Diplomarbeit, 2012
110 Seiten, Note: 1,0
Die Arbeit befasst sich mit der Thematik der Bindung in Leistungssituationen, im Kontext kognitiver Anforderungssituationen. Sie untersucht die Bedeutung von Beziehungssicherheit für die Leistung und Leistungsfähigkeit von Kindern in pädagogischen Settings, wobei der Fokus auf die Bindungstheorie von Bowlby liegt. Die Arbeit analysiert die Auswirkungen von Bindungsmustern auf die Entwicklung kindlicher Fähigkeiten und Fertigkeiten und stellt einen Zusammenhang zwischen Beziehungssicherheit und Leistung her.
Die Einleitung führt in das Thema der Beziehung in Leistungssituationen ein und beschreibt den Spannungsbogen zwischen Familie und Schule im Hinblick auf die Entwicklung des Kindes. Sie stellt die Bedeutung der Bindungstheorie von Bowlby für die Untersuchung von Beziehungssicherheit im pädagogischen Kontext heraus. Die Kapitel 2 und 3 widmen sich dem theoretischen und empirischen Forschungsstand zum Thema Bindung, wobei die Schwerpunkte auf den Grundlagen der Bindungstheorie, der Messung der Bindungsqualität, den Auswirkungen von Bindungsmustern sowie der Entwicklung und Validierung eines Verfahrens zur Beurteilung von Beziehungen in Leistungssituationen liegen. Das Verfahren, das in Kapitel 3 vorgestellt und analysiert wird, dient als Instrument zur Beobachtung und Auswertung von kindlichen Interaktionen in pädagogischen Anforderungssituationen mit Vorschulkindern. Die Ergebnisse der Untersuchung, die in Kapitel 4 präsentiert werden, befassen sich mit der Validierung des Verfahrens und der Analyse der Zusammenhänge zwischen Verhaltensindikatoren, Beziehungskategorien und relevanten Außenkriterien.
Bindungstheorie, Beziehungssicherheit, Leistungssituation, pädagogische Beziehung, Kindliche Entwicklung, Verhaltensindikatoren, Beziehungskategorien, Validierung, Verfahren, Vorschulkind, Leistung, Leistungsfähigkeit, Bindungsmuster.
Eine sichere Bindung bietet Kindern eine „sichere Basis“, von der aus sie ihre Umwelt mutiger explorieren und kognitive Anforderungen besser bewältigen können.
Sie geht davon aus, dass Menschen ein angeborenes Bedürfnis nach engen emotionalen Beziehungen haben, deren Qualität die spätere soziale und kognitive Entwicklung prägt.
Kinder mit unsicherer Bindung zeigen oft mehr Stress, geringere Ausdauer oder Ablenkung bei schwierigen Aufgaben, da sie weniger Vertrauen in Unterstützung haben.
Die Arbeit nutzt ein Einschätzungsverfahren zur Beobachtung kindlicher Interaktionen in pädagogischen Anforderungssituationen, oft unterstützt durch Videoanalysen.
Neben kognitiven Fähigkeiten sind soziale und emotionale Kompetenzen, die durch eine gute Beziehung gestärkt werden, entscheidend für die Leistungsfähigkeit.
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