Masterarbeit, 2018
94 Seiten, Note: 1,5
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlagen
2.1. Medienkompetenz und medienpädagogische Kompetenzen
2.2 Theorien vom Unterricht
2.2.1 Guter Unterricht
2.2.2 Medienbildung im Bildungsplan
2.3 Digitale Medien im Unterricht
2.3.1 Konzepte des Medieneinsatzes nach Tulodziecki
2.3.2 Lern-Lehrtheoretische Grundpositionen
2.3.3 Funktionen und Einsatzmöglichkeiten von digitalen Medien
2.3.4 Tablets / iPads
2.3.5 Interaktives Whiteboard
2.4 Medienbildung in der Lehrerbildung
2.4.1 Der mediale Habitus nach Sven Kommer
2.4.2 Der Teufelskreis fehlender Medienbildung
2.5 Untersuchungsstand
3. Forschung
3.1. Forschungsmethode und Erhebungsinstrument
3.2 Untersuchungsgegenstand
3.3 Auswahl der Interviewpartner
3.4 Durchführung der Untersuchung
3.5 Datenaufbereitung
3.6 Ergebnisdarstellung
3.6.1 Fragen zur Person
3.6.2 (Vor-) Erfahrungen mit digitalen Medien
3.6.3 Lernen mit digitalen Medien
3.6.4 Lernen über digitale Medien
3.6.5 Persönliche Einstellungen
4. Diskussion
4.1 Zusammenfassung der Ergebnisse und Interpretation
4.1.1 Fragen zur Person
4.1.2 (Vor-) Erfahrungen mit digitalen Medien
4.1.3 Lernen mit digitalen Medien
4.1.4 Lernen über digitale Medien
4.1.5 Persönliche Einstellungen
4.2 Limitationen der Untersuchung
4.3 Empfehlung für weiterführende Forschungen und Handlungen
5. Fazit und Ausblick
Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Einstellungen von GrundschullehrerInnen zum Einsatz digitaler Medien im Unterricht. Das primäre Ziel der Forschung besteht darin, ein besseres Verständnis für die subjektive Wahrnehmung, die Einbindung digitaler Medien sowie die damit verbundenen Herausforderungen und persönlichen Einstellungen der Lehrkräfte zu erlangen, um daraus Rückschlüsse für die schulpraktische Medienbildung zu ziehen.
2.3.4 Tablets / iPads
Der Begriff „Tablet“ bezeichnet „alle mobilen Geräte, die mit einem Betriebssystem ausgestattet sind, das für Smartphones entwickelt wurde“ (Aufenanger & Schlieszeit, 2013, S. 7). Laut Strehlow (2015) liegt im Einsatz von Tablets ein didaktisches Potenzial, welches gewinnbringend für die Entwicklung des Unterrichts eingesetzt werden kann. Daher muss die Schule auf den technischen Fortschritt reagieren und so die SchülerInnen zu kompetenten MediennutzerInnnen ausbilden (Strehlow, 2015, S. 75).
Da Tablets im Gegensatz zu einem Computer sehr klein und handlich sind, nutzen immer mehr Schulen diese mobilen Endgeräte im Unterricht. Einige Schulen, wie beispielsweise die untersuchte Grundschule verwenden iPads, deren Betriebssystem sich von anderen Tablets unterscheiden. iPads lassen sich mit einem Apple-Betriebssystem namens iOS bedienen und werden vom Hersteller als „ein revolutionäres Gerät für das Surfen im Web, Lesen und Senden von E-Mails, Genießen von Bildern, Betrachten von Videos, Musikhören, Spielen, Lesen von E-Books und vielem mehr“ (Apple, 2010) bezeichnet. Das iPad wurde schnell zum „Verkaufsschlager“. Die Jim-Studie zeigte bereits 2014, dass jeder zweite Jugendliche in Deutschland in einem Haushalt aufwächst, in welchem mindestens ein Tablet zur Verfügung steht (MpFS, 2014). Des Weiteren ergab die Jim-Studie (2014), dass 22 % aller 12- bis 19-Jährigen in Deutschland mindestens einmal alle zwei Wochen das Tablet zum Surfen einsetzen. Allerdings wurde ebenfalls anschaulich gemacht, dass die Potenziale des Tablets zur kreativen Nutzung kaum Beachtung fanden (MpFS, 2012). Genau hier können Schulen einhaken und die didaktischen und pädagogischen Potenziale des Tablets und des iPads nutzen.
Nichtsdestotrotz werden die Schulen und LehrerInnen aufgrund der vergleichsweisen neuen Technologie vor besondere Herausforderungen gestellt, da das Lehren und auch Lernen mit digitalen Medien ein Umdenken in der Vermittlung und in der Aneignung von Wissen verlangt. (Hofmann, Franz, & Schneider-Pungs, 2016). Die Bereitschaft und Offenheit hinsichtlich des Einsatzes digitaler Hardware und Medien, insbesondere gegenüber Tablet und auch mediengestützten Unterrichtsprozessen, spielt eine große Rolle.
1. Einleitung: Einführung in die Relevanz der Digitalisierung für die Schule und die Definition der Forschungsfrage.
2. Theoretische Grundlagen: Erläuterung zentraler Begriffe wie Medienkompetenz und Mediendidaktik sowie Darstellung von Unterrichtstheorien und Medienkonzepten.
3. Forschung: Beschreibung der qualitativen Untersuchungsmethode mittels Leitfadeninterviews mit Grundschullehrerinnen.
4. Diskussion: Interpretation der Forschungsergebnisse im Abgleich mit den theoretischen Grundlagen.
5. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Erkenntnisse über den Medieneinsatz an der Grundschule und zukünftige Handlungsbedarfe.
Medienkompetenz, Digitale Medien, Grundschule, Medienbildung, Lehrerbildung, Mediendidaktik, Medialer Habitus, Unterrichtsgestaltung, Tableteinsatz, Interaktives Whiteboard, Medienpädagogik, Schulische Medienbildung, Qualitative Forschung, Lernprozesse, Medienkonzept
Die Arbeit untersucht, wie Grundschullehrkräfte dem Einsatz digitaler Medien im Unterricht gegenüberstehen, welche Erfahrungen sie damit haben und wie diese in ihren Unterricht integriert werden.
Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Verortung von Medienkompetenz und Medienbildung, der Rolle digitaler Medien im Unterricht sowie den Einstellungen und Kompetenzen von Lehrkräften.
Die zentrale Frage lautet: Wie stehen GrundschullehrerInnen dem Einsatz digitaler Medien im Unterricht gegenüber?
Es wurde ein qualitatives Forschungsdesign mit halbstrukturierten Leitfadeninterviews mit fünf Grundschullehrerinnen gewählt, um subjektive Einstellungen und Handlungspraxen zu erfassen.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Vorstellung des Forschungsdesigns und eine detaillierte Auswertung der geführten Interviews.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Medienkompetenz, Digitalisierung, Grundschule, Medienbildung und Lehrerprofessionalität.
Das Medienkonzept dient als Rahmenbedingung und Ausgangspunkt, der die Lehrkräfte motiviert, sich aktiv mit digitalen Medien auseinanderzusetzen.
Die Studie zeigt, dass Lehrkräfte, die bereits früher (im Studium oder privat) mit digitalen Medien in Kontakt kamen, diese häufiger und selbstverständlicher in ihren Unterricht einbauen.
Häufig genannt werden technische Unsicherheiten, organisatorischer Aufwand bei der Vorbereitung und der Wunsch nach mehr Austausch und konkreter Hilfestellung.
Die Lehrerinnen bewerten digitale Medien grundsätzlich als lernfördernd und bereichernd, insbesondere für die Visualisierung und individuelle Differenzierung, betonen jedoch die Notwendigkeit eines sinnvollen, didaktisch reflektierten Einsatzes.
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