Bachelorarbeit, 2021
103 Seiten, Note: 1,2
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Überblick Gelenkarten und -typen
3.2 Aufbau Kniegelenk und Funktion des Knorpels
3.3 Gonarthrose
3.4 Risikofaktoren
3.4.1 Demografischer Wandel
3.4.2 Bewegungsmangel
3.4.3 Übergewicht
3.5 Aktuelle Diagnosedaten
3.5.1 Verbreitung der Gonarthrose in der Population
3.6 Evidenzbasierte Handlungsempfehlung
4 METHODIK
4.1 Zielgruppe
4.2 Analyse der Rahmenbedingungen
4.3 Methodisch-didaktischer Aufbau des Konzepts
4.4 Qualitätscontrolling
4.5 Kostenanalyse
4.6 Vermarktung des Kurskonzepts
4.7 Entwicklung der Werbestrategie
5 ERGEBNISSE
5.1 Aufführung und Aufbau der einzelnen Übungseinheiten
5.2 Aufführung und Aufbau des Evaluationskonzepts
6 DISKUSSION
7 ZUSAMMENFASSUNG
7.1 Fazit
Ziel dieser Arbeit ist die Erstellung eines marktfähigen Kurskonzeptes für Menschen über 60 Jahre, die entweder an Gonarthrose erkrankt sind oder von dieser Gelenkerkrankung bedroht sind, um ihnen einen bewussten Umgang mit der Erkrankung sowie einen gesundheitsbewussten Lebensstil zu vermitteln.
1 Einleitung und Problemstellung
In einer zunehmend überalternden Gesellschaft wird die Arthrose als orthopädisch degenerative Erkrankung des Bewegungsapparates immer häufiger diagnostiziert, dabei ist sie die häufigste aller Gelenkerkrankungen. „In Deutschland leiden etwa fünf Millionen Frauen und Männer unter Beschwerden, die durch eine Arthrose verursacht werden, mit steigender Tendenz. Zwei Millionen Menschen haben sogar täglich aufgrund ihrer Arthrose Schmerzen in ihren Gelenken. Am häufigsten betroffen sind Hände, Knie und Hüften, aber auch alle anderen Gelenke können befallen sein.“(Deutsche Arthrose-Hilfe e.V., 2021a).
Das Robert Koch-Institut (RKI) stuft Arthrose als die weltweit am weitesten verbreitete chronische Gelenkerkrankung ein. Gezieltes und professionell betreutes Fitness- und Krafttraining in der Therapie wirkt dem fortschreitenden Gelenkverschleiß präventiv entgegen und reduziert nachweisbar Symptome (Karl Kühne, 2020). Der Bedarf eines Bewegungsangebots manifestiert sich darin, dass bei bereits jeder dritten Frau in ihren Fünfzigern und fast jeder zweiten Frau ab 65 sowie annähernd jedem fünften Mann ab 50 Arthrose als häufigste Skelett-Muskel Erkrankung diagnostiziert wird (Kurth, 2015 S. 412). Die Koxarthrose und Gonarthrose sind besonders verbreitet, die Folgen sind Schmerzen und Schwellungen in den betroffenen Gelenken, welche den Alltag Betroffener erheblich beeinträchtigen und in letzter Instanz zum künstlichen Gelenkersatz führen (Karl Kühne, 2020).
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die Problematik der Arthrose als häufigste Gelenkerkrankung und Aufzeigen des Bedarfs an gezielten Bewegungsangeboten.
2 ZIELSETZUNG: Definition der Ziele für das Kurskonzept, insbesondere die Stärkung physischer und psychosozialer Ressourcen bei älteren Menschen.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Wissenschaftliche Grundlagen zu Gelenkarten, Knieanatomie, Krankheitsbild der Gonarthrose und zugehörigen Risikofaktoren.
4 METHODIK: Detaillierte Planung des Kurskonzepts inklusive Zielgruppenanalyse, Rahmenbedingungen, Qualitätscontrolling, Kostenrechnung und Vermarktungsstrategie.
5 ERGEBNISSE: Konkrete Ausarbeitung der Übungseinheiten sowie des Evaluationskonzepts zur Qualitätssicherung.
6 DISKUSSION: Reflexion der Ergebnisse vor dem Hintergrund der aktuellen Studienlage und kritische Betrachtung der Methodik.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Darstellung der Arbeit und Fazit.
Gonarthrose, Arthrose, Kniegelenk, Bewegungstherapie, Krafttraining, Senioren, Prävention, Gesundheitsmanagement, Risikofaktoren, Bewegungsangebot, Kurskonzept, Qualitätscontrolling, Break-Even-Analyse, AIDA-Schema, Gesundheitsförderung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Erstellung eines marktfähigen Kurskonzepts für Bewegungsanbieter, das sich an Menschen ab 60 Jahren mit Gonarthrose richtet.
Zentrale Themen sind die physiologischen Grundlagen des Kniegelenks, das Krankheitsbild Gonarthrose, die Bedeutung körperlicher Aktivität und die betriebswirtschaftliche Planung eines solchen Kursangebots.
Das Ziel ist die Erstellung eines ganzheitlichen Bewegungskonzepts, das Betroffene langfristig an einen Bewegungsanbieter bindet und ihre Lebensqualität durch gezielte physische und psychosoziale Maßnahmen steigert.
Es erfolgt eine Literaturrecherche in medizinischen Datenbanken und Fachmedien, um evidenzbasierte Handlungsempfehlungen für das Bewegungstraining abzuleiten.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse des aktuellen Kenntnisstands, die methodische Planung des Konzepts, die Kostenkalkulation und die Entwicklung einer Werbestrategie.
Wichtige Begriffe sind Gonarthrose, Bewegungstherapie, Senioren, Prävention, Krafttraining und Gesundheitsmanagement.
Das Bewegungskonzept beinhaltet in der achten Woche eine spezifische Unterweisung in die Sturzprävention sowie gezieltes Gleichgewichtstraining.
Das 4P-Modell dient als Marketinginstrument, um das Kursangebot professionell am Markt zu positionieren, die Zielgruppe effektiv anzusprechen und die wirtschaftliche Tragfähigkeit zu sichern.
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