Masterarbeit, 2019
128 Seiten, Note: 1,0
1. EINLEITUNG
2. BESCHREIBUNG DES UNTERSUCHUNGSGEGENSTANDES
3. STAND DER FORSCHUNG
3.1 FRAUENRECHTE IM NAHEN OSTEN
3.1.1 Gesellschaftspolitische Partizipation von Frauen im Nahen Osten
3.1.2 Persönliche und familiäre Teilhabe von Frauen aus dem Nahen Osten
3.1.3 Frauenrechte und Islam
3.1.4 Gewalt gegen Frauen
3.2 FLUCHTURSACHEN IM NAHEN OSTEN
3.3 GESCHLECHTSSPEZIFISCHE FLUCHTURSACHEN
3.4 GEFLÜCHTETE FRAUEN IN DEUTSCHLAND
4. UNTERSTÜTZUNGS-UND BERATUNGSANSÄTZE IN DEUTSCHLAND
4.1 GRUNDHALTUNGEN IN DER UNTERSTÜTZUNG VON GEFLÜCHTETEN MENSCHEN
4.2 INTERKULTURELLE BERATUNG
4.3 PSYCHOSOZIALE BERATUNG VON MENSCHEN MIT FLUCHTHINTERGRUND
4.4 SOZIALRÄUMLICHE PERSPEKTIVEN IN DER ARBEIT MIT GEFLÜCHTETEN MENSCHEN
5. METHODE UND FRAGESTELLUNG
5.1 FORSCHUNGSANSATZ UND DATENERHEBUNGSMETHODE
5.1.1 Narrative Interviews und Gruppeninterviews
5.1.2 Expertinneninterviews
5.1.3 Transkription
5. 2 AUSWERTUNGSVORGEHEN
6. ZENTRALE ERGEBNISSE
6.1 THEMENBEZOGENE DARSTELLUNG
6.2 THEMENBEZOGENE DARSTELLUNG DER EXPERTINNENINTERVIEWS
7. HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
8. FAZIT
Die Arbeit untersucht die Lebensrealität und die unterstützenden sowie belastenden Erfahrungen von geflüchteten Frauen aus Syrien und Irak seit 2015. Ziel ist es, aus dieser Perspektive praxisorientierte Handlungsempfehlungen für das soziale Unterstützungssystem in Deutschland abzuleiten, um die Selbstbestimmung und Teilhabe der Frauen zu stärken.
1. Einleitung
„Als wäre es, du bist in eine Ort, den du wirklich verloren bist. So wie eine Wüste und du weißt nicht, welche Richtung ist die Richtige, weil alles ist Wüste“ (Zitat einer geflüchteten Frau – Interview Januar 2019)
Dieses Zitat aus einem der geführten Interviews mit geflüchteten Frauen aus den Herkunftsländern Syrien und Irak beschreibt sicherlich sehr gut, wie sich Menschen fühlen, die in ein neues Land aus ihrem Heimatland fliehen. Wie in einer Wüste, in der alles gleich aussieht, etwas Bedrohliches hat, weil es keinen Anhaltspunkt gibt, es keine klare Richtung gibt, keinen klaren Weg, der vorgeschrieben ist, an den man sich halten könnte. Gefühle wie Ohnmacht, Hoffnungslosigkeit und wie im Zitat formuliert, ein Gefühl des Verloren seins, drückt dieses Zitat aus.
Seit den Jahren 2015 / 2016 mit der Zuflucht über 1.000.000 schutzsuchenden Menschen (Statistisches Bundesamt, 2019) haben sich vermutlich einige der in Deutschland Ankommenden zunächst wie in der Wüste gefühlt. Die Frage stellt sich, wie können sie sich nicht mehr wie in der Wüste fühlen? Die Sozialwissenschaften als Helferdisziplin beschäftigten sich von jeher mit Fragen, wie geflüchtete Menschen unterstützt und in einem neuen Land gut ankommen können. Mit der Zuwanderung seit 2015 / 2016 sind diese Fragen verstärkt aktuell geworden, neue Forschungsliteratur zum Thema Asylsuchende / Flüchtlinge / Migration ist erschienen. Das Ankommen von geflüchteten Frauen ist in der Literatur zwar immer wieder Thema, doch wird es meist nur als ein Unterpunkt gestreift. Der wissenschaftliche Fokus ist sicherlich für diese Gruppe von geflüchteten Menschen noch ausbaufähig. Deshalb ist die Motivation der Forscherin, mit dieser Arbeit diesen spezifischen Blickwinkel von Frauen und auf Frauen zu schaffen.
1. EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die prekäre Situation geflüchteter Frauen und motiviert die Forschungsarbeit durch die Notwendigkeit, einen frauenspezifischen Blickwinkel auf den Integrationsprozess zu werfen.
2. BESCHREIBUNG DES UNTERSUCHUNGSGEGENSTANDES: Dieses Kapitel definiert das qualitative Forschungsdesign der Studie, basierend auf Interviews mit geflüchteten Frauen aus Syrien und dem Irak, die seit 2015 nach Deutschland kamen.
3. STAND DER FORSCHUNG: Es erfolgt eine detaillierte Literaturanalyse zu den Frauenrechten im Nahen Osten, Fluchtursachen und der spezifischen Situation geflüchteter Frauen in Deutschland.
4. UNTERSTÜTZUNGS-UND BERATUNGSANSÄTZE IN DEUTSCHLAND: Hier werden theoretische Grundlagen für eine migrationssensible Beratung sowie Ansätze der psychosozialen und sozialräumlichen Unterstützung erörtert.
5. METHODE UND FRAGESTELLUNG: Die methodische Vorgehensweise, bestehend aus narrativen Interviews, Experteninterviews und qualitativer Inhaltsanalyse, wird methodologisch fundiert dargestellt.
6. ZENTRALE ERGEBNISSE: Dieses Kapitel präsentiert die Auswertung der Interviews, gegliedert in thematische Kategorien wie Belastungen, Unterstützungssysteme, Frauenrechte und Zukunftsperspektiven.
7. HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN: Auf Basis der Ergebnisse werden praxisorientierte Empfehlungen für eine stärkende und bedürfnisorientierte Unterstützung geflüchteter Frauen entwickelt.
8. FAZIT: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und betont die Bedeutung persönlicher Beziehungsarbeit für den Integrationserfolg.
geflüchtete Frauen, Syrien, Irak, Flucht, Deutschland, Frauenrechte, soziale Unterstützung, Beratung, psychosoziale Belastung, Integration, Empowerment, Asylverfahren, patriarchale Strukturen, Gender, Teilhabe
Die Arbeit untersucht die Erfahrungen geflüchteter Frauen aus Syrien und dem Irak nach ihrer Ankunft in Deutschland und analysiert, welche Faktoren im sozialen Unterstützungssystem für sie hilfreich oder belastend wirken.
Die zentralen Themen umfassen Frauenrechte in den Herkunftsländern, die Auswirkungen von patriarchalen Strukturen auf das Leben im Exil, die psychosoziale Belastungssituation sowie die Rolle von Beratungs- und Unterstützungsangeboten.
Das primäre Ziel ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie das soziale Unterstützungssystem in Deutschland gestaltet sein muss, um geflüchtete Frauen in ihrer Selbstbestimmung und ihrem Ankommen bestmöglich zu unterstützen.
Die Autorin verwendet ein qualitatives Forschungsdesign, das auf narrativen Interviews mit geflüchteten Frauen sowie Experteninterviews mit Fachkräften aus Beratungsstellen basiert und mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet wurde.
Im Hauptteil werden zunächst der theoretische Forschungsstand (Frauenrechte, Fluchtursachen) und Beratungstheorien dargelegt, gefolgt von der empirischen Analyse der Interviewdaten, die Themen wie Belastungen, Kopftuchdebatten und Zukunftsvorstellungen beleuchten.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie geflüchtete Frauen, Empowerment, Integration, psychosoziale Beratung, patriarchale Strukturen und soziale Unterstützung geprägt.
Die Frauen betonen die hohe Bedeutung ehrenamtlicher Hilfe als „Brückenfunktion“ und wertvolle soziale Ressource, die ihnen bei der Alltagsbewältigung und dem Verständnis der neuen Gesellschaft enorm hilft.
Das Kopftuch wird als komplexes Thema identifiziert, das sowohl für religiöse Identität steht als auch für sozialen Druck durch die Community oder Diskriminierungserfahrungen in Deutschland, was die Frauen in ein Dilemma zwischen Selbstbestimmung und sozialer Anpassung führen kann.
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