Masterarbeit, 2018
133 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit
1.3 Definition relevanter Begrifflichkeiten
1.4 Eingrenzung des Themas
2. Theoretischer Rahmen
2.1 Digitalisierung und die Auswirkungen auf Versicherungsunternehmen
2.1.1 Wirtschaftlicher Wandel durch Digitalisierung
2.1.2 Digitaler Wandel in Versicherungsunternehmen
2.1.3 Nutzung von Big Data zur Messung der Kundenzufriedenheit
2.1.4 Digitale Zusatzservices zur Steigerung der Kundenzufriedenheit
2.1.5 Auswirkungen der digitalisierungsbedingten Veränderung von Versicherungsunternehmen auf den stationären Versicherungsvertrieb
2.2 Der Kunde im digitalen Zeitalter
2.2.1 Veränderung des Kundenverhaltens durch Digitalisierung
2.2.2 Customer Journey im digitalen Zeitalter
2.2.3 Veränderung der Kundenerwartung durch Digitalisierung
2.2.4 Auswirkungen des Kundenverhaltens auf den stationären Versicherungsvertrieb
2.3 Online-Vertriebsformen und die Entwicklungen durch Digitalisierung
2.3.1 Digitale Entwicklungen bei Direktversicherern
2.3.2 Entwicklungen der InsurTechs als Antwort auf veränderte Kundenbedürfnisse
2.3.3 Clark als InsurTech Unternehmen
2.3.4 Unabhängige Vergleichsportale und deren Auswirkungen auf das Kundenverhalten
2.3.5 Auswirkungen der Online-Vertriebe auf den stationären Versicherungsvertrieb
2.4 Digitaler Büroalltag im stationären Versicherungsvertrieb
2.4.1 Der Wandel des Büroalltags durch Digitalisierung
2.4.2 Der Beratungsprozess im Zeitalter der Digitalisierung
2.4.3 Auswirkungen der Digitalisierung auf den Büroalltag des stationären Versicherungsvertriebs
3. Forschungsdesign
3.1 Projektvorhaben
3.2 Aufbau und Inhalt der qualitativen Forschung
4. Ergebnisse der qualitativen Forschung
4.1 Auswirkungen der digitalisierungsbedingten Veränderung von Versicherungsunternehmen auf den stationären Versicherungsvertrieb
4.2 Auswirkungen des Kundenverhaltens auf den stationären Versicherungsvertrieb
4.3 Auswirkungen der Online-Vertriebe auf den stationären Versicherungsvertrieb
4.4 Auswirkungen der Digitalisierung auf den Büroalltag des stationären Versicherungsvertriebs
5. Diskussion der Forschungsergebnisse
5.1 Gegenüberstellung der theoretischen Grundlagen mit den Ergebnissen der Experteninterviews
5.2 Maßnahmenplan für den Umgang mit digitalen Veränderungen im stationären Versicherungsvertrieb
6. Überprüfung der Vorabannahmen und Formulierung von Hypothesen
7. Schlussbetrachtung
7.1 Reflexion der Arbeit
7.2 Fazit und Ausblick
Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung der Konsequenzen der Digitalisierung für den stationären Versicherungsvertrieb. Da bisher keine wissenschaftlichen Studien zu diesem speziellen Themenfeld vorliegen, wird explorativ untersucht, welche Auswirkungen die Veränderungen bei Versicherungsunternehmen, im Kundenverhalten, durch Online-Vertriebsformen sowie im Büroalltag auf die Tätigkeit der Versicherungsmakler haben, um darauf basierend Hypothesen zu formulieren und einen Maßnahmenplan zu entwickeln.
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
Die Digitalisierung führt derzeit zu einer revolutionären Entwicklung mit zukunftsweisenden Umbrüchen in zahlreichen Märkten. Das Ausmaß der Entwicklung ist vergleichbar mit dem der Eisenbahn, des Automobils oder der Elektrizität. Wie bereits bei diesen Entwicklungen der Vergangenheit, profitieren vor allem neue und branchenfremde Unternehmen von der Digitalisierung. Etablierte Unternehmen hingegen passen sich zu langsam an und lassen Innovationen meist aus (Müller-Peters & Völler, 2014, S. 14).
Wie bereits Joseph Schumpeter (1911, S. 489) in seinem Werk „Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung“ beschreibt, sind Innovationen die Treiber der wirtschaftlichen Entwicklung. Innovation ist hierbei die Schaffung neuer Märkte durch neue Geschäftsmodelle, Produkte und Services (Stange, 2014, S. 45). Unternehmen sind von Gewinnzielen getrieben und fortlaufend auf der Suche nach Neuerungen, durch welche die Wirtschaft revolutioniert wird und zum technischen und wirtschaftlichen Fortschritt führt (Müller-Peters & Völler, 2014, S. 5). Auch hundert Jahre nach Schumpeter ist die Fähigkeit zur Innovation ein zentraler Erfolgs- und Wettbewerbsfaktor. Zwischen der Innovationskraft und der Umsatzentwicklung herrscht eine Korrelation und die Bedeutung steigt in den nächsten Jahren deutlich (Gackstatter et al., 2015, S. 5).
Somit sind innovative Unternehmen, die auf Digitalisierung setzen, erfolgreicher als Unternehmen, die innovatives Handeln ausblenden. Eine Studie zeigt, dass innovative Unternehmen in einem Zeitraum von drei Jahren um 16% schneller wachsen als Unternehmen, die Innovationen nicht oder nur in einem geringen Maß umsetzen (Gackstatter et al., 2015, S. 6). Die Digitalisierung eröffnet zahlreiche Möglichkeiten innovativen Handelns zur Steigerung der Umsätze, wie zum Bespiel durch den Online-Vertrieb, der sich durch die Größe des Vertriebsnetzes sowie der schnellen Verarbeitung von Informationen, Empfehlungen und Bewertungen auszeichnet (Müller-Peters & Völler, 2014, S. 14).
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema der Digitalisierung in der Versicherungsbranche ein, stellt die Problemstellung sowie das Forschungsziel dar und grenzt das Thema inhaltlich ein.
2. Theoretischer Rahmen: Hier werden die theoretischen Grundlagen zu den Einflussfaktoren Versicherungsunternehmen, Kunden, Online-Vertrieb und Büroalltag sowie deren digitale Veränderungen beleuchtet.
3. Forschungsdesign: Dieses Kapitel beschreibt das explorative Vorgehen der qualitativen Studie mittels Experteninterviews zur Gewinnung von Erkenntnissen für die Hypothesenbildung.
4. Ergebnisse der qualitativen Forschung: Die gewonnenen Erkenntnisse aus den Experteninterviews werden hier nach den identifizierten Einflussfaktoren strukturiert dargestellt.
5. Diskussion der Forschungsergebnisse: Hier erfolgt die Gegenüberstellung der theoretischen Grundlagen mit den Interviewergebnissen sowie die Entwicklung eines Maßnahmenplans für den stationären Versicherungsvertrieb.
6. Überprüfung der Vorabannahmen und Formulierung von Hypothesen: In diesem Kapitel werden die ursprünglichen Annahmen validiert und wissenschaftliche Hypothesen auf Basis der Forschungsergebnisse formuliert.
7. Schlussbetrachtung: Das letzte Kapitel bietet eine Reflexion der Arbeit, ein zusammenfassendes Fazit sowie einen Ausblick auf künftige Forschungsbedarfe.
Digitalisierung, Versicherungsbranche, Versicherungsmakler, Kundenzufriedenheit, Kundenbindung, Online-Vertrieb, Big Data, InsurTech, Customer Journey, Beratungsprozess, Maklerverwaltungsprogramm, Experteninterview, Omni-Kanal, Kundenerwartung, Maßnahmenplan
Die Arbeit untersucht, wie sich die Digitalisierung auf den stationären Versicherungsvertrieb auswirkt und welche Konsequenzen sich daraus für Versicherungsmakler ergeben.
Die zentralen Themen sind die Auswirkungen der Digitalisierung auf Versicherungsunternehmen, die Veränderung des Kundenverhaltens, die Rolle des Online-Vertriebs sowie die Optimierung des Büroalltags.
Das primäre Ziel ist es, Hypothesen zu den Konsequenzen der Digitalisierung für den stationären Versicherungsvertrieb zu formulieren und einen Maßnahmenplan für den Umgang mit diesen Veränderungen abzuleiten.
Es wird eine qualitative Studie in Form von explorativen Experteninterviews mit sechs Versicherungsmaklern durchgeführt, die mit einer vorangegangenen Literaturrecherche verknüpft wird.
Der Hauptteil analysiert theoretisch und empirisch vier Einflussfaktoren: das Verhalten der Versicherungsunternehmen, die Bedürfnisse der Kunden, die Rolle der Online-Vertriebswege sowie die Gestaltung des digitalen Büroalltags.
Wichtige Begriffe sind Digitalisierung, Versicherungsmakler, Kundenbindung, Customer Journey, Big Data, InsurTech, Omni-Kanal-Strategie und Kundenzufriedenheit.
Die Befragten identifizieren Clark als digitales InsurTech, dessen Hauptvorteil in der digitalen Verwaltung liegt, welches aber aufgrund der unpersönlichen Betreuung und fehlenden individuellen Beratung nicht als vollständiger Ersatz für stationäre Makler gesehen wird.
Maklerpools werden als notwendige Unterstützer wahrgenommen, die durch Softwarelösungen wie MVP oder Kunden-Apps zur Effizienzsteigerung beitragen, bergen jedoch auch das Risiko, dass der Kunde bei intensiver Nutzung der Apps den direkten persönlichen Kontakt zum ursprünglichen Makler verlieren könnte.
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