Bachelorarbeit, 2021
68 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Homeoffice: Grundlagen der Arbeitsform
2.1 Einfluss der Digitalisierung auf die Arbeitswelt
2.1.1 Begriffsdefinition und Entwicklung
2.1.2 Homeoffice, Telearbeit und mobiles Arbeiten
2.1.3 Corona-Pandemie als Katalysator der digitalen Arbeitswelt
2.2 Corporate Social Responsibility
2.2.1 Handlungsmodelle der CSR
2.2.2 Stakeholder und neue Anforderungen auf Mitarbeiterebene
2.2.3 Corporate Digital Responsibility
2.3 Faktoren bei der Einführung von Homeoffice
2.3.1 Technologischer Aspekt
2.3.2 Betriebswirtschaftlicher Aspekt
2.3.3 Sozialer Aspekt
3. Entwicklung einer Heuristik mit Handlungsempfehlungen für Homeoffice
3.1. Erste Schritte bei der Einführung von Homeoffice
3.1.1 Rechtliche Rahmenbedingungen
3.1.2 Sicherstellung von Datenschutz
3.1.3 Kommunikationsanwendungen für Zusammenarbeit
3.2 Mitarbeiterbezogene Herausforderungen und Handlungs- empfehlungen für Homeoffice
3.2.1 Fehlende IT- und Büroausstattung
3.3.2 Erhöhter Selbstanspruch
3.2.3 Keine Trennung von Privat- und Berufsleben
3.2.4 Sozialer Kontaktverlust
3.2.5 Erhöhte gesundheitliche Risiken
3.3. Ergebnisse für Einführung bzw. Optimierung von Homeoffice
3.3.1 Anwendungsbereich
3.3.2 Kritische Betrachtung des heuristischen Verfahrens
4. Fazit
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen die Arbeitsform Homeoffice im Interesse des Wohlbefindens ihrer Beschäftigten gestalten können. Das primäre Ziel ist die Entwicklung einer Heuristik mit Handlungsempfehlungen, die unerfahrenen Unternehmen als Leitfaden dient, um Homeoffice effizient und mitarbeiterorientiert in ihre Organisationsstruktur zu integrieren.
2.3.1 Technologischer Aspekt
Die Einführung von digitalen Arbeitsprozessen und die Vernetzung von Geräten durch Informationsstrukturen im Internet gilt als die wichtigste Voraussetzung, damit ein ortsunabhängiges Arbeiten in der Verwaltung überhaupt stattfinden kann. 76% deutscher Unternehmen nutzten in 2019 Cloud-Strukturen, andere 19% waren in der Planungsphase des Einsatzes und nur 6% wollten auch künftig nicht auf Cloud setzen. Das hat dazu geführt, dass die meisten Unternehmen in Corona-Zeiten eine Arbeitsform des Homeoffice ohne viel Aufwand schnell einführen konnten. Nur eine digitale Cloud-Infrastruktur kann allen Beschäftigten den durchgehenden Zugriff auf die benötigten Dateien gewährleisten und einen sicheren Austausch untereinander ermöglichen. Um auf den Unternehmensserver auch von Zuhause zugreifen zu können, benötigen alle Beschäftigten einen VPN-Zugang für eine sichere Verbindung. Als datenschutzrechtlich Verantwortliche sind Unternehmen laut der DSGVO auch beim Arbeiten im Homeoffice verpflichtet, ein angemessenes Schutzniveau durch alle Beteiligten sicherzustellen.
Zusätzlich zu der digitalen Unternehmensstruktur soll der Arbeitgeber auch die benötigte technische Basisausstattung seinen Beschäftigten zur Verfügung stellen, damit sie von zu Hause aus arbeiten können. Außerdem sollen die Beschäftigten während ihrer Arbeitszeiten telefonisch bzw. online erreichbar bleiben und über eine stabile Internetverbindung verfügen, die den Zugriff auf die Cloud-Infrastruktur ermöglicht. Soweit keine zusätzlichen Vereinbarungen im Arbeitsvertrag getroffen wurden, tragen Unternehmen i. d. R. das Betriebsrisiko bei Störungen mit den Arbeitsmitteln. Im Homeoffice gilt das auch für die Fälle, wenn Internetverbindung, Cloud-Infrastruktur, Strom oder Rechner ausfallen. Dies lässt darauf schließen, dass Unternehmen beim ortsunabhängigen Arbeiten weniger Einfluss auf die Behebung von technischen Störungen haben, was zu Ausfallzeiten führen könnte. In solchen Situationen müssen die Beschäftigten trotzdem weiterhin vergütet werden, was zu Verlusten aus Unternehmenssicht führt.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Einfluss der Digitalisierung auf die Arbeitswelt und definiert die Fragestellung, wie Arbeitgeber Homeoffice im Interesse des Mitarbeiterwohlbefindens gestalten können.
2. Homeoffice: Grundlagen der Arbeitsform: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Fundamente, inklusive der Auswirkungen der Digitalisierung, CSR-Konzepte und die technischen sowie sozialen Voraussetzungen für Homeoffice.
3. Entwicklung einer Heuristik mit Handlungsempfehlungen für Homeoffice: Hier wird der methodische Ansatz beschrieben, um aus den analysierten Herausforderungen konkrete, praxistaugliche Handlungsempfehlungen für Unternehmen abzuleiten.
4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass eine mitarbeiterorientierte Gestaltung von Homeoffice langfristig zur Arbeitgeberattraktivität und zum Unternehmenserfolg beiträgt.
Homeoffice, Digitalisierung, Corporate Social Responsibility, CSR, Mitarbeiterwohlbefinden, Arbeit 4.0, Heuristik, Telearbeit, digitale Transformation, Führung auf Distanz, Work-Life-Balance, Datenschutz, Arbeitsrecht, New Work, mobile Arbeit.
Die Arbeit analysiert, wie Unternehmen die Arbeitsform Homeoffice implementieren und gestalten können, wobei das Wohlbefinden der Beschäftigten im Fokus einer mitarbeiterbezogenen CSR-Strategie steht.
Die Arbeit umfasst die Themen Digitalisierung, Arbeitswelt 4.0, Corporate Social Responsibility (CSR), technologische Grundlagen sowie die psychologischen und sozialen Aspekte von Homeoffice.
Ziel ist es, eine Heuristik zu entwickeln, die Unternehmen als Leitfaden dient, um Homeoffice effizient einzuführen und dabei die Bedürfnisse der Mitarbeiter nachhaltig zu berücksichtigen.
Die Arbeit nutzt ein heuristisches Verfahren, um Entscheidungsprozesse unter Ungewissheit zu strukturieren und aus komplexen Herausforderungen bei der Homeoffice-Einführung einfache Lösungsansätze abzuleiten.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Analyse von Faktoren bei der Einführung von Homeoffice sowie die Erarbeitung konkreter Handlungsempfehlungen zu Recht, IT-Sicherheit, Kommunikation und sozialen Herausforderungen.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Homeoffice, CSR, Mitarbeiterwohlbefinden, digitale Transformation und Arbeit 4.0.
Da Beschäftigte eine zentrale Anspruchsgruppe der CSR sind, ist die Gestaltung ihrer Arbeitsbedingungen im Homeoffice eine direkte Verantwortung des Arbeitgebers zur Sicherung der Gesundheit und Motivation.
Die Arbeit identifiziert spezifische Herausforderungen wie sozialen Kontaktverlust oder die fehlende Trennung von Privat- und Berufsleben und schlägt konkrete digitale Teambuilding-Maßnahmen und Organisationshilfen vor.
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