Bachelorarbeit, 2019
61 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Lebensphase Jugend
3 Die Offene Jugendarbeit als Treffpunkt für Jugendliche
4 Lebenswelten der Jugendlichen
5 Entwicklungsaufgaben im Jugendalter
6 Persönlichkeitsentwicklung im Jugendalter
6.1 Innere Einflüsse
6.1.1. Die genetisch angelegten Entwicklungsstadien
6.1.2. Bewältigung von Stress und Belastung
6.1.3. Die Suche nach der Identität
6.2. Äußere Einflüsse
6.2.1. Die Statuspassage vom Kind zum Erwachsenen
6.2.2. Pluralisierung und Individualisierung der Sozialstruktur
6.2.3. Die Zugehörigkeit zu ungleichen sozialen Milieus
6.2.4. Die historisch unterschiedliche soziale Generationslage
6.3. Die zehn Maxime nach Hurrelmann
7 Mediennutzung Jugendlicher
7.1. Medien- Begriffserklärung
7.2. Konsumverhalten der Medien und deren Nutzen
7.3. Internetbasierte Kommunikationsräume
7.4. Selbstdarstellung im Internet
7.5. Einfluss von Medien auf die Persönlichkeitsentwicklung
8 Anforderungen an das Heranwachsen mit Medien
9 Medienkompetenz als Resilienzfaktor
10 Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht den Einfluss der modernen Mediennutzung auf die Persönlichkeitsentwicklung von Jugendlichen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie Jugendliche Medien zur Bewältigung ihrer Entwicklungsaufgaben nutzen und welche Risiken oder Chancen sich daraus für ihre Identitätsbildung ergeben.
8.2.1. Mobbing und Cybermobbing
Um an dieser Stelle über Cybermobbing und dessen Auswirkung auf die Jugendlichen (sowohl Opfer als auch Täter) zu schreiben, müssen zuerst die Begriffe Mobbing sowie Cybermobbing näher untersucht werden. Anschließend ist es möglich aufzuzeigen, in welchen Merkmalen sich Mobbing uns Cybermobbing unterscheiden und welchen Einfluss diese auf die Persönlichkeitsentwicklung von Jugendlichen haben.
8.2.1.1. Mobbing: Eine einheitliche Definition zu Mobbing ist in der Literatur nicht gegeben. Fest steht, dass Mobbing als Begriff gewählt wurde, wenn systematisch (zunächst) psychische Gewalt zur Ausgrenzung, Unterdrückung oder Diskriminierung gegen das Opfer angewendet wird. Dies kann sowohl am Arbeitsplatz oder in der Schule geschehen(vgl: o.V. Psychomeda, 2016).
Der Begriff „Mobbing“ stammt aus der englischen Bezeichnung „tomob“ und bedeutet soviel wie über jemanden herfallen, sich auf jemanden stürzen oder jemanden anpöbeln (vgl. ebd.). Diese Begriffserklärung verdeutlicht, dass es sich beim Mobbing immer um ein gezieltes Opfer handelt. Wie viele Täter dazu nötig sind, wird nicht klar beschrieben. Dennoch ist es ersichtlich, dass es sich im mindestens einen aber auch möglicherweise mehrere Täter handeln kann.
1 Einleitung: Einführung in das Thema des Aufwachsens in einer durch Medien geprägten Welt und Darstellung der zentralen Problemstellung.
2 Lebensphase Jugend: Analyse des Lebensabschnitts Jugend unter Berücksichtigung kultureller, sozialer und ökonomischer Faktoren sowie des Konzepts nach Klaus Hurrelmann.
3 Die Offene Jugendarbeit als Treffpunkt für Jugendliche: Untersuchung der Funktion der außerschulischen Jugendarbeit als Raum zur Entfaltung und Unterstützung im Jugendalter.
4 Lebenswelten der Jugendlichen: Differenzierte Betrachtung verschiedener Jugendmilieus anhand der SINUS-Jugendstudie.
5 Entwicklungsaufgaben im Jugendalter: Definition der zentralen Anforderungen an junge Menschen im Prozess des Heranwachsens in verschiedenen Dimensionen.
6 Persönlichkeitsentwicklung im Jugendalter: Tiefgehende Analyse der inneren und äußeren Einflussfaktoren auf die Entwicklung der eigenen Identität.
7 Mediennutzung Jugendlicher: Untersuchung der Rolle von Medien im Freizeitverhalten sowie der Funktionen von sozialen Medien und Selbstdarstellung.
8 Anforderungen an das Heranwachsen mit Medien: Erörterung der Risiken wie Cybermobbing, Gewaltdarstellungen und Pornografie sowie der Auswirkungen auf das Wohlbefinden.
9 Medienkompetenz als Resilienzfaktor: Darstellung der Bedeutung von Medienkompetenz als Schutzfaktor für die psychische Widerstandsfähigkeit.
10 Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und Ausblick auf medienpädagogische Erfordernisse.
Jugend, Persönlichkeitsentwicklung, Mediennutzung, Medienkompetenz, Hurrelmann, Sozialisation, Cybermobbing, Jugendalter, Lebenswelten, Resilienz, digitale Medien, Identitätsbildung, Jugendarbeit, Gewaltprävention, Sozialraum.
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Einfluss, den moderne Medien und soziale Netzwerke auf die Entwicklung der Persönlichkeit junger Menschen ausüben.
Zentrale Themen sind die Lebensphase Jugend, die Anforderungen des Heranwachsens, die Rolle der Medien bei der Identitätsfindung sowie Risiken wie Cybermobbing und Gewaltkonsum.
Die Arbeit möchte untersuchen, ob und wie Medien die Persönlichkeitsentwicklung beeinflussen und welche Rolle Medienkompetenz dabei als Resilienzfaktor spielt.
Es handelt sich um eine theoretische Literaturarbeit, die auf Basis aktueller Studien (z.B. JIM-Studie, SINUS-Studie) und entwicklungspsychologischer Theorien (z.B. nach Hurrelmann) argumentiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung (Lebensphase, Entwicklungsaufgaben), die Analyse der Mediennutzung und eine kritische Auseinandersetzung mit Risiken wie Mobbing und Gewalt.
Schlüsselbegriffe sind Medienkompetenz, Jugendphase, Identitätsentwicklung, Sozialisation und Resilienz.
Die Arbeit zeigt, dass soziale Medien eine Plattform für Selbstdarstellung und sozialen Wettbewerb bieten, die das Selbstbewusstsein sowohl positiv stärken als auch durch Cybermobbing oder Neid-Spiralen negativ belasten kann.
Die Arbeit betont, dass offene Jugendarbeit als lebensweltorientierter Raum fungieren sollte, um Medienpädagogik niedrigschwellig anzubieten und die kritische Medienkompetenz der Jugendlichen zu fördern.
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