Bachelorarbeit, 2021
78 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Relevanz des Themas
1.2 Stand der Forschung
1.3 Zielsetzung und Forschungsfrage
1.4 Abgrenzung des Themas
1.5 Gang der Arbeit und Methodik
2 Verantwortung von Unternehmen und deren Management
2.1 Grundlagen der Nachhaltigkeit
2.1.1 Begriffsentwicklung
2.1.2 Dimensionen der Nachhaltigkeit
2.1.3 Nachhaltigkeitsparadigmen
2.1.4 Aktuelle Problemfelder
2.2 Corporate Social Responsibility (CSR)
2.2.1 Definition und Einordnung des Begriffs
2.2.2 Dokumentation unternehmerischer Verantwortung
2.2.3 Stakeholder-Management
2.2.4 Reifegradmodell der CSR
2.3 Kriterienkatalog zur Bestimmung des CSR-Reifegrades
3 Analyse des Nachhaltigkeitsmanagements der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
3.1 Unternehmensprofil der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
3.2 Nachhaltigkeitsstrategie 2030
3.3 Definition des Untersuchungsfokus
3.3.1 Kategorie 1: Ökonomie
3.3.2 Kategorie 2: Ökologie
3.3.3 Kategorie 3: Soziales
3.3.4 Kategorie 4: Stakeholder-Management
4 Fazit und Zukunftsausblick
4.1 Fazit
4.2 Kritische Betrachtung der eigenen Arbeit
4.3 Zukunftsausblick
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Motivation von Unternehmen zur Verfolgung einer Nachhaltigkeitsstrategie, wobei die zentrale Forschungsfrage lautet, ob das Wohlergehen der Stakeholder der primäre Antrieb für CSR-Aktivitäten ist oder ob das Streben nach reiner Gewinnmaximierung dominiert.
1.2 Stand der Forschung
Bereits seit den 1930er-Jahren wurde in vielen amerikanischen Literaturen die Frage nach der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen untersucht. Der Begriff Corporate Social Responsibility (CSR) wurde Mitte des 20. Jahrhunderts durch Howard R. Bowen und seiner damals veröffentlichten Publikation „Social Responsibilities of the Businessman“ maßgeblich geprägt. Bowen kam zu dem Entschluss, dass Unternehmen insofern eine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft haben, als dass sich das unternehmerische Handeln an ihren Erwartungen, Werten und Zielen zu orientieren hat (Carroll 1999, S.268f.). Vor allem in den letzten Jahrzehnten hat der Begriff CSR erneut einen weltweiten Aufschwung durch die zunehmende Globalisierung und den damit einhergehenden Herausforderungen erfahren. Bis heute gibt es eine Vielzahl an Definitionen für den Grundgedanken der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen, sodass oftmals unterschiedliche CSR-Vorstellungen in der unternehmerischen Praxis aufeinanderprallen. Während für die einen Unternehmen jegliches Engagement, das über die gesetzlichen Verpflichtungen hinausgeht, bereits als CSR definiert wird, verstehen andere Unternehmen weitaus mehr unter dem Begriff. Hierzu entwickelte Andreas Schneider ein Modell, dass die Entwicklung von einer passiven CSR hin zu einer proaktiven, global orientierten und ganzheitlichen CSR in vier Reifegrade einordnet (Altenburger 2016, S.20). Die vier Reifegrade symbolisieren zudem vier unterschiedliche Herangehensweisen und Motivationen von Unternehmen sich für einen gesellschaftlichen Mehrwert einzusetzen.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Themenrelevanz, den Forschungsstand sowie die Zielsetzung und Methodik der Arbeit ein.
2 Verantwortung von Unternehmen und deren Management: In diesem Kapitel werden theoretische Grundlagen zu Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility und Stakeholder-Management sowie ein Modell zur Einteilung von CSR-Reifegraden erarbeitet.
3 Analyse des Nachhaltigkeitsmanagements der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG: Dieses Kapitel führt eine empirische Untersuchung der Nachhaltigkeitsbemühungen der Porsche AG in den Jahren 2013 und 2020 auf Basis des zuvor entwickelten Kriterienkatalogs durch.
4 Fazit und Zukunftsausblick: Das Fazit beantwortet die Forschungsfrage durch Zusammenführung der theoretischen Erkenntnisse mit den Ergebnissen der Fallstudie und gibt einen Ausblick auf künftige Entwicklungen.
Nachhaltigkeit, Corporate Social Responsibility, CSR-Reifegradmodell, Stakeholder-Management, Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Nachhaltigkeitsstrategie, Gewinnmaximierung, ESG, ökologische Verantwortung, soziale Verantwortung, Unternehmensethik, Berichtspflicht, Nachhaltigkeitsbericht, Wirtschaftsweise, Wertschöpfung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Motivation von Unternehmen, eine Nachhaltigkeitsstrategie zu verfolgen und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.
Die Schwerpunkte liegen auf Nachhaltigkeit (Ökologie), ökonomischer Stabilität, sozialen Aspekten sowie dem Stakeholder-Management.
Die Arbeit untersucht, ob das Wohlergehen der Stakeholder der wahre Antrieb für unternehmerisches Nachhaltigkeitshandeln ist oder ob Unternehmen lediglich gewinnmaximierend handeln.
Es wurde ein CSR-Reifegradmodell nach Schneider genutzt, um einen Kriterienkatalog zu erstellen und diesen auf die Porsche AG anzuwenden.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Nachhaltigkeit und CSR sowie einen empirischen Teil, der die Aktivitäten der Porsche AG 2013 und 2020 analysiert.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Nachhaltigkeit, CSR-Reifegrad, Stakeholder-Engagement und Unternehmensstrategie geprägt.
Die Untersuchung zeigt eine positive Entwicklung: Während 2013 noch Tendenzen zu CSR 1.0 bestanden, sind die Aktivitäten 2020 klarer im Bereich CSR 2.0 bis 3.0 einzuordnen.
Der Unterschied liegt im Motiv: CSR 1.0 betrachtet CSR oft als Kostenfaktor zur Imagepflege, während CSR 2.0 und 3.0 Nachhaltigkeit als ganzheitliche, strategische Notwendigkeit verstehen.
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