Bachelorarbeit, 2021
227 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Literaturrückblick und Begriffserklärung
2.1 Mobile Arbeitsformen
2.2 Psychische Belastungen, Beanspruchungen und Stress
2.3 Forschungsstand zur Auswirkung mobiler Arbeitsformen auf die psychische Gesundheit
3 Theorie und Hypothesen
3.1 Job-Demand-Control (JDC) – und Job-Demand-Control-Support (JDCS) Model
3.2 Modifizierung des Job-Demand-Control-Support (JDCS) Models
3.3 Hypothesen
4 Methode
4.1 Fragebogenkonstruktion
4.2 Operationalisierung der Hauptbegriffe
4.3 Operationalisierung der beruflichen Anforderungen
4.4 Operationalisierung der Anforderungen der Work-Life-Balance
4.5 Operationalisierung des Handlungsspielraums
4.6 Operationalisierung der sozialen Unterstützung
4.7 Operationalisierung der psychischen Beanspruchung
4.8 Operationalisierung ergänzender Variablen
4.9 Methodische Vorgehensweise
5 Analyse und Ergebnisse
5.1 Die Situation vor der Corona-Pandemie
5.2 Die Situation während der Corona-Pandemie
5.3 Deskriptive Ergebnisse
5.4 Korrelationsanalyse
5.5 Regressionsanalyse
6 Fazit
6.1 Kritik
6.2 Ausblick
Das Hauptziel dieser wissenschaftlichen Arbeit ist die Untersuchung, ob die durch die Corona-Pandemie erzwungene verstärkte Nutzung mobiler Arbeitsformen bei der ORLEN Deutschland GmbH negative Auswirkungen auf die psychische Gesundheit der Beschäftigten hat. Dabei wird auf Basis theoretischer Modelle (insbesondere des JDCS-Modells) geprüft, wie verschiedene Arbeitsfaktoren in diesem Kontext interagieren.
2.1 Mobile Arbeitsformen
Dieses Kapitel der Arbeit befasst sich mit den Begriffen mobiler Arbeitsformen. Mobile Arbeitsformen werden in der Literatur oftmals zusammengefasst betrachtet und beschreiben üblicherweise Arbeitsformen, die außerhalb der eigentlichen Arbeitsstätte verrichtet werden. Dabei ist nicht klar geregelt, ob die Arbeit unterwegs bzw. mobile oder an einem festen Platz, außerhalb des Büros, erfolgt. Der wohl am häufigsten verwendete, und medial am stärksten geprägte, Begriff ist „Heimarbeit bzw. Homeoffice“.
Aber auch „Telearbeit bzw. telework“ und „mobile Arbeit bzw. mobile work“ sind häufig verwendete Begriffe. Seit wenigen Jahren werden unter dem Begriff „mobile Arbeit“ Tätigkeiten verstanden, die regelmäßig oder ständig außerhalb der eigentlichen betrieblichen Arbeitsstätte, z.B. beim Kunden vor Ort oder unterwegs auf Reisen, verrichtet werden (Brandt 2010: 9). Dabei spielen vor allem das Internet und die zunehmende Digitalisierung eine entscheidende Rolle. Die Arbeitswelt wird durch diese Trends nachhaltig verändert, sodass Laptops, Handys und Co. für viele Beschäftigte zum Alltag gehören.
Als mobil arbeitend gelten laut Brand alle Beschäftigten, die „mehr als 20% ihrer Arbeit außerhalb des Firmenbüros“ leisten (Brandt 2010: 10). Weitere Merkmale neben dem zeitlichen Anteil, sind Orte, wie öffentliche Verkehrsmittel oder Hotels als Arbeitsplatz, die Arbeit beim Kunden vor Ort, das erhöhte Maß an Selbststeuerung, die Abhängigkeit von funktionsfähiger IT-Infrastruktur sowie die Häufigkeit und Abhängigkeit von Verkehrsmitteln (ebenda).
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Zunahme psychischer Erkrankungen in Deutschland und thematisiert die veränderten Rahmenbedingungen durch die Corona-Pandemie im Arbeitsalltag.
2 Literaturrückblick und Begriffserklärung: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe mobiler Arbeit und erläutert gängige Konzepte der Stressforschung, um eine theoretische Basis zu schaffen.
3 Theorie und Hypothesen: Hier wird das JDCS-Modell vorgestellt, für die vorliegende Untersuchung modifiziert und die darauf basierenden Forschungshypothesen abgeleitet.
4 Methode: Dieser Abschnitt beschreibt die Konstruktion des quantitativen Fragebogens, die Operationalisierung der Hauptbegriffe sowie die methodische Vorgehensweise der Datenauswertung.
5 Analyse und Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die deskriptiven Ergebnisse, die Korrelationsanalysen sowie die Regressionsmodelle, um die aufgestellten Hypothesen zu überprüfen.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert die Grenzen der Arbeit (Kritik) und gibt einen Ausblick auf zukünftige Forschungsnotwendigkeiten.
mobile Arbeitsformen, Corona-Pandemie, psychische Gesundheit, JDCS-Modell, Job-Demand-Control-Support, Arbeitsanforderungen, Handlungsspielraum, soziale Unterstützung, psychische Beanspruchung, Work-Life-Balance, ORLEN Deutschland GmbH, quantitative Studie, Mitarbeiterbefragung, Stressforschung, Arbeitsbedingungen
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Zunahme mobiler Arbeitsformen auf die psychische Gesundheit der Beschäftigten bei der ORLEN Deutschland GmbH.
Die zentralen Themenfelder umfassen die psychische Belastung durch mobile Arbeit, die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben (Work-Life-Balance), soziale Unterstützung sowie die Gestaltung von Arbeitsanforderungen und Handlungsspielräumen.
Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob die durch die Corona-Pandemie bedingte verstärkte Nutzung mobiler Arbeit zu messbaren negativen Auswirkungen auf die psychische Gesundheit der Beschäftigten führt.
Es wurde eine quantitative Studie auf Basis einer standardisierten Online-Mitarbeiterbefragung durchgeführt, deren Daten mittels Korrelations- und Regressionsanalysen (in SPSS) ausgewertet wurden.
Der Hauptteil behandelt die theoretische Fundierung durch das JDCS-Modell, die Operationalisierung der Variablen, die deskriptive Darstellung der Befragungsergebnisse sowie die statistische Überprüfung der Hypothesen.
Wichtige Schlüsselwörter sind mobile Arbeitsformen, psychische Beanspruchung, JDCS-Modell, Work-Life-Balance, Corona-Pandemie und Arbeitsanforderungen.
Die Untersuchung basiert auf dem Job-Demand-Control-Support (JDCS) Modell von Johnson und Hall, welches um den Aspekt der Work-Life-Balance erweitert wurde.
Die Analyse zeigt, dass soziale Unterstützung einen signifikanten Einfluss hat; insbesondere für weibliche Beschäftigte moderiert soziale Unterstützung, wie sich Anforderungen der Work-Life-Balance auf die psychische Beanspruchung auswirken.
Nein, die Untersuchung zeigt keine pauschal negativen Auswirkungen. Es zeigen sich jedoch signifikante Unterschiede zwischen den Geschlechtern, die eine differenzierte Betrachtung erforderlich machen.
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