Bachelorarbeit, 2020
56 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Definitionen: Vegane, vegetarische und omnivore Ernährung
1.2 Bestandteile der Nahrung
1.3 Vollwertige Ernährung
1.4 Aktuelle Situation in Deutschland
1.5 Ätiopathogenese der Parodontitis
1.6 Ätiologie der Karies
1.7 Indizes zur Bewertung der Zahn- und Zahnfleischzustände
1.7.1 Der DMFT-Index
1.7.2 Der Parodontale Screeningindex
1.7.3 Plaqueindizes
1.7.4 Gingivitisindizes
1.7.5 Parodontalindizes
1.7.6 Spezielle Tests
1.8 Ziel der Bachelorarbeit
2. Material und Methode
3. Ergebnisse
4. Diskussion
5. Fazit
6. Zusammenfassung / Abstract
6.1 Zusammenfassung
6.2 Abstract
Diese Arbeit untersucht den Einfluss verschiedener Ernährungsformen – vegan, vegetarisch und omnivor – auf die Zahngesundheit, insbesondere im Hinblick auf den parodontalen Gesundheitsstatus. Ziel ist es, durch eine systematische Literaturübersicht zu klären, wie sich Ernährungsweisen und spezifische Nährstoffe auf die parodontale Therapie auswirken und welche Schlussfolgerungen für die präventive Zahnmedizin daraus abgeleitet werden können.
1.5 ÄTIOPATHOGENESE DER PARODONTITIS
Bei der Entstehung der Parodontitis spielen zahlreiche Faktoren eine bedeutende Rolle. Diese stehen in ständigem Wechselspiel zueinander. Um diesen Prozess nachvollziehen zu können es nötig, die Ätiopathogenese der Parodontitis als multifaktorielle Erkrankung näher zu beschreiben.
Die Ätiologie der Parodontitis zeichnet sich durch einen primären und einen sekundären Ursachenkomplex aus (Hellwig, Klimek & Attin, 2003).
Der primäre Ursachenkomplex beschreibt die im sogenannten Biofilm oder Plaque befindlichen pathogenen Mikroorganismen und entzündlichen Reaktionen des Zahnhalteapparates, der sekundäre Ursachenkomplex umfasst lokale und systemische Faktoren, die den primären Ursachenkomplex beeinflussen können (Hellwig et al., 2003).
Als Plaque oder auch Biofilm wird der bakterielle Zahnbelag bezeichnet, der sich in ganz bestimmter Weise und Struktur aus der Mundhöhlenflora auf der Zahnoberfläche niederschlägt und entwickelt. Es handelt sich um eine nicht mineralisierte Ansammlung von Bakterien aus Speiseresten und Speichel, die fest an Zahnoberflächen und Restaurationen anhaften und sich durch Wasser nicht entfernen lassen (Listgarten, 1994).
1. Einleitung: Dieses Kapitel definiert die verschiedenen Ernährungsformen, erläutert die Grundlagen der Ernährung und beschreibt die Ätiopathogenese der Parodontitis sowie die Kariesätiologie.
2. Material und Methode: Hier wird das systematische Vorgehen bei der Literaturrecherche über die Datenbank PubMed beschrieben, einschließlich der Ein- und Ausschlusskriterien für die Auswahl der untersuchten Studien.
3. Ergebnisse: In diesem Teil werden die Ergebnisse von zwölf ausgewählten Studien zusammengefasst, die den Einfluss von Ernährung, Nahrungsergänzungsmitteln oder spezifischen Lebensmitteln auf parodontale Parameter analysieren.
4. Diskussion: Das Kapitel vergleicht und bewertet die Ergebnisse der selektierten Studien hinsichtlich ihrer methodischen Qualität und ihrer Aussagen zur Ernährung bei Parodontitis.
5. Fazit: Hier werden die Ergebnisse resümiert und Empfehlungen für die Praxis der Dentalhygiene und das Präventionsmanagement formuliert.
6. Zusammenfassung / Abstract: Dieses Kapitel bietet eine komprimierte Übersicht der gesamten Arbeit in deutscher und englischer Sprache.
Ernährung, Parodontitis, Zahngesundheit, Biofilm, pflanzliche Ernährung, Mikronährstoffe, Präventionsmanagement, Dentalhygiene, Gingivitis, Omega-3-Fettsäuren, Vitamin D, Vitamin B12, Karies, systematische Literaturübersicht, Entzündungsparameter.
Die Arbeit analysiert den Einfluss von veganer, vegetarischer und omnivorer Ernährung auf die allgemeine Zahngesundheit, mit einem besonderen Fokus auf den Status des Zahnhalteapparates.
Die zentralen Themen sind die Zusammenhänge zwischen Ernährungsgewohnheiten, Nährstoffzufuhr und der Entstehung sowie Therapie von parodontalen Erkrankungen.
Das Ziel ist es zu untersuchen, ob und inwieweit Ernährungsgewohnheiten und bestimmte Lebensmittel die Zahngesundheit beeinflussen können und welche Konsequenzen dies für die präventive Zahnheilkunde hat.
Die Arbeit basiert auf einer systematischen Literaturübersicht (Systematic Review), für die relevante Studien aus der medizinischen Datenbank PubMed selektiert und ausgewertet wurden.
Im Hauptteil werden zwölf klinische Studien analysiert, die Auswirkungen von Makro- und Mikronährstoffen sowie spezifischen Diäten auf die Parodontitis-Therapie und Entzündungsparameter untersuchen.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Parodontitis, Ernährung, Präventionsmanagement, Biofilm, Mikronährstoffe und systematische Literaturübersicht.
Die Arbeit identifiziert Vitamin B12 als kritischen Nährstoff, dessen Mangel mit einem erhöhten Risiko für Zahnverlust und einer Verschlechterung des parodontalen Status in Verbindung gebracht wird.
Studien belegen, dass die adjuvante Anwendung von Omega-3-Fettsäuren entzündungshemmende Wirkungen hat und die nicht-chirurgische Parodontitis-Therapie sinnvoll unterstützen kann.
Die Arbeit schlussfolgert, dass eine vollwertige, nährstoffreiche Ernährung – die pflanzlich basiert sein kann – Entzündungsparameter senken und die Therapie unterstützen kann, wobei die individuelle Anamnese entscheidend bleibt.
Die Differenzierung ist wichtig, da die Studien zeigen, dass es nicht allein auf den Verzicht tierischer Produkte ankommt, sondern auf eine vollwertige Zusammenstellung der Nahrung, um Mangelerscheinungen zu vermeiden und eine optimale Mundgesundheit zu fördern.
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