Diplomarbeit, 2021
76 Seiten, Note: 1
1 Einleitung
1.1 Gliederung meiner Arbeit
2 Theoretischer Teil
2.1 Begriffserklärungen
2.1.1 Was bedeutet Migration?
2.1.2 Was bedeutet Migrationshintergrund?
2.1.3 Was bedeutet Kultur?
2.1.4 Was ist Interkulturalität?
2.1.5 Was ist Elternarbeit? (Von der Elternarbeit zur Bildungs- und Erziehungspartnerschaft)
2.1.6 Was bedeutet interkulturelle Elternarbeit?
2.2 Statistik zur ungarischen Zuwanderung
2.2.1 Soziodemografie
2.2.2 Schulische Statistik
2.2.3 Integration/Segregation
2.3 Gesetzliche Grundlagen in Österreich
2.4 Elternarbeit als Teil der Erziehungsaufgaben von Eltern
2.5 Die Notwendigkeit der Elternarbeit – die Eltern-Schule-Kooperation als Einflussfaktor für schulische Leistungen auch bei Migranteneltern
2.6 Die Ziele der Elternarbeit
2.7 Die Aufgabenfelder der Elternarbeit und die besonderen Aufgaben der interkulturellen Elternarbeit
2.7.1 Willkommens- und Begegnungskultur
2.7.2 Vielfältige und respektvolle Kommunikation
2.7.3 Erziehungs- und Bildungskooperation
2.7.4 Partizipation der Eltern
2.8 Migrationstypische Einflussfaktoren bei der Elternarbeit
2.8.1 Sprachliche Barrieren und Verständigungsprobleme der Migranteneltern
2.8.2 Kulturelle Unterschiede der Migranteneltern
2.8.3 Informationsmangel der Migranteneltern und Lehrkräfte
2.8.4 Einstellungen und Erwartungen von Lehrkräften und Migranteneltern
2.8.5 Negative Erfahrungen und Diskriminierung
2.8.6 Sozioökonomische Faktoren
2.9 Formen der Elternarbeit
2.9.1 Klassische Formen: Elternabende, Elternsprechtage, Elternbriefe / schriftliche Mitteilungen im Mitteilungsheft
2.9.2 Formen in Einzelarbeit: Einzelgespräche, Hausbesuche, Tür-Angel-Gespräche, Telefongespräche, Hospitationen
2.9.3 Kollektive und informelle Formen: Elternstammtisch, Elterncafé, Elternseminare, niederschwellige Aktivitäten, Hospitationen
2.9.4 Mitwirkende Formen
2.9.5 Die bevorzugten Formen der Elternarbeit bei Migranteneltern
3 Empirischer Teil
3.1 Forschungsdesign
3.1.1 Gegenstandsbereich
3.1.2 Zielsetzung und Forschungsfragen
3.1.3 Datenerhebung
3.1.4 Vorbereitung und Durchführung der Befragung
3.1.5 Datenauswertung
3.2 Datenanalyse und Auswertung der Ergebnisse in Hinblick auf die Forschungsfragen und Dimensionen
3.2.1 Dimension 1: Welche Kenntnisse können aus dem allgemeinen Daten herauskristallisiert werden? (Fragen 1–5)
3.2.2 Dimension 2: Beteiligungshäufigkeit an der Elternarbeit und die Gründe dafür (Frage 6)
3.2.3 Dimension 3: Generelle Einstellungen und Haltungen zur Zusammenarbeit (Fragen 7–8)
3.2.4 Dimension 4: Einflussfaktoren in der Zusammenarbeit (hemmende Faktoren) (Frage 9)
3.2.5 Dimension 5: Formen der Zusammenarbeit: bevorzugte und fördernde Formen (Fragen 10–12)
3.2.6 Dimension 6: Bedürfnisse, Interessen, bevorzugte bzw. fördernde Themen, Angebote in der Zusammenarbeit (Fragen 13–14)
3.2.7 Dimension 7: Generelle Erfahrungen in der Zusammenarbeit (Fragen 15–16)
3.2.8 Dimension 8: Bewertung der Zusammenarbeit (Frage 17)
3.2.9 Dimension 9: Persönliche Kommentare (Frage 18)
4 Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht die interkulturelle Elternarbeit im schulischen Kontext mit einem spezifischen Fokus auf die Erfahrungen, Einstellungen, Bedürfnisse und Hindernisse ungarischer Migranteneltern im Südburgenland, um daraus Handlungsempfehlungen für die Praxis abzuleiten.
2.1.2 Was bedeutet Migrationshintergrund?
Das Wort ‚Migrationshintergrund‘ wird in der Literatur oft verwendet; deswegen ist es notwendig, diesen Begriff zu erklären. Laut Statistik Austria werden als Personen „mit Migrationshintergrund […] Menschen bezeichnet, deren beide Elternteile im Ausland geboren wurden. Diese Gruppe lässt sich in weiterer Folge in Migrantinnen und Migranten der ersten Generation (Personen, die selbst im Ausland geboren wurden) und in Zuwanderer der zweiten Generation (Kinder von zugewanderten Personen, die aber selbst im Inland zur Welt gekommen sind) untergliedern.” (STATISTIK AUSTRIA, MIGRATIONSHINTERGRUND, o. A.)
Diese Definition beruht auf der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen (UNECE). Es gibt außerdem Personen, bei denen nur ein Elternteil im Ausland geboren ist; dieser Umstand wird als ‚gemischter‘ Migrationshintergrund bezeichnet. Ich nutze auch in meiner Arbeit diese Begrifflichkeit.
1 Einleitung: Die Einleitung stellt die Relevanz der Elternarbeit für Kinder mit Migrationshintergrund dar und formuliert die Forschungsfragen der Arbeit.
2 Theoretischer Teil: Dieses Kapitel klärt die zentralen Begrifflichkeiten, erläutert die gesetzlichen Rahmenbedingungen in Österreich und beleuchtet die Formen sowie Einflussfaktoren der interkulturellen Elternarbeit anhand der Fachliteratur.
3 Empirischer Teil: Im empirischen Teil wird das Forschungsdesign beschrieben, die Online-Befragung von ungarischen Migranteneltern durchgeführt und die gewonnenen Daten systematisch analysiert.
4 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung führt die theoretischen Erkenntnisse mit den Ergebnissen der empirischen Untersuchung zusammen und zieht ein Fazit bezüglich der Relevanz der interkulturellen Elternarbeit.
Interkulturelle Elternarbeit, ungarische Migranteneltern, Eltern-Schule-Kooperation, Migrationshintergrund, Bildungs- und Erziehungspartnerschaft, Schulerfolg, Elternbeteiligung, Kommunikationsformen, Südburgenland, Online-Befragung, interkulturelles Elternarbeitsbarometer, schulische Integration, Elternsprechtage, Sprachbarrieren, Kooperationsbereitschaft
Die Diplomarbeit befasst sich mit dem Themenfeld der interkulturellen Elternarbeit im schulischen Kontext, speziell aus der Perspektive ungarischer Migranteneltern im Südburgenland.
Zu den zentralen Themen zählen die bisherigen Erfahrungen der Eltern in der Zusammenarbeit mit der Schule, deren Einstellungen, Bedürfnisse und Haltungen sowie die Identifikation von hemmenden und fördernden Einflussfaktoren.
Das Hauptziel ist es, ein umfassendes Bild über die Situation ungarischer Migranteneltern zu erstellen und auf Basis der Ergebnisse hilfreiche Handlungsansätze für eine gelingende interkulturelle Elternarbeit zu gewinnen.
Die Autorin verwendet ein quantitatives Verfahren in Form einer standardisierten, zweisprachigen (Deutsch und Ungarisch) Online-Befragung, um eine breitere Datenbasis zu erhalten.
Der Hauptteil ist zweigeteilt: Er umfasst eine fundierte theoretische Aufarbeitung der Begriffe und rechtlichen Grundlagen sowie einen empirischen Teil, in dem die Ergebnisse der Befragung entlang von neun Dimensionen ausgewertet werden.
Besonders prägend sind die Begriffe interkulturelle Elternarbeit, Bildungs- und Erziehungspartnerschaft, ungarische Migranteneltern sowie die spezifischen Faktoren wie Sprachbarrieren und Kommunikationssettings.
Die Wahl fiel auf diese Gruppe, da Ungarn im Burgenland die größte Zuwanderergruppe bilden, es jedoch bisher kaum herkunftsspezifische Forschungen zu deren Elternarbeit gibt.
In der Dimension 9 (persönliche Kommentare) konnten keine speziellen Bemerkungen oder Wünsche extrahiert werden, da von den Befragten in dieser Kategorie keine weiteren Angaben gemacht wurden.
Es zeigt, dass die Mehrheit der befragten ungarischen Eltern mit der Zusammenarbeit zufrieden ist, wobei jedoch spezifische Wünsche nach verstärkten Informationen über das Schulsystem und individuellen Beratungsangeboten deutlich wurden.
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