Bachelorarbeit, 2020
37 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Homeschooling
2.1 Begriffsklärung
2.2 Faktoren für das Gelingen des Homeschooling
3. Kommunikation
3.1 Kommunikation im Unterricht
3.2 Kommunikation im Wirtschaftsunterricht
3.3 Schüler-Lehrer-Kommunikation
4. Kommunikation im Homeschooling
5. Diskussion
6. Schlussbetrachtung und Ausblick
7. Literatur
Die vorliegende Arbeit untersucht die Chancen und Herausforderungen, die sich durch die spezifischen Bedingungen des Homeschooling für die Kommunikation am Beispiel des Wirtschaftsunterrichts ergeben, und identifiziert Ansätze für eine gelingende Gestaltung dieser Unterrichtsform.
3.1 Kommunikation im Unterricht
Lange galt aus theoretischer Sicht ein hohes fachliches Wissen als wichtigste Determinante für eine positive Schülerleistung. Je hochwertiger das Wissen, umso hochwertiger die erwartbare Leistung. Doch die Erfahrung aus der Praxis lehrte, dass es sich hierbei nur um ein Kriterium unter vielen handelte (Sann/ Preiser 2017: 114f). Die Praxis der Lehre ist vor allem kommunikativer Art. Kommunikation bestimmt die Institution Schule und damit den Unterricht. „Das hängt damit zusammen, daß der - oder ein - Zweck der Schule darin liegt, wichtige Teile des gesellschaftlichen Wissens an die folgende Generation weiterzugeben.“ (Ehlich/ Rehbein 1983: 7) Der Begriff der Kommunikation umfasst das sprachliche Geschehen zwischen einem Sender und einem Empfänger. Es handelt sich um eine gemeinsame Tätigkeit, ein gemeinsames Handeln. „Menschliche Kommunikation ist ein Prozess zwischen zwei oder mehreren Beteiligten, in dem die Akteure durch Zeichen und Symbole verschiedener Modalitäten direkt oder indirekt über Medien miteinander in Beziehung treten.“ (Vogel 2013: 10) Die Wechselseitigkeit ist ein bezeichnendes Element der Kommunikation und zugleich Grund für deren Komplexität, nicht zuletzt im schulischen Kontext, da sowohl Lehrer als auch SuS als Konstrukteure fungieren (Haustein 2012: 23f).
Im Unterricht dient die Sprache als wichtigstes Medium. Fachwissen wird sprachlich vermittelt, Diskussionen über fachliche Inhalte werden geführt, Fragen werden gestellt und Ergebnisse formuliert. „Sprache ist damit die zu erwerbende Grundlage, der Lern- und Reflexionsgegenstand, das Lernmedium, das Kommunikationsmittel und wichtiges Mittel zur Leistungsüberprüfung [...]“ (Budke/ Kuckuck 2017: 7). Giesinger führt aus, dass die pädagogische Kommunikation durch ihre spezifische Intention gekennzeichnet ist, bei anderen Lernprozesse auszulösen, was durch das Lenken der Aufmerksamkeit umgesetzt wird (Giesinger 2008: 9). Die Effektivität von Lernprozessen hängt wesentlich von der Fähigkeit zu kommunizieren ab (Haustein 2012: 35). Merkmale, wie Kommunikation im Unterricht eingeschätzt werden kann, haben Buchalik und Riedl (2007) identifiziert.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderungen der Schul-Digitalisierung durch die Corona-Pandemie und definiert die Forschungsfrage bezüglich der Kommunikation im Homeschooling.
2. Homeschooling: Dieses Kapitel klärt den Begriff Homeschooling als individualisierende Unterrichtsform und benennt kritische Faktoren für deren Gelingen, wie Technik, Zeitplanung und didaktische Organisation.
3. Kommunikation: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Kommunikation im allgemeinen Unterricht, speziell im Wirtschaftsunterricht sowie in der Schüler-Lehrer-Interaktion erörtert.
4. Kommunikation im Homeschooling: Das Kapitel fasst aktuelle Studienergebnisse zum Homeschooling-Unterricht zusammen und beleuchtet die Probleme bei Feedback, Motivation und digitaler Interaktion.
5. Diskussion: Hier findet eine kritische Auseinandersetzung mit der Qualität des Homeschoolings und der Rolle der Kommunikation unter Berücksichtigung der Bildungsgerechtigkeit statt.
6. Schlussbetrachtung und Ausblick: Das Fazit fasst die Relevanz der Kommunikation zusammen und gibt Empfehlungen für künftige Konzepte im Wirtschaftsunterricht sowie Ansätze für weitere Forschung.
7. Literatur: Verzeichnis der verwendeten Quellen und Studien.
Homeschooling, Kommunikation, Wirtschaftsunterricht, Feedbackkultur, Digitalisierung, Lehrer-Schüler-Beziehung, Fernunterricht, Lernerfolg, Bildungsgerechtigkeit, Didaktik, Medienkompetenz, Selbstorganisation, Interaktion, Pandemie, Schulschließungen.
Die Arbeit befasst sich mit den Chancen und Herausforderungen der Kommunikation im Homeschooling, unter besonderer Berücksichtigung des Wirtschaftsunterrichts während der Corona-Pandemie.
Zentrale Themen sind die didaktische Gestaltung von Fernunterricht, die Bedeutung von Feedbacksystemen, die Aufrechterhaltung der Schüler-Lehrer-Beziehung und die digitale Kompetenzentwicklung.
Die Forschungsfrage lautet: Welche Chancen und Herausforderungen ergeben sich aus den spezifischen Bedingungen des Homeschooling für den Aspekt der Kommunikation am Beispiel des Wirtschaftsunterrichts?
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die Auswertung aktueller Studien, Erhebungen und curricularen Vorgaben zur Situation des Fernunterrichts.
Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen der Unterrichtskommunikation, die spezifischen Anforderungen des Fachs Wirtschaft sowie die empirischen Erkenntnisse zum Homeschooling-Alltag.
Die wichtigsten Begriffe sind Homeschooling, Kommunikation, Feedbackkultur, Digitalisierung und Bildungsgerechtigkeit.
Durch den Wegfall persönlicher Begegnungen wird die Beziehung deutlich unpersönlicher und oft auf rein zweckgebundenen Austausch reduziert, was das für die Motivation essentielle Vertrauensverhältnis belastet.
Formatives Feedback fällt oft weg, während summatives Feedback unregelmäßig oder unpersönlich erfolgt, was die Lernwirksamkeit schwächt und zu Verunsicherung bei den Schülern führen kann.
Das Homeschooling verstärkt bestehende Unterschiede, da Schüler aus sozial benachteiligten Familien oft weniger Unterstützung und Ressourcen zur Verfügung haben, was die Schere im Lernerfolg weiter öffnet.
Der Autor empfiehlt eine aktive Gestaltung statt reaktiver Konzepte, den verstärkten Einsatz von Videoformaten für mehr Interaktion sowie ein einheitliches, ganzheitliches Rahmen-Konzept der Länder.
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