Bachelorarbeit, 2021
227 Seiten, Note: 1,7
Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen von mobilen Arbeitsformen auf die psychische Gesundheit von Beschäftigten während der Corona-Pandemie. Im Mittelpunkt steht eine quantitative Studie bei der ORLEN Deutschland GmbH, einem Tankstellenbetreiber in Norddeutschland. Die Arbeit zielt darauf ab, herauszufinden, ob die Pandemie und die damit verbundene Zunahme mobiler Arbeit zu negativen Auswirkungen auf das psychische Wohlbefinden der Mitarbeiter*innen führen.
Die Einleitung stellt die Relevanz des Themas psychische Gesundheit und mobiler Arbeit im Kontext der Corona-Pandemie dar. Sie beleuchtet die aktuellen Gegebenheiten bei der ORLEN Deutschland GmbH und formuliert die zentrale Forschungsfrage. Das Kapitel „Literaturrückblick und Begriffserklärung“ definiert zentrale Begriffe wie „mobile Arbeitsformen“ und „psychische Belastung“. Es beleuchtet verschiedene Modelle der Stressforschung und den Forschungsstand zur Auswirkung mobiler Arbeit auf die psychische Gesundheit. Im Kapitel „Theorie und Hypothesen“ wird das Job-Demand-Control-Support (JDCS) Modell vorgestellt und anhand der spezifischen Situation der mobilen Arbeit während der Corona-Pandemie modifiziert. Ausgehend vom modifizierten Modell werden sechs Hypothesen zur Beantwortung der Forschungsfrage formuliert. Das Kapitel „Methode“ beschreibt die Konstruktion des standardisierten Fragebogens, die Operationalisierung der Hauptbegriffe, sowie die methodische Vorgehensweise. Im Kapitel „Analyse und Ergebnisse“ werden die Daten aus der Befragung analysiert. Es werden deskriptive Ergebnisse präsentiert und mithilfe von Korrelations- und Regressionsanalysen die Hypothesen geprüft. Im Kapitel „Fazit“ werden die Ergebnisse zusammengefasst, kritisch reflektiert und Ausblicke für weitere Forschung gegeben.
Mobile Arbeitsformen, Corona-Pandemie, psychische Gesundheit, Work-Life-Balance, Job-Demand-Control-Support (JDCS) Modell, Handlungsspielraum, soziale Unterstützung, quantitative Studie, ORLEN Deutschland GmbH.
Ja, Untersuchungen zeigen, dass psychische Erkrankungen die zweithäufigste Ursache für Krankschreibungen sind und mobile Arbeitsformen während der Pandemie zusätzliche Belastungen mit sich bringen können.
Dieses Modell analysiert den Zusammenhang zwischen Arbeitsanforderungen (Demands), dem Handlungsspielraum (Control) und der sozialen Unterstützung (Support) als Faktoren für psychischen Stress.
Studien wie der Fehlzeiten-Report weisen darauf hin, dass die Entgrenzung von Beruf und Privatleben sowie die Doppelbelastung (z. B. Kinderbetreuung) im Homeoffice zu höheren psychischen Beanspruchungen führen können.
Soziale Unterstützung wirkt als Puffer. Sie kann den negativen Zusammenhang zwischen hohen Arbeitsanforderungen und psychischer Beanspruchung abmildern.
Die Arbeit untersucht, ob Männer und Frauen unterschiedlich auf mobile Arbeitsformen reagieren, insbesondere im Hinblick auf Work-Life-Balance-Konflikte während der Pandemie.
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