Masterarbeit, 2021
72 Seiten, Note: 2,3
1.Einleitung
1.1 Die Vermessung der Identität
1.1.1 Identität und der Umgang mit Sprache als Untersuchungsgegenstand
1.2. Zum Verhältnis von Literatur und Identitätsbildung
2. ¿El Chicano o el mejicano?
2.1. Die Besonderheiten der Chicanos
2.1.2 Chicano literatura y lengua
2.1.2.2 Bilingüismo y Code-switching
3. Die narrative Identitätsdimension nach Lucius-Hoene & Deppermann
3.1 Identität und der Umgang mit Sprache in Sandra Cisneros The House on Mango Street
3.1.1 Zwischenfazit
3.2 Code-Switching in Denise Chávez Loving Pedro Infante
3.2.1 Zwischenfazit
4. Resümee
Die vorliegende Arbeit untersucht die Konstruktion narrativer Identität und den Einfluss von Sprache bei Chicana-Autorinnen. Ziel ist es, durch die Analyse der Werke The House on Mango Street von Sandra Cisneros und Loving Pedro Infante von Denise Chávez aufzuzeigen, wie sprachliche Codes und narrative Strukturen zur Identitätsfindung und -behauptung in einer bikulturellen Gesellschaft beitragen.
3.1 Identität und der Umgang mit Sprache in Sandra Cisneros' The House on Mango Street
In diesem Kapitel werden die Dimensionen der Identität nach Lucius-Hoene & Deppermann 2004 anhand des Werkes „The House on Mango Street“ analysiert und mit Passagen aus dem Originalwerk näher erleuchtet. Die Analyse beginnt bereits mit den einführenden Seiten des Werkes, in der die mexikanisch-amerikanische Autorin, ihre Leser auf ihre Thematik vorbereitet:
„The young woman [...] is me when I was writing The House on Mango Street. She's in her office, a room that had probably been a child's bedroom when families lived in this apartment. It has no door and is only slightly wider than the walk-in pantry. But it has great light [...] but in real life she never writes in this office. She writes in the kitchen, the only room with a heater. (Cisneros 1984: introduction xi)
Sie erklärt, dass sie aus armen Verhältnissen stammt, da ihr Büro kaum größer ist, als eine Vorratskammer und nicht mal eine Tür hat. Noch mehr Erkenntnisse zu ihren ärmlichen Bedingungen gewinnt der Leser, als sie auch noch hinzufügt, dass sie in der Küche schreibt, da das der einzige warme Raum ist. Es offenbart sich eine Isoliertheit, die die Autorin mittels der Räumlichkeiten ausdrückt: klein und kalt sowie sichtbar für jedermann ist ihr eigentliches Büro beschrieben worden, dann erfährt man, dass dieser Ort sich ohnehin nicht zum Schreiben eignet. Die Küche hingegen, ist zumindest das einzige Zimmer mit einer Heizung.
1.Einleitung: Dieses Kapitel führt in die theoretische Diskussion über Identität und deren enge Verknüpfung mit Literatur und Sprache ein.
2. ¿El Chicano o el mejicano?: Hier wird der historisch-kulturelle Hintergrund der Chicano-Identität sowie die Bedeutung von zweisprachigen Strukturen erläutert.
3. Die narrative Identität nach Lucius-Hoene & Deppermann: Dieses Hauptkapitel untersucht anhand von Sandra Cisneros und Denise Chávez die praktischen Ausprägungen narrativer Identitätskonstruktion.
4. Resümee: Die Ergebnisse der Analysen werden zusammengeführt und die Bedeutung der Literatur als Medium der Identitätsarbeit bekräftigt.
Chicano-Literatur, Identität, Sprache, Code-Switching, Sandra Cisneros, Denise Chávez, narrative Identität, Bilingüismus, Bikulturalität, Selbstwahrnehmung, Identitätskonstruktion, Mexikanisch-Amerikanisch, Migrationshintergrund, Interdisziplinarität, Sozialisation.
Die Arbeit untersucht die Wechselbeziehung zwischen Identitätsbildung und dem Gebrauch von Sprache in der Chicano-Literatur.
Im Fokus stehen die narrative Identitätskonstruktion, die Bedeutung der Herkunftssprache und die Auswirkungen von Zweisprachigkeit auf das Selbstbild der Protagonisten.
Ziel ist es, zu analysieren, wie sich Identitätsdimensionen in den Romanen The House on Mango Street und Loving Pedro Infante sprachlich manifestieren.
Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse durchgeführt, die die Theorie narrativer Identität von Lucius-Hoene & Deppermann auf die gewählten literarischen Texte anwendet.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Begriffs Identität sowie die konkrete Analyse von Code-Switching und narrativen Identitätsmerkmalen in den Werken der zwei untersuchten Autorinnen.
Wesentliche Begriffe sind Identitätskonstruktion, Chicano-Literatur, Code-Switching, Bilingüismus und narrative Identität.
Cisneros' Werk bietet durch die segmentierte Erzählweise in Vignetten eine hervorragende Grundlage, um die verschiedenen Dimensionen der Identität (persönlich, sozial, regional, temporal) aufzuzeigen.
Code-Switching wird als Ausdrucksmittel interpretiert, mit dem die Autorinnen ihre Zugehörigkeit zur Chicano-Kultur betonen und sprachliche Hybridität als Teil ihrer Identität etablieren.
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