Bachelorarbeit, 2017
70 Seiten, Note: 1,1
Einleitung
1. Veränderungsprozesse im Erwachsenenalter
1.1 Kritische Lebensereignisse
1.2 Bewältigungsstrategien (Coping)
2. Prävention und Gesundheitsförderung
2.1 Was versteht man unter Prävention und Gesundheitsförderung?
2.2 Blick auf das Salutogenesemodell von A. Antonovsky
2.3 Was erhält den Menschen gesund?
2.3.1 Kreativität und Aspekte des Phänomen „Flow“
3. Die Krise
3.1 Phasenmodell für Krisen nach Kurt Lewin
3.2 Krisen bewältigen: Aspekte aus dem Säulenmodell von Viktor E. Frankl
3.3 Kreative Methoden als Möglichkeit zur Krisenbewältigung
4. Die sieben Lebensprozesse nach Rudolf Steiner
4.1. Die sieben Lebensprozesse in der Gegenüberstellung zum Phasenmodell für Krisen nach Lewin
4.2. Die Lebensprozesse im künstlerischen Prozess nach M. Altmeier
4.3. Die Methode der „Lebensprozess-Bild-Serie“
4.3.1. Verwandlungsreihen und Metamorphosen in der Anthroposophischen Kunsttherapie
4.3.2. Veränderungsprozesse begleiten in der Integrativen Gestalttherapie
5. Praktischer Teil /empirische Untersuchung
5.1. Forschungsdesign und Setting
5.2. Vorstellung der fünf individuellen Bild-Serien-Verläufe
5.2.1 Bild-Serien-Verlauf von Frau Z.
5.2.2 Bild-Serien-Verlauf von Frau H.
5.2.3 Bild-Serien-Verlauf von Frau M.
5.2.4 Bild-Serien-Verlauf von Frau W.
5.2.5 Bild-Serien-Verlauf von Frau G.
5.3. Auswertung der Verläufe und Fragebögen
5.3.1 Auswertung des Bild-Serien-Verlaufs von Frau Z.
5.3.2 Auswertung des Bild-Serien-Verlaufs von Frau H.
5.3.3 Auswertung des Bild-Serien-Verlaufs von Frau M.
5.3.4 Auswertung des Bild-Serien-Verlaufs von Frau W.
5.3.5 Auswertung des Bild-Serien-Verlaufs von Frau G.
7. Auswertung, Interpretation und Thesenüberprüfung
9. Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht, wie Veränderungsprozesse im Leben künstlerisch begleitet werden können und ob die Methode der „Bild-Serie“ als Konzept im Rahmen einer präventiven Kunsttherapie dazu beitragen kann, aktuelle Lebensfragen und Blockaden zu lösen, um Ressourcen zur Bewältigung solcher Prozesse zu aktivieren.
3.1 Phasenmodell für Krisen nach Kurt Lewin
Nun soll der Blick auf die Chance, welche in jeder Krise liegt, gerichtet werden und darauf, wie es theoretisch zu einem schöpferischen Einfall, zu einem Wendepunkt kommen kann. Dazu wird das Phasenmodell für Krisen vorgestellt, welches Kurt Lewin, ein deutsch-amerikanischer Soziologe 1947 entwickelte. Er schlug vor, Krisen und Veränderungen in sieben Phasen einzuteilen. Es spiegelt sich nicht die Wirklichkeit seelischer Vorgänge darin wieder und die Phasen müssen nicht in der beschriebenen Reihenfolge auftreten, aber es ermöglicht Krisen als Prozess zu beobachten. Lewin benennt folgende Phasen:
• Schock,
• Verneinung,
• Einsicht,
• Erkennen der Emotion (diese wird allerdings abgelehnt und bekämpft),
• emotionale Akzeptanz,
• Ausprobieren,
• Erkenntnis
(vgl. Migge, 2005, 99).
Im Schock erlebt und erfährt der Mensch eine Lähmung und große Verwirrung, er wird überflutet mit Gefühlen wie Wut, Ausweglosigkeit, Identitätskrise, Ohnmacht, Hilflosigkeit, einen Überschwang an Emotionen und Perspektivlosigkeit.
Einleitung: Beschreibt die Herausforderungen von Veränderungsprozessen im Erwachsenenalter und die Bedeutung von Bewältigungsstrategien sowie die Relevanz präventiver Ansätze in der Kunsttherapie.
1. Veränderungsprozesse im Erwachsenenalter: Analysiert normative Lebensphasen, kritische Lebensereignisse und die Bedeutung von Bewältigungsstrategien (Coping) zur Weiterentwicklung.
2. Prävention und Gesundheitsförderung: Führt in die Begrifflichkeiten ein, erläutert das Salutogenesemodell von Antonovsky und thematisiert Kreativität sowie das Flow-Phänomen.
3. Die Krise: Definiert Krisen als Scheideweg, stellt Lewins Phasenmodell vor und diskutiert Frankls Ansatz der Sinnfindung sowie kreative Methoden als Bewältigungsmöglichkeit.
4. Die sieben Lebensprozesse nach Rudolf Steiner: Erläutert die sieben Lebensprozesse, setzt diese in Beziehung zu Krisenphasen und zum künstlerischen Prozess nach M. Altmeier und beschreibt die Methode der „Lebensprozess-Bild-Serie“.
5. Praktischer Teil /empirische Untersuchung: Dokumentiert das Forschungsdesign, das Setting und die detaillierten Verläufe sowie Auswertungen der fünf Fallbeispiele von Probandinnen.
7. Auswertung, Interpretation und Thesenüberprüfung: Synthetisiert die Ergebnisse der Fallstudien und bestätigt die positive Wirkung der künstlerischen Intervention auf die emotionale Befindlichkeit.
9. Fazit und Ausblick: Zieht das Fazit zur Wirksamkeit der Methode und gibt Empfehlungen für die weiterführende Forschung in der primärpräventiven Gesundheitsförderung.
Veränderungsprozesse, Bild-Serien, Kunsttherapie, Prävention, Gesundheitsförderung, Lebensprozesse, Blockaden, Krisen, Emotionen, Aktivierung, Ressourcen, Salutogenese, Primärprävention, Selbstbestimmung, Begleitung
Die Bachelorarbeit erforscht, wie Veränderungsprozesse im Erwachsenenalter durch ein kunsttherapeutisches Konzept, basierend auf den sieben Lebensprozessen, künstlerisch begleitet und unterstützt werden können.
Die Schwerpunkte liegen auf der Schnittstelle zwischen präventiver Gesundheitsförderung, der anthroposophisch orientierten Kunsttherapie und der Bewältigung von Krisen durch kreative Prozesse.
Es wird untersucht, ob das Erarbeiten einer „Lebensprozess-Bild-Serie“ helfen kann, Blockaden zu lösen, die emotionale Befindlichkeit positiv zu beeinflussen und Ressourcen zur Bewältigung von Lebenskrisen zu aktivieren.
Die Autorin nutzt ein qualitatives Forschungsdesign, bestehend aus einem theoretischen Teil und einer empirischen Untersuchung von fünf individuellen Fallverläufen, inklusive Fragebögen zur emotionalen Befindlichkeit vor und zwei Wochen nach der Intervention.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Veränderungsprozessen, Krisenmodellen (nach Lewin und Frankl) und das Modell der sieben Lebensprozesse nach Steiner, gefolgt vom praktischen Teil mit der Vorstellung und Auswertung der Bild-Serien-Verläufe.
Zu den prägenden Begriffen gehören Veränderungsprozesse, Bild-Serien, Kunsttherapie, Prävention, Gesundheitsförderung, Salutogenese und Ressourcenaktivierung.
Sie dienen als strukturgebender Rahmen für die Bild-Serie, wobei jeder der sieben Lebensprozesse (wie Atmung, Wärmung, Ernährung etc.) als inhaltliche Anregung für einen der sieben aufeinanderfolgenden Bildschritte dient.
Die Auswertungen zeigten bei den Probandinnen eine signifikante Verbesserung der emotionalen Befindlichkeit, insbesondere durch eine Verringerung negativer Gefühle und eine Steigerung positiver Affekte, was auf die Nachhaltigkeit des Prozesses hindeutet.
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