Masterarbeit, 2021
119 Seiten, Note: 1,0
Führung und Personal - Mitarbeitermotivation, Mitarbeiterzufriedenheit
1 Einleitung
1.1 Forschungsinteresse
1.2 Forschungskontext
1.3 Forschungslücke
1.4 Forschungsfrage(n)
1.5 Forschungshypothesen
1.6 Ziel der Untersuchung
1.7 Relevanz
1.8 Aufbau und Struktur der Arbeit
2 Aktueller Stand der Forschung
2.1 Resilienz
2.1.1 Resilienzforschung
2.1.2 Individuelle bzw. persönliche Resilienz
2.1.3 Teamresilienz
2.1.4 Organisationale bzw. betriebliche Resilienz
2.1.5 Resilienzfaktoren
2.1.6 Maßnahmen zur Förderung von Resilienz
2.1.7 Folgen von Resilienz
2.2 Freiwilliges Arbeitsengagement – Organizational Citizenship Behaviour
2.2.1 Organizational Citizenship Behaviour – Dimensionen nach Organ
2.2.2 Bedingungen für freiwilliges Arbeitsengagement
2.2.3 Konsequenzen von freiwilligem Arbeitsengagement
3 Forschungsdesign
3.1 Methodendesign – Begründung der Methodik
3.2 Forschungsansatz
3.3 Datenerhebung
3.3.1 Stichprobe – Sampling
3.3.2 Feldzugang
3.3.3 Fragebogen
3.3.4 Datenaufbereitung
3.4 Datenauswertungsmethode(n) je Hypothese
4 Darstellung der Ergebnisse
4.1 Deskriptive Ergebnisdarstellung
4.2 Darstellung der Scores
4.3 Ergebnisse der (inferenzstatistischen) Datenanalyse
4.3.1 Analyse der Zusammenhangshypothese
4.3.2 Analyse der Unterschiedshypothesen
5 Diskussion
5.1 Zusammenhang der Ergebnisse mit der Literatur
5.2 Implikation für die Praxis, Aussagekraft und Signifikanz der Ergebnisse
6 Conclusio
6.1 Kernergebnisse
6.2 Kritische Reflexion und Limitation
6.3 Ausblick und weiterer Forschungsbedarf
Ziel dieser Masterarbeit ist die Untersuchung eines potenziellen Zusammenhangs zwischen individueller Resilienz und dem freiwilligen Arbeitsengagement von unselbstständig erwerbstätigen Personen. Zudem soll analysiert werden, ob und wie sich diese Konstrukte bei verschiedenen Personengruppen unterscheiden, um Unternehmen wertvolle Erkenntnisse für die Förderung eines engagierten Arbeitsumfelds zu liefern.
1.1 Forschungsinteresse
Friedrich Wilhelm Nietzsche tätigte einst die Aussage: „Was uns nicht umbringt, macht uns stärker“. Doch warum trifft einen Menschen eine Krise härter, während andere gestärkt daraus hervorgehen? Um diese Frage beantworten zu können, ist es notwendig sich genauer mit der inneren Widerstandskraft – der Resilienz – von Menschen auseinanderzusetzen.
Bereits in den frühen Anfängen der Resilienzforschung wurde klar, dass Menschen, welche mit ähnlichen herausfordernden Bedingungen bzw. in einem ähnlich problematischen Umfeld aufgewachsen sind, unterschiedliche Entwicklungen durchmachen. Durch die unterschiedlichen Bewältigungsstrategien der Menschen im Umgang mit Herausforderungen kann es passieren, dass ein Teil der Menschen nach einem dramatischen Erlebnis das restliche Leben mit psychischen Problemen zu kämpfen hat, während andere ihr Leben ohne Einschränkungen fortführen können (Thimm 2009). Die unterschiedliche Ausprägung der inneren Widerstandskraft führt dazu, dass sich manche Personen auch nach starken Belastungen nicht aus der Bahn werfen zu lassen, während andere länger darunter leiden (Kauffeld 2016, 101).
In der Arbeitswelt findet sich dieses Phänomen der inneren Widerstandskraft ebenfalls wider. Durch den ständigen Wandel und den laufenden Anpassungen sehen sich ArbeitnehmerInnen und UnternehmerInnen laut Heller und Gallenmüller laufend mit zunehmender Komplexität, schnelleren Abläufen und stetigen Veränderungen konfrontiert (2019, 4). Auch eine im Jahr 2012 durchgeführte Studie bestätigt diese zunehmende Belastung, mit welcher sich ArbeitnehmerInnen konfrontiert sehen (Lohmann-Haislah 2012, 11). Aus diesen Gründen wird es für Organisationen, Teams und Individuen immer wichtiger, sich laufend anzupassen und resilient gegenüber diesen Neuerungen zu zeigen. Durch die steigenden Anforderungen der Arbeitswelt, ist es für Mitarbeitende zunehmend eine Herausforderung sich an die neuen Umstände zu gewöhnen und anzupassen. Um diesen Arbeitsanforderungen gerecht zu werden, gewinnt Resilienz immer mehr an Bedeutung (Soucek, Ziegler, et al. 2016, 132). Für Unternehmen ist die Resilienz der gesamten Organisation von Bedeutung, um auch während laufender Anpassungsprozesse weiterhin handlungsfähig zu bleiben und somit am Markt bestehen bleiben zu können.
1 Einleitung: Dieses Kapitel stellt das Forschungsinteresse, den Kontext sowie die zentralen Forschungsfragen und Hypothesen zur Verbindung von Resilienz und freiwilligem Arbeitsengagement vor.
2 Aktueller Stand der Forschung: Hier werden die theoretischen Grundlagen zu Resilienz auf verschiedenen Ebenen sowie zu Organizational Citizenship Behaviour (OCB) erarbeitet und definiert.
3 Forschungsdesign: Dieses Kapitel begründet die Wahl des quantitativen Methodenansatzes und beschreibt detailliert die Datenerhebung mittels Online-Fragebogen sowie die Auswertungsschritte.
4 Darstellung der Ergebnisse: Hier werden die empirischen Daten der 220 befragten Personen deskriptiv aufbereitet und die Hypothesen mittels Korrelations- und Mittelwertvergleichen überprüft.
5 Diskussion: Dieses Kapitel setzt die gewonnenen Ergebnisse mit der existierenden Fachliteratur in Beziehung und leitet praktische Handlungsempfehlungen ab.
6 Conclusio: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Kernergebnisse, einer kritischen Reflexion der Limitationen sowie einem Ausblick auf künftigen Forschungsbedarf.
Freiwilliges Arbeitsengagement, Organizational Citizenship Behaviour, Resilienz, Innere Widerstandskraft, Arbeitswelt, Führungsverantwortung, Psychische Gesundheit, Unternehmenserfolg, Quantitative Studie, Resilienzforschung, Arbeitsverhalten, Personalmanagement, Organisationspsychologie
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der individuellen Resilienz von Mitarbeitenden und deren Bereitschaft, freiwilliges Arbeitsengagement (Organizational Citizenship Behaviour) zu zeigen.
Die zentralen Felder sind die Resilienzforschung im Arbeitskontext sowie die Analyse von Extra-Rollenverhalten, das über die vertraglichen Pflichten hinausgeht.
Die Hauptforschungsfrage lautet: Welche Auswirkungen hat individuelle Resilienz auf Organizational Citizenship Behaviour?
Es wurde eine quantitative Querschnittstudie durchgeführt, bei der 220 unselbstständig erwerbstätige Personen mittels eines Online-Fragebogens befragt wurden.
Der Hauptteil deckt den aktuellen Forschungsstand zu Resilienz-Ebenen und OCB-Dimensionen ab, gefolgt vom Forschungsdesign, der Ergebnisanalyse sowie der Diskussion der Implikationen.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen freiwilliges Arbeitsengagement, OCB, Resilienz, organisationale Widerstandskraft und Arbeitsplatzverhalten.
Die Studie konnte einen signifikant höheren OCB-Wert bei Führungskräften nachweisen, was mutmaßlich auf deren größeren Gestaltungsspielraum und die Anforderungen ihrer Rolle zurückzuführen ist.
Ja, die Ergebnisse zeigen, dass Vollzeitbeschäftigte ein höheres freiwilliges Arbeitsengagement, insbesondere im Bereich der Eigeninitiative, zeigen als Teilzeitbeschäftigte.
Die Analyse ergab in dieser Stichprobe keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen Männern und Frauen hinsichtlich des Auftretens von OCB, jedoch wurden teils Unterschiede bei der Resilienz untersucht.
Nein, die statistische Auswertung der Daten wies keine signifikanten Unterschiede im Auftreten von OCB oder Resilienz zwischen den verschiedenen Altersgruppen auf.
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