Bachelorarbeit, 2017
74 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1. Zielsetzung der Arbeit
1.2. Struktur und Vorgehen
1.3. Forschungsstand
2. Einführung in das Krankheitsbild Burnout
2.1. Definition
2.2. Symptome
2.2.1. 12-Phasen-Modell von Herbert Freudenberger und Gail North
2.2.2. Die Burnout Theorie nach Aronson, Pines und Kafry
2.2.3. Burnout-Stadien nach Hemmerich
2.2.4. Tabellarischer Vergleich der Theorien
2.3. Diagnose
2.4. Burnout bei Studierenden
3. Einführung in das Themengebiet der Resilienz
3.1. Erklärungsansatz Training
3.2. Definition Resilienz
3.3. Die sieben Schlüssel der Resilienz
3.4. Resilienztraining als Burnout Prävention
4. Das Trainingskonzept
4.1. Duales Studium an der Hochschule für angewandtes Management
4.2. Analyse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer
4.3. Bedarfsanalyse
4.4. Beschreibung des Trainingsthemas und zentrale Lernziele
4.5. Konzept und Didaktik
5. Evaluation
6. Fazit
Diese Bachelorarbeit verfolgt das Ziel, Burnout im Kontext dual Studierender zu untersuchen und ein darauf abgestimmtes Resilienztraining zu entwickeln, um der Entstehung psychischer Erschöpfungszustände frühzeitig präventiv entgegenzuwirken.
1. Einleitung
Das Thema ‚Burnout‘ ist mit der Zeit zu einem gesellschaftlichen Phänomen geworden. Von Außenstehenden wird eine solche Diagnose oftmals belächelt, für Betroffene hingegen stellt sie eine ernsthafte Erkrankung dar, die einen enormen Leidensdruck mit sich bringt. Der mögliche Gegenspieler, nämlich die so genannte Resilienz, ist im Wortschatz der deutschen Bevölkerung noch nicht sehr gebräuchlich. Dabei ist Resilienz keine angeborene Fähigkeit, sondern für jeden Menschen erlernbar und bietet somit eine Chance, sich gegen Belastungen zu wappnen.
Der allgemeine Leistungsdruck ist an den verschiedensten Stellen bemerkbar. Ob in der Schule, beim Sport, beim Studium oder der Arbeit, oftmals bleibt die eigene Selbstbestimmung hinter den Ansprüchen und den Erwartungen der Gesellschaft oder der entsprechenden Instanz zurück. Dies alles fördert auf Dauer die Tatsache, dass Menschen energie- und antriebslos werden (vgl. Hemmerich 2011, S.11 ff.).
Das Ganze ist gerade für die Arbeitswelt ein nicht zu verleugnender Einflussfaktor. Langfristige Erkrankungen von Mitarbeitern kosten Unternehmen bekanntermaßen einen hohen organisatorischen Aufwand und damit viel Geld. Zu den häufig anzutreffenden Diagnosen psychischer Erkrankungen zählt mittlerweile das Burnout-Syndrom.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet Burnout als wachsendes gesellschaftliches Problem und definiert das Ziel der Arbeit, ein Resilienztraining als Präventionsmaßnahme für dual Studierende zu entwickeln.
2. Einführung in das Krankheitsbild Burnout: Dieses Kapitel erläutert verschiedene Definitionsansätze, Symptome sowie wissenschaftliche Modelle zur Entstehung von Burnout und setzt sich mit der Diagnostik sowie der spezifischen Gefährdung von Studierenden auseinander.
3. Einführung in das Themengebiet der Resilienz: Hier werden theoretische Grundlagen des Trainingsbegriffs, die Definition von Resilienz sowie die sieben Resilienzschlüssel als zentrale Schutzfaktoren vorgestellt und deren präventive Wirkung diskutiert.
4. Das Trainingskonzept: Dieser Abschnitt beschreibt das duale Studium, analysiert die Zielgruppe, führt eine Bedarfsanalyse durch und leitet daraus die konkreten Lernziele sowie das didaktische Grobkonzept des Trainings ab.
5. Evaluation: Die Evaluation nutzt die vier Stufen nach Kirkpatrick, um die Wirksamkeit und Akzeptanz des durchgeführten Resilienztrainings bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu bewerten.
6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert die Grenzen der Untersuchung und gibt einen Ausblick auf die Bedeutung von Resilienzförderung im Studienalltag.
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Die Arbeit untersucht das Burnout-Syndrom speziell bei dual Studierenden und entwickelt ein maßgeschneidertes Resilienztraining, um deren psychische Widerstandsfähigkeit im Spannungsfeld zwischen Studium und Beruf zu stärken.
Die Arbeit behandelt die Symptomatik und Entstehung von Burnout, die theoretischen Ansätze der Resilienzforschung sowie die praktische Anwendung von Trainingsmethoden zur Prävention psychischer Überlastung.
Das primäre Ziel ist es, durch die Entwicklung und Durchführung eines Resilienztrainings aufzuzeigen, wie Studierende ihre Ressourcen besser einsetzen können, um gesund durch die Doppelbelastung von Ausbildung und Studium zu kommen.
Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturrecherche sowie einem explorativen praktischen Ansatz, bei dem ein Training entwickelt, durchgeführt und mittels des Kirkpatrick-Modells evaluiert wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zu Burnout und Resilienz sowie in ein konkretes, kapitelübergreifendes Trainingskonzept inklusive Bedarfsanalyse und detaillierter Übungsbeschreibungen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Burnout-Prävention, Resilienzschlüssel, duales Studium, Stressbewältigung und psychische Gesundheit geprägt, die den interdisziplinären Ansatz zwischen Psychologie und Management verdeutlichen.
Die Arbeit hebt hervor, dass dual Studierende durch die permanente Doppelbelastung von Studium und Vollzeit-Berufstätigkeit einem besonders hohen Stresslevel ausgesetzt sind, das oft über dem von regulär Beschäftigten liegt.
Es dient als anschauliches Modell, um aufzuzeigen, wie schleichend ein Burnout-Prozess verläuft und warum Studierende, die ihre Grenzen überschreiten, oft zu spät bemerken, dass sie professionelle Hilfe benötigen.
Resilienz fungiert als Schutzfaktor, der es ermöglicht, Stressoren nicht als Bedrohung, sondern als Herausforderung zu sehen und somit das Entstehen von Burnout-Symptomen durch eine gestärkte innere Haltung zu verhindern.
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