Bachelorarbeit, 2018
55 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Relevanz für die Praxis
1.3. Zielsetzung der Arbeit
1.4. Aufbau der Arbeit
2. Theoretischer Arbeitsteil
2.1. Definitionen und Begriffserklärungen
2.1.1. Sozioökonomische Rahmenbedingen
2.1.2. Offene Gesellschaften
2.1.3. Sportliches Erfolgsniveau bei Olympischen Spielen
2.2. Theoretischer Bezugsrahmen
2.3. Aktueller Forschungsstand
2.4. Forschungsleitende Hypothesen
3. Empirischer Arbeitsteil
3.1. Untersuchungsanliegen
3.2. Konzeption und Aufbau der Untersuchung
3.2.1. Erhebungsmethode
3.2.2. Datenbasis und Untersuchungszeitraum
3.3. Operationalisierung der Modellvariablen
3.4. Durchführung
3.5. Ergebnisse
4. Diskussion
5. Ableitung möglicher Optimierungspotenziale für Deutschland
6. Fazit
7. Ausblick
Das Hauptziel der Arbeit besteht darin, den Zusammenhang zwischen sozioökonomischen Rahmenbedingungen und dem sportlichen Erfolg bei Olympischen Spielen zu analysieren und mithilfe einer empirischen Untersuchung Medaillenwerte für Deutschland, Großbritannien und die USA zu prognostizieren.
2.2. Theoretischer Bezugsrahmen
Der folgende Abschnitt beinhaltet die Entwicklung eines theoretischen Konstrukts, welches die Basis für die spätere Analyse des kollektiven Erfolgsniveaus darstellt. Der theoretische Bezugsrahmen ermöglicht es, den Zusammenhang zwischen den sozioökonomischen Bedingungen und dem olympischen Erfolgsniveau herzuleiten. Angelehnt sind die theoretischen Überlegungen, sowie wie auch die empirische Analyse, an das Konzept von Emrich, Klein, Pitsch und Pierdzioch (2013). In der Literatur ist keine theoretische Begründung zwischen den sozioökonomischen Rahmenbedingungen und dem sportlichen Erfolg von Kollektiven zu finden. Aus diesem Grund werden nachfolgend diejenigen Determinanten begründet, welche in die empirische Analyse einfließen (Vgl. Abb.1).
Um den Wirkungszusammenhang von sozioökonomischen Rahmenbedingungen auf das sportliche kollektive Erfolgsniveau zu verstehen, muss folgende Annahme getroffen werden: Die Anzahl der Sportler einer Nation, die an unterschiedlichen Wettbewerben teilnehmen sowie ihr Leistungsniveau haben Einfluss auf die gewonnenen Medaillen bei Olympischen Spielen. Die Anzahl an Sportarten, die in einem Land angeboten und von der Gesellschaft betrieben werden, wirken sich ebenfalls auf das sportliche Erfolgsniveau aus. Zudem ist der Konkurrenzdruck, der in einem nationalem Sportsystem herrscht ein weiterer Indikator für den sportlichen Erfolg bei Großereignissen. Aus welchem Grund sich dieses theoretische Konstrukt nur für „offene Gesellschaften“ eignet, wurde bereits in Punkt 2.1.2. erläutert.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema ein, erläutert die Problemstellung und Relevanz der sportlichen Leistungsfähigkeit im internationalen Kontext und definiert die Zielsetzung der Arbeit.
2. Theoretischer Arbeitsteil: Hier werden grundlegende Begriffe definiert, das theoretische Bezugskonzept entwickelt und die forschungsleitenden Hypothesen für die empirische Analyse abgeleitet.
3. Empirischer Arbeitsteil: Dieser Teil befasst sich mit der methodischen Umsetzung der Datenerhebung und Durchführung der Regressionsanalyse für die Olympischen Spiele 2012 und 2016.
4. Diskussion: Die Ergebnisse der empirischen Studie werden hier kritisch reflektiert und in Bezug auf die aufgestellten Hypothesen sowie mögliche Einflussfaktoren analysiert.
5. Ableitung möglicher Optimierungspotenziale für Deutschland: Auf Basis der Analyseergebnisse werden Vorschläge für strukturelle Veränderungen in der deutschen Sportförderung entwickelt.
6. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und beantwortet die Forschungsfrage hinsichtlich der Treffsicherheit der Medaillenprojektionen.
7. Ausblick: Der abschließende Ausblick schlägt vor, wie zukünftige Untersuchungen das Modell erweitern könnten, um noch präzisere Benchmarks zu erhalten.
Olympische Spiele, Medaillenprojektion, sozioökonomische Rahmenbedingungen, Sportförderung, Bevölkerungsumfang, Bevölkerungsdichte, Bruttoinlandsprodukt, multiple Regression, Leistungsniveau, Effizienz, Spitzensport, Deutschland, Großbritannien, USA, Erfolgsanalyse
Die Arbeit untersucht, wie sozioökonomische Rahmenbedingungen – insbesondere Bevölkerungsumfang, -dichte und Wohlstand – das Medaillenniveau von Nationen bei Olympischen Spielen beeinflussen.
Im Zentrum stehen die Effizienz nationaler Sportfördersysteme, der Vergleich zwischen verschiedenen Nationen und die Identifikation von Einflussgrößen auf den sportlichen Erfolg.
Das Ziel ist es, auf theoretischer Basis Medaillenwerte für Deutschland, Großbritannien und die USA zu berechnen und durch einen Vergleich Optimierungspotenziale für den deutschen Spitzensport abzuleiten.
Die Autorin verwendet eine multiple lineare Regressionsanalyse, um den Zusammenhang zwischen den sozioökonomischen Variablen und der tatsächlich erreichten Medaillenzahl statistisch zu untersuchen.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Begriffsbestimmung und Modellbildung sowie einen empirischen Teil, der Datenerhebung, Durchführung der Regressionsanalyse und Ergebnisauswertung beinhaltet.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie olympisches Erfolgsniveau, Medaillenprojektion, Sportförderung und sozioökonomische Rahmenbedingungen beschreiben.
Die Autorin führt dies auf ein effizienteres Sportfördersystem zurück, das durch gezielte staatliche Agenturen und eine stärkere Ergebnisorientierung bei der Mittelvergabe gekennzeichnet ist.
Die statistische Analyse identifiziert den Bevölkerungsumfang als den einzig signifikanten Prädiktor für den Medaillenerfolg, wobei ein Anstieg der Einwohnerzahlen direkt mit einer höheren Medaillenerwartung korreliert.
Es wird unter anderem eine stärkere Verknüpfung von Studium und Spitzensport sowie eine effizientere, zentralisierte Verteilung der Fördergelder empfohlen, um junge Talente besser im System zu halten.
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