Masterarbeit, 2020
130 Seiten, Note: 1
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Relevanz des Themas
1.2 Leitende Fragestellung und Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Methodik
2.1 Literaturanalyse
2.2 Qualitatives Forschungsinstrument: Das Experteninterview
2.3 Die Auswahl der Interviewpartner
2.4 Vorgehensweise und Leitfadenaufbau
2.5 Durchführung und Auswertung
3. Open Innovation
3.1 Ursprung und Definition
3.2 Abgrenzung des Begriffs Open Innovation
3.3 Geschlossenes vs. Offenes Innovationsmodell
3.3.1 Unterschiede
3.3.2 Open Innovation-Funnel
3.4 Kernprozesse der Open Innovation
3.4.1 Outside-In-Prozess
3.4.2 Inside-Out-Prozess
3.4.3 Coupled-Prozess
3.5 Open Innovation Aktivitäten
3.6 Open Innovation-Ökosysteme
3.6.1 Kooperationspartner
3.6.2 Vereinbarungen (IP, etc.)
3.7 Chancen/Vorteile und Risiken/Nachteile von Open Innovation
3.7.1 Chancen/Vorteile
3.7.2 Risiken
3.8 Voraussetzungen/Erfolgsfaktoren des Open Innovation-Ansatzes
3.8.1 Organisatorische Voraussetzungen
3.8.2 Kulturelle Voraussetzungen
3.8.3 Kommunikative Voraussetzungen
3.8.4 Erfolgsfaktoren
3.9 Determinanten von Open Innovation
3.10 Instrumente von Open Innovation
3.10.1 Kundenintegration im Innovationsprozess
3.10.2 Crowdsourcing
3.10.3 Open-Source-Software
3.10.4 Toolkits für Open Innovation
3.10.5 Innovationswettbewerbe
3.10.6 Broadcast Search
3.10.7 Innovation Communities
3.11 Erfolgsmessung von Open Innovation
3.11.1 Open Innovation Leistungsermittlungssystem
3.11.2 Open Innovation Scorecards
3.11.3 Business Process Management
4. Standardisierung
4.1 Definitionen und Einordnung
4.1.1 Standard
4.1.2 Normen
4.2 Standards/Normung vs. Standardisierung/Normierung
4.3 Relevanz/Nutzen von Standards bzw. Normen
4.4 Ablauf von Standardisierungs- und Normprozessen
4.5 Normen- und Standardisierungseinrichtungen
4.6 Das Österreichische Normungsinstitut - Austrian Standards International
4.7 Chancen durch Normierung/Standardisierung
4.8 Management von unternehmensinternen Standards
5. Schnittstellen zwischen Open Innovation und Standardisierung
5.1 Organisation von Standardisierung und OI in Betrieben
5.1.1 Technologien im OI-Prozess
5.1.2 Kommunikation mit Partnern
5.2 Standardisierung als Form von Open Innovation
5.3 Auswirkungen von Standards auf Open Innovation, Synergiepotentiale
5.4 Bewusstsein über Standardisierung im OI-Prozess
5.5 Standardisierung des OI-Prozesses
5.6 Hindernisse bei der Umsetzung von Standardisierung in OI-Prozessen
5.7 Voraussetzungen für Standardisierung in OI-Prozessen
6. Empirische Ergebnisse und theoretische Verknüpfung
6.1 Interviewpartner
6.2 Open Innovation
6.2.1 Gründe für Open Innovation
6.2.2 Bedeutung von Open Innovation
6.2.3 Formen der Zusammenarbeit
6.2.3 Barrieren und Erfolgsfaktoren
6.3 Standardisierung
6.3.1 Bedeutung von Standardisierung
6.3.2 Treiber, Barrieren für die Teilnahme
6.3.4 Einsatz von Standards
6.4 Verknüpfung OI und Standardisierung
6.4.1 Vergleich Standardisierung mit OI
6.4.2 Gemeinsame Betrachtung im Unternehmen
6.4.3 Zuständigkeitsbereiche
6.4.4 Hindernisse und Erfolgsfaktoren
7. Conclusio
7.1 Diskussion der Ergebnisse
7.2 Zusammenfassung
7.3 Handlungsempfehlung
Die Arbeit untersucht den bisher wenig erforschten Konnex zwischen Open Innovation und Standardisierung in großen Unternehmen, mit dem Ziel, die praktische Anwendung beider Disziplinen zu analysieren und mögliche Hindernisse für eine stärkere Verknüpfung zu identifizieren.
3.1 Ursprung und Definition
Der Begriff „Open Innovation“ wurde erstmals von Henry W. Chesbrough (2003) in seinem Buch „Open Innovation: The New Imperative for Creating and Profiting from Technology“ erwähnt (Bausch 2014, 3).
“Open innovation is the use of purposive inflows and outflows of knowledge to accelerate internal innovation, and expand the markets for external use of innovation, respectively. [This paradigm] assumes that firms can and should use external ideas as well as internal ideas, and internal and external paths to market, as they look to advance their technology” (Chesbrough 2006, 1).
Mittels seines ersten Werkes etabliert er ein neues, integriertes Innovationsmodell. Aufbauend auf diese Entdeckung entsteht durch sein zweites Buch „Open Innovation: Researching a new Paradigm“ eine Neuorientierung entlang der Innovationstheorie (Weinsberg 2012, 7).
Open Innovation steht für alle Wissenszu- und -abflüsse, die im eigenen Markt angehebelt werden sollen und jene, die sich auf externe Märkte ausdehnen sollen. In anderen Worten ausgedrückt bedeutet Open Innovation, dass Unternehmen ihre bisherigen Grenzen für wertvolle Informations- und Wissenszuströme öffnen (Enkel, Gassmann 2004, 3).
1. Einleitung: Dieses Kapitel legt die Problemstellung, Relevanz, Forschungsfragen und den Aufbau der Masterarbeit dar.
2. Methodik: Hier werden das methodische Vorgehen, die Literaturanalyse und das Design der Experteninterviews beschrieben.
3. Open Innovation: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen, Kernprozesse, Instrumente und Voraussetzungen von Open Innovation.
4. Standardisierung: Hier werden Definitionen, Arten, der Ablauf von Normungsprozessen und die Rolle von Normungseinrichtungen behandelt.
5. Schnittstellen zwischen Open Innovation und Standardisierung: Dieses Kapitel untersucht die Verknüpfungspunkte, Auswirkungen von Standards auf OI-Prozesse und bestehende Hindernisse.
6. Empirische Ergebnisse und theoretische Verknüpfung: Hier werden die Ergebnisse der Experteninterviews präsentiert und mit der Literatur in Verbindung gesetzt.
7. Conclusio: Dieses Kapitel diskutiert die Ergebnisse, fasst die Arbeit zusammen und gibt Handlungsempfehlungen.
Open Innovation, Standardisierung, Normung, Wissensmanagement, Innovationsmanagement, Experteninterview, F&E, geistiges Eigentum, IP-Rechte, Innovationsprozess, Geschäftsmodellinnovation, Kooperationspartner, Prozessmanagement.
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem theoretischen und praktischen Zusammenhang zwischen Open Innovation-Ansätzen und Standardisierung in großen Unternehmen.
Die Kerngebiete sind die theoretischen Grundlagen beider Konzepte, ihre Verknüpfung in der Unternehmenspraxis sowie die organisatorischen und kulturellen Herausforderungen bei deren Umsetzung.
Das Hauptziel ist es zu untersuchen, ob und wie Standardisierung in Open Innovation-Prozessen berücksichtigt wird und welche Hindernisse einer gemeinsamen, integrierten Betrachtung entgegenstehen.
Es wurde eine Kombination aus einer systematischen Literaturanalyse und einer qualitativen empirischen Studie mittels leitfadengestützter Experteninterviews durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Open Innovation und Standardisierung, die Analyse ihrer Schnittstellen und die empirische Auswertung der Experteninterviews.
Wichtige Begriffe sind Open Innovation, Standardisierung, Normung, Innovationsmanagement, IP-Rechte, Kooperation und Wissensmanagement.
Große Unternehmen verfügen über mehr Ressourcen und betreiben sowohl Open Innovation als auch Standardisierung häufiger in einem vergleichbaren Ausmaß als kleine Unternehmen.
Da die Literatur kaum explizite Verknüpfungen zwischen den beiden Themen bietet, liefern die Experteninterviews tiefgreifende Einblicke in die tatsächliche Handhabung und das Bewusstsein in der industriellen Praxis.
Die Ergebnisse zeigen, dass Standardisierung in der Praxis meist getrennt von Open Innovation betrachtet wird und oft unterschiedliche Abteilungen zuständig sind, obwohl Synergiepotentiale bei technologielastigen Standards existieren.
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