockierende innere Faktoren
4.11 Resilienz
4.11.1 Verständnis von Resilienz
4.11.2 Ausprägungen von Resilienz im Alltag
4.11.3 Einfluss von Resilienz auf die Überwindung des Burnouts
4.12 Maßnahmen der Resilienzförderung
4.12.1 Art und Ausgestaltung der Maßnahmen zur Resilienzförderung
4.12.2 Blockierende Maßnahmen der Resilienzförderung
4.13 Präventionsmaßnahmen gegen Burnout
4.13.1 Auf sich selbst gerichtete präventive Maßnahmen gegen Burnout
4.13.2 Aktivitäten als präventive Maßnahmen gegen Burnout
4.13.3 Soziales Umfeld als Prävention gegen Burnout
4.14 Andauernde Schwierigkeiten und Symptome des Burnouts
4.15 Wünsche in Bezug auf Burnout und Resilienz für die Zukunft
5 Diskussion und Interpretation der Ergebnisse
6 Conclusio
6.1 Zusammenfassung
6.2 Limitationen
6.3 Ausblick
Diese Masterarbeit zielt darauf ab, die Rolle externer Resilienzfaktoren bei der Überwindung eines Burnouts aus der Sicht betroffener Personen zu beleuchten und bisherige Forschungslücken in diesem Bereich zu schließen. Mittels qualitativer Interviews wird untersucht, wie soziale, arbeitsbezogene und gesellschaftliche Rahmenbedingungen den individuellen Heilungsprozess beeinflussen können.
2.1.3 Phasen des Burnouts und Symptomatik
Fengler (2002, 91) identifiziert insgesamt acht Etappen bei der Entwicklung von Burnout. Diese Etappen beziehen sich auf das Burnout bei helfenden Berufen, können jedoch auch auf andere Berufsgruppen umgelegt werden. Diese Etappen sind folgende:
1. Idealismus, Begeisterung und Engagement in der Arbeit
2. zunehmende Überforderung und nicht mehr Nachkommen der an sich selbst gestellten Leistungsanforderungen
3. verringerte Freundlichkeit gegenüber den KlientInnen und erhöhte Anstrengung
4. Entstehung von Schuldgefühlen aufgrund der hohen Anforderung an sich selbst
5. krampfhaftes Versuchen, den eigenen Leistungsanforderungen wieder nachzukommen
6. Erfolglosigkeit von Punkt 5
7. Wahrnehmen der eigenen Hilflosigkeit und Entstehen von Hoffnungslosigkeit, Erschöpfung und eventuell Apathie
8. schlussendlich Burnout mit Symptomen wie z. B. der Beschuldigung von sich selbst, Flucht, psychosomatischen Reaktionen, Selbstzerstörungsgedanken, chronische Erschöpfung, etc.
(Fengler 2002, 91)
Prieß (2015, 22ff.) spricht hingegen nur von vier Phasen, wenn es um die Beschreibung der Burnout-Erkrankung geht: Die Alarmphase, die Widerstandsphase, die Erschöpfungsphase und der Rückzug.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Burnout-Phänomens ein und identifiziert die Forschungslücke bezüglich der Resilienz zur Überwindung von Burnout aus der Sicht Betroffener.
2 Theoretische Grundlagen und Forschungsstand: Hier werden zentrale Begriffe wie Burnout, Resilienz und externe Resilienzfaktoren definiert sowie der aktuelle wissenschaftliche Forschungsstand dazu zusammengefasst.
3 Empirischer Teil: Dieser Abschnitt beschreibt das qualitative Forschungsdesign, die Methodik der leitfadengestützten Experteninterviews und den Prozess der Datenauswertung mittels Inhaltsanalyse.
4 Ergebnisse: Die zentralen Ergebnisse der qualitativen Analyse werden hier in neun Kategorien gegliedert dargestellt, wobei die Erfahrungen der Befragten detailliert reflektiert werden.
5 Diskussion und Interpretation der Ergebnisse: Die empirischen Ergebnisse werden den Erkenntnissen aus der Theorie gegenübergestellt, interpretiert und in Bezug auf die Forschungsfrage diskutiert.
6 Conclusio: Das letzte Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit zusammen, reflektiert die Limitationen des Forschungsdesigns und gibt einen Ausblick auf künftige Forschungsbedarfe.
Burnout, Resilienz, Resilienzfaktoren, Schutzfaktoren, externe Resilienzfaktoren, qualitative Forschung, Burnout-Überwindung, Stressbewältigung, Arbeitsumfeld, psychische Gesundheit, individuelle Resilienz, Prävention, Gesundheitsförderung, Soziales Umfeld, Arbeitsbelastung
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Burnout-Syndrom und der Rolle von Resilienz, um dieses zu überwinden. Der Fokus liegt dabei besonders auf der bisher wenig untersuchten Sichtweise der Betroffenen.
Die zentralen Themenfelder sind die Ursachen von Burnout, die Definition und Förderung von Resilienz, sowie die Identifikation externer Faktoren, die zur Überwindung eines Burnouts beitragen.
Das Ziel ist es, neue Erkenntnisse über die Rolle externer Resilienzfaktoren bei der Heilung von Burnout zu gewinnen und wissenschaftliche Hypothesen für die Erwachsenenbildung zu generieren.
Es wird ein qualitatives Forschungsdesign verfolgt, das teilstrukturierte leitfadengestützte Experteninterviews mit neun Betroffenen nutzt und diese mittels qualitativer Inhaltsanalyse auswertet.
Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen der empirische Teil inklusive Datenerhebung und das Kategoriensystem sowie die detaillierte Darstellung und Diskussion der Ergebnisse präsentiert.
Schlüsselwörter sind unter anderem Burnout, Resilienz, Schutzfaktoren, externe Resilienzfaktoren, psychische Gesundheit und Arbeitsumfeld.
Externe Faktoren, wie ein unterstützendes soziales Umfeld, familiäre Unternehmenskulturen und staatliche Angebote, haben laut den Befragten einen maßgeblichen, positiven Einfluss auf den Genesungsprozess.
Ja, die Arbeit identifiziert spezifische blockierende Faktoren, wie ein fehlendes Verständnis des Arbeitgebers, gesellschaftliche Tabuisierung des Burnout-Themas oder unzureichende staatliche Unterstützung.
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