Bachelorarbeit, 2021
66 Seiten, Note: 1,1
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Top-Performer
3.1.1 Definition
3.1.2 Abgrenzung zu Medium –und Low-Performern
3.1.3 Verteilung im Unternehmen
3.1.4 Relevanz von Top-Performern aus Unternehmenssicht
3.1.5 Entwicklung eines Top-Performers
3.2 Great Place-to-Work
3.2.1 Definition
3.2.2 Auswirkungen auf die Mitarbeiter
3.2.3 Anforderungen an Unternehmen, Mitarbeiter und Führungskräfte
3.3 Kompetenz
3.3.1 Definition und Abgrenzung
3.3.2 Kompetenz –und Entwicklungsanalyse
3.3.3 Zukunftskompetenzen
3.3.4 Modelle zur Kompetenzförderung
4 METHODIK
4.1 Beschreibung des Messinstruments
4.2 Beschreibung der Stichprobe
4.3 Auswertung
5 ERGEBNISSE
5.1 Ergebnisse aus der Literaturrecherche
5.1.1 Top-Performer
5.1.2 Kompetenz
5.1.3 Great-Place-to-Work
5.2 Ergebnisse aus den Experteninterviews
5.2.1 Top-Performer
5.2.2 Kompetenz
5.2.3 Great-Place-to-Work
6 DISKUSSION
6.1 Kritische Betrachtung der Ergebnisse
6.2 Diskussion der Methodik
6.3 Formulierung von Handlungsempfehlungen
6.3.1 Handlungsempfehlungen für (Ausbildungs-)Betriebe
6.3.2 Handlungsempfehlungen für Arbeitnehmer
7 ZUSAMMENFASSUNG
Die vorliegende Arbeit untersucht die Kernkompetenzen, die für Mitarbeiter in der heutigen dynamischen Arbeitswelt entscheidend sind, um berufliches Erfolgspotenzial maximal auszuschöpfen und sich als Leistungsträger zu etablieren. Ziel ist es, durch eine Kombination aus Literaturanalyse und Experteninterviews Strategien zur Potenzialentfaltung zu identifizieren und Handlungsempfehlungen für Arbeitnehmer sowie Unternehmen abzuleiten.
3.1.1 Definition
Unter Top-Performern versteht man Leistungsträger. Sie sind engagiert, fachlich exzellent, sach- und zielorientiert, haben stetig das Bedürfnis sich weiterzuentwickeln und besitzen häufig ein hohes Maß an Sozialkompetenz (Thom, 2003, S. 237-247). 2010 veröffentlichte das Harvard Business Review folgende Definition:
“High potentials consistently and significantly outperform their peer groups in a variety of settings and circumstances. While achieving these superior levels of performance, they exhibit behaviors that reflect their companies’ culture and values in an exemplary manner. Moreover, they show a strong capacity to grow and succeed throughout their careers within an organization—more quickly and effectively than their peer groups do” (Conger, Douglas, Linda & Douglas, 2010)
Zusammengefasst ist hier die Rede von herausragenden Leistungsniveaus und Wachstum auf effektive Art und Weise. Immer mehr gefordert werden außerdem die Anpassungsfähigkeit in der neuen Arbeitswelt 4.0, die Lernbereitschaft, die Fähigkeit sich selbst zu organisieren sowie umfassende social skills (Kritzler, 2007, S. 182). Nach Schumann (2019) zeichnen sich Top-Performer neben der Fachkompetenz außerdem durch eine besondere Leidenschaft beziehungsweise Hingabe aus, in dem was sie tun. Er fasst die Leidenschaft in drei Kategorien zusammen:
„Intensive Zuwendung, Überzeugung und Berufung,
Herzblut, Engagement und Optimismus,
Freude, Flow-Erlebnisse und Selbstverwirklichung“ (Schuhmann, 2019, S. 33).
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Die Einleitung thematisiert den Trend zur Potenzialentfaltung und stellt die Forschungsfrage, welche Kernkompetenzen einen Top-Performer ausmachen und wie eine Stagnation verhindert werden kann.
2 ZIELSETZUNG: Hier werden die zentralen Forschungsfragen definiert, die sich mit der Identifikation von Top-Performern, deren Verteilung im Unternehmen und den nötigen Rahmenbedingungen zur Talententwicklung befassen.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Aufarbeitung der Begriffe Top-Performer, Great Place-to-Work und Kompetenz anhand aktueller Literatur.
4 METHODIK: Hier wird das methodische Vorgehen beschrieben, welches eine Literaturanalyse mit qualitativen Experteninterviews zur Hypothesenüberprüfung kombiniert.
5 ERGEBNISSE: In diesem Kapitel werden die Ergebnisse der Literaturrecherche sowie die empirischen Daten aus den Experteninterviews wertfrei gegenübergestellt.
6 DISKUSSION: Die gewonnenen Erkenntnisse aus Literatur und Experteninterviews werden kritisch reflektiert und in konkrete Handlungsempfehlungen für Betriebe und Arbeitnehmer übersetzt.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Das letzte Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse der Arbeit zusammen und betont die Bedeutung von fachlicher Expertise gepaart mit Soft Skills für angehende Top-Performer.
Top-Performer, Low-Performer, Kompetenzmanagement, Great Place-to-Work, Zukunftskompetenzen, Potenzialentfaltung, Mitarbeiterbindung, Arbeitswelt 4.0, Experteninterviews, Soft Skills, Fachkompetenz, Personalentwicklung, Unternehmenskultur, Selbstorganisation, Leistungsbereitschaft.
Die Arbeit analysiert die Kernkompetenzen von Leistungsträgern (Top-Performern) und untersucht, wie Mitarbeiter ihr berufliches Potenzial entfalten und Unternehmen ein Umfeld schaffen können, das solche Talente fördert und bindet.
Die Arbeit fokussiert sich auf die drei Hauptbereiche: die Definition und Entwicklung von Top-Performern, die Bedeutung einer positiven Arbeitskultur (Great Place-to-Work) und moderne Kompetenzmodelle wie den Kompetenzatlas nach Heyse/Erpenbeck.
Das primäre Ziel ist die Identifikation der Kernkompetenzen, die ein Mitarbeiter benötigt, um beruflich das Beste zu erreichen und sich von der Masse abzuheben.
Die Arbeit nutzt einen methodischen Mix aus einer qualitativen Literaturanalyse (deduktiv) und Experteninterviews mit fünf Fachkräften, deren Aussagen mittels inhaltlich strukturierender qualitativer Inhaltsanalyse nach Kuckartz ausgewertet wurden.
Im Hauptteil werden zunächst theoretische Grundlagen zu Leistungsträgern und Kompetenzmodellen geschaffen. Danach folgt die methodische Erhebung durch Interviews, deren Ergebnisse anschließend mit der Literatur kritisch diskutiert werden.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Top-Performer, Kompetenzmanagement, Great Place-to-Work, Potenzialentfaltung und Unternehmenskultur.
Experten definieren Top-Performer primär über Zielerreichung, Engagement und die Fähigkeit, andere mitzuziehen, während Low-Performer als Personen beschrieben werden, die Ziele nicht erreichen und teilweise durch Fehlzeiten oder mangelnde Motivation das Team belasten.
Die Krise hat laut den Experten den Stellenwert von Flexibilität, ortsunabhängigem Arbeiten und sozialer Sicherheit als essenzielle Kriterien für einen attraktiven Arbeitsplatz stark erhöht.
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