Bachelorarbeit, 2020
96 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Der Theoretische Rahmen und die wichtigsten Grundbegriffe: Hard Power, Soft Power und Public Diplomacy
2.1 Hard Power
2.2 Soft Power
2.3 Public Diplomacy
3. Analyse der Soft Power Chinas anhand der Soft Power-Ressourcen Kultur und Sprache, politische Werte, auswärtige Politik, Wissenschaft und Technik, sowie der Anziehungskraft der kommunistischen Ideologie
3.1 Ressource Kultur und Sprache
3.1.1 Chinesische Literaturnobelpreisträger
3.1.2 Anzahl internationaler Touristen in China
3.1.3 Chinas Konfuzius-Institute als Mittel der Sprach- und Kulturförderung
3.1.4 Erfolg chinesischer Sportler bei internationalen Turnieren
3.2 Ressource politische Werte
3.2.1 Demokratie in China
3.2.2 Menschenrechtslage in China
3.2.3 Chinesische Friedensnobelpreisträger
3.3 Ressource auswärtige Politik
3.3.1 Chinas Mitgliedschaft in internationalen Organisationen
3.3.2 Chinas „Mask-Diplomacy“
3.3.3 China als Gastgeber von weltweiten Großereignissen
3.4 Ressource Wissenschaft und Technik
3.4.1 Chinesische Chemie-, Medizin- und Physiknobelpreisträger
3.4.2 Qualität chinesischer Universitäten
3.4.3 Anzahl ausländischer Gaststudenten in China
3.5 Anziehungskraft der Ideologie des Kommunismus anhand des Wahlerfolgs kommunistischer Parteien in der Europäischen Union, den USA, Japan und Russland
4. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Wirksamkeit der chinesischen „Soft Power“ seit 2007, basierend auf dem theoretischen Konzept von Joseph Nye, um zu analysieren, wie stark China seine Anziehungskraft auf internationaler Ebene aktiv gestalten kann.
3.1.3 Chinas Konfuzius-Institute als Mittel der Sprach- und Kulturförderung
Kaum eine Diskussion über Chinas Soft Power kommt ohne die Bedeutung der Konfuzius-Institute aus (Mingjiang 2008: 23; Gunnar 2010: 78; Nye 2012; Hartig 2014: 66–67; Hartig 2015: 394–395). Sie sind das Public Diplomacy-Instrument der chinesischen Regierung. Mit Veranstaltungen wie Sprach- und Kochkursen, Lesungen, Vorträgen, Workshops, sowie Stipendien etc., die von den Instituten organisiert werden, sollen chinesische Kultur und Sprache auf der ganzen Welt gefördert und repräsentiert werden (Hartig 2015: 394). Seit der Gründung des ersten Instituts 2004 in Seoul entstehen auf der ganzen Welt in Kooperation mit lokalen Partnern anderer Länder Konfuzius-Institute (Hartig 2010: 85). Die chinesische Regierung leistet dabei eine Anschubsfinanzierung, dazu 50 Prozent der Projektmittel und stellt Lehrer und Lehrmaterialien zur Verfügung. Der lokale Partner trägt die andere Hälfte der Projektmittel und stellt Räumlichkeiten und Arbeitskräfte (Hartig 2015: 394).
Doch wie gut sind die Institute? Wie viele von ihnen gibt es und wie werden sie in der Öffentlichkeit wahrgenommen? Dies wird im aktuellen Unterkapitel analysiert. Die Konfuzius-Institute werden dabei mit Kultureinrichtungen anderer Länder verglichen. Folgende weitere Institute sind dabei ausgewählt worden: Die japanische Japan Foundation, das Amerikahaus der USA, das indische Indian Council for Cultural Relations (ICCR), die türkischen Yunus-Emre-Institute, die südkoreanischen Korea Cultural Center, sowie die European National Institutes for Culture (EUNIC), ein Zusammenschluss sämtlicher Kulturinstute der 28 Mitgliedsländer der Europäischen Union (EU), inklusive des Britsh Councils, dem Kulturinstitut der aus der EU ausgetretenen Briten. Bei all diesen Staaten finden sich konkrete Zahlen, wie viele Institute sie jeweils in welchen Regionen haben. Da sich die entsprechenden Daten in deutscher oder englischer Sprache nicht für die russische Russkiy Mir Foundation finden ließen, ist diese in der vorliegenden Arbeit nicht vertreten. Wie ihr chinesisches Pendant haben alle diese Einrichtungen zum Ziel, die Kultur des jeweiligen Landes im Ausland zu fördern.
1. Einleitung: Einführung in die Relevanz Chinas als aufstrebende Macht und Definition des Untersuchungsgegenstands „Soft Power“ gemäß Joseph Nye.
2. Der Theoretische Rahmen und die wichtigsten Grundbegriffe: Hard Power, Soft Power und Public Diplomacy: Theoretische Fundierung durch Abgrenzung der Begriffe Hard Power, Soft Power, Smart Power und Public Diplomacy.
3. Analyse der Soft Power Chinas anhand der Soft Power-Ressourcen Kultur und Sprache, politische Werte, auswärtige Politik, Wissenschaft und Technik, sowie der Anziehungskraft der kommunistischen Ideologie: Detaillierte empirische Untersuchung Chinas anhand definierter Indikatoren in fünf Hauptkategorien.
4. Fazit: Zusammenführung der Analyseergebnisse und Beantwortung der Forschungsfrage nach der Stärke chinesischer Soft Power seit 2007.
Soft Power, China, Joseph Nye, Public Diplomacy, Hard Power, Konfuzius-Institute, Internationale Beziehungen, Politische Werte, Menschenrechte, Außenpolitik, Olympische Spiele, Wissenschaft, Technik, Kommunismus, Mask-Diplomacy.
Die Arbeit untersucht die indirekte Machtausübung Chinas, bekannt als Soft Power, anhand des Konzepts von Joseph Nye im Zeitraum von 2007 bis 2020.
Die Analyse konzentriert sich auf die fünf Ressourcen Kultur und Sprache, politische Werte, auswärtige Politik, Wissenschaft und Technik sowie Ideologie.
Das Hauptziel ist es, die Forschungsfrage „Wie stark ist Chinas Soft Power seit 2007?“ fundiert zu beantworten.
Die Autorin bzw. der Autor verwendet einen ressourcenbasierten Indikatorenansatz, der China mit anderen führenden Nationen in verschiedenen Kategorien vergleicht.
Im Hauptteil werden pro Ressource verschiedene Indikatoren (z.B. Nobelpreisträger, Touristenzahlen, Konfuzius-Institute, Demokratie-Index, Mitgliedschaften in Organisationen) detailliert analysiert.
Zu den Kernbegriffen zählen Soft Power, Hard Power, Public Diplomacy, Chinas außenpolitisches Image und die Rolle des Staates bei der Förderung kultureller und politischer Attraktivität.
Das Dokument beleuchtet diese als zentrales Instrument der Public Diplomacy, weist jedoch auf die kontroversen Aspekte hinsichtlich politischer Einflussnahme und Zensur hin.
Die Untersuchung macht deutlich, dass Chinas autoritäres System und die Menschenrechtslage als wesentliche Schwachstellen betrachtet werden, die das positive Image im Ausland konterkarieren.
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