Bachelorarbeit, 2020
39 Seiten, Note: 1,5
1 Einleitung/ Problemstellung
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Sportsponsoring
2.1.1 Ziele des Sportsponsorings
2.1.2 Wirkungen des Sportsponsorings
2.1.3 Einflussfaktoren auf die Wirkung des Sportsponsorings
2.1.4 Selektion von Sportsponsorings
2.2 Vorstellung Mixed Martial Arts/ Ultimate Fighting Championship
3 Analyse
3.1 Vorgehensweise in der Analyse
3.2 Auswirkungen der Zielgruppencharakteristik der UFC und des MMAs auf das Sportsponsoring
3.3 Auswirkungen des Images der UFC und des MMAs auf das Sportsponsoring
3.4 Auswirkungen von Besonderheiten des MMAs und der UFC auf das Sportsponsoring
4 Diskussion
5 Limitation der Arbeit und weiterer Forschungsbedarf
6 Praxisimplikationen
7 Fazit
Die Arbeit untersucht die Potenziale und Perspektiven von Kampfsportveranstaltungen, speziell der Ultimate Fighting Championship (UFC), für das Sportsponsoring von Unternehmen. Ziel ist es, durch eine theoretisch-konzeptionelle Analyse die Auswirkungen von Zielgruppenmerkmalen, Image sowie sportartspezifischen Besonderheiten auf die Sponsoringwirkung zu bestimmen.
3.4 Auswirkungen von Besonderheiten des MMAs und der UFC auf das Sportsponsoring
MMA als Sport und die UFC stellvertretend als derzeit größte Organisation des Sports (Robbins & Zemanek, 2017) bringen unterschiedliche Besonderheiten mit sich, welche sich auch auf Sponsoringerfolge auswirken können. Im Folgenden werden zunächst die Besonderheiten der Nachfrage der UFC und die damit verbundene Reichweite analysiert und in den Kontext des Sportsponsorings gestellt und anschließend der Fokus auf die Analyse der Besonderheiten der einzelnen Kämpfe gelegt und deren Einflüsse auf die Sportsponsoringwirkung.
Die Reichweite einer Veranstaltung ist entscheidend dafür, wie viele Personen mit einer Sponsoringbotschaft in Kontakt kommen, sowohl als Mediennutzer als auch als Zuschauer vor Ort (Hermanns & Marwitz, 2008). Die UFC als Organisation mit ihren Veranstaltungen bringt einige Besonderheiten und Problematiken bezüglich der Sportsponsoringperspektive mit sich. Anders als im Fußball, in welchem die Fans eine hohe Bindung zum Verein haben und die Spiele deshalb verfolgen (Porat, 2010), wird die Nachfrage nach der UFC durch andere Faktoren bestimmt.
1 Einleitung/ Problemstellung: Vorstellung der Relevanz des Sportsponsorings und Herleitung der Forschungsfrage zur Nutzung von MMA-Veranstaltungen als Sponsoringplattform.
2 Theoretischer Hintergrund: Erläuterung der Grundlagen des Sportsponsorings, der Wirkungsketten und Vorstellung der Organisation UFC sowie der Sportart MMA.
3 Analyse: Detaillierte Untersuchung der Zielgruppencharakteristika, des Images und spezifischer Kampfmerkmale sowie deren Einfluss auf die Sponsoringwirkung.
4 Diskussion: Synthese der Analyseergebnisse im Hinblick auf die Potenziale und Sponsoring-Herausforderungen im Kontext der UFC und MMA.
5 Limitation der Arbeit und weiterer Forschungsbedarf: Reflexion über die methodischen Grenzen der Arbeit und Aufzeigen von Ansätzen für zukünftige empirische Forschung.
6 Praxisimplikationen: Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen für Unternehmen, die Kampfsport als Sponsoringpartner in Betracht ziehen.
7 Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und abschließende Bewertung der Eignung von MMA-Events für Sponsoringaktivitäten.
Sportsponsoring, MMA, UFC, Imagetransfer, Zielgruppenanalyse, Fan-Identifikation, Wirkungskette, Kampfsport, Sponsoringwirkung, Mediale Reichweite, Sponsoring-Fit, PPV-Nachfrage, Markenkommunikation, Sponsoringpotenzial, Sportmarketing
Die Bachelorarbeit befasst sich mit der Analyse von Sportsponsoring-Potenzialen bei Kampfsportveranstaltungen, mit einem besonderen Fokus auf die Ultimate Fighting Championship (UFC).
Die Arbeit beleuchtet die Zielgruppenstruktur, das spezifische Image des Sports, die Rolle von Stars für die Nachfrage und die technischen Einflüsse der Kampfsituationen auf die Wahrnehmung von Sponsorenlogos.
Das Ziel ist es, Unternehmen eine Grundlage zu bieten, um die Potenziale und Perspektiven sowie mögliche Probleme bei einem Sponsoring-Engagement im Bereich der UFC/MMA fundiert zu bewerten.
Es handelt sich um eine theoretisch-konzeptionelle Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Auswertung bestehender Studien zur Zuschauerstruktur und Sponsoringwirkung basiert.
Der Hauptteil analysiert die Zielgruppen (involviert vs. Gelegenheitszuschauer), das Image von MMA als "moderne Gladiatorenkämpfe" und die technischen Auswirkungen von Kampfpositionen (Boden- vs. Standkampf) auf die mediale Werbewirkung.
Zentrale Begriffe sind Sportsponsoring, MMA, UFC, Imagetransfer, Fan-Identifikation, Wirkungskette und Sponsoring-Fit.
Die Nachfrage nach UFC-Events ist stark an einzelne Stars gebunden; deren Abwesenheit reduziert die mediale Reichweite und damit potenziell auch die Kontaktmenge zur Sponsorenbotschaft.
Je nachdem, ob ein Kampf am Boden oder im Stand stattfindet, variiert die Kameraperspektive; im Bodenkampf ist die Sichtbarkeit von Sponsorenlogos im Oktagon medial deutlich erschwert.
Die Arbeit identifiziert eine Alleinstellung von Reebok durch Sponsoringverträge mit Kämpfern, was das Potenzial für andere Unternehmen zur Logoplatzierung auf der Kleidung in der UFC einschränkt.
Nein, die Ergebnisse unterscheiden sich signifikant zwischen hochidentifizierten Fans, die den Sport intensiv verfolgen, und Gelegenheitszuschauern, die eher durch Spektakel und Stars angezogen werden.
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