Bachelorarbeit, 2020
61 Seiten, Note: 1,3
1. EINFÜHRUNG
2. NACHHALTIGKEIT – HINTERGRUND UND ÜBERBLICK
2.1 Geschichtlicher Hintergrund
2.2 Handlungsmaßnahmen für eine nachhaltige Entwicklung im In- und Ausland
2.3 Drei Dimensionen der Nachhaltigkeit
2.3.1 Ökologie
2.3.2 Ökonomie
2.3.3 Soziologie
2.4 Corporate Social Responsibility (CSR) - Nachhaltigkeit in Unternehmen
2.5 Green Economy
3. SHARING ECONOMY
3.1 Begriffsentehung und Definition
3.2 Formen des Sharing Economy
3.2.1 Konzept nach Botsman und Rogers
3.2.2 Konzept nach Volker Brühl
3.3 Vier Prinzipien der Sharing Economy
3.3.1 Kritische Masse – Critical Mass
3.3.1.1 Wahlmöglichkeiten – Choice
3.3.1.2 Sozialer Beweis – Social Proof
3.3.2 Unausgelastete Kapazitäten – Power of Idling Capacity
3.3.3 Glaube an die Gemeinschaft – Belief in the Commons
3.3.4 Vertrauen gegenüber Fremden – Trust in Strangers
3.4 Gründe für die Entstehung einer Sharing Economy
3.4.1 Technologischer Fortschritt
3.4.2 Wandel in der Konsumkultur
3.4.3 Neue Konsumgesellschaft: Generation Y
3.5 Kategorisierung der Sharing Economy
3.5.1 Akteure und Ausprägungsformen
3.5.1.1 Corporate Sharing
3.5.1.2 Private Sharing
3.5.1.3 Social Sharing
3.5.2 Unternehmenskonzepte
3.5.2.1 Kostenloses Teilen
3.5.2.1 Kostenpflichtiges Teilen
3.5.2.1 Mieten
4. SHARING ALS GESCHÄFTSMODELL
4.1 Analyse der Unternehmen
4.1.1 Analyse des Mobilitätssektor am Beispiel BlaBlaCar
4.1.2 Analyse des Unterkunftssektors am Beispiel Airbnb
4.1.3 Analyse der Kleidungsbranche am Beispiel Kleiderkreisel
4.2 Chancen und Risiken der Sharing Economy
4.2.1 Chancen der Sharing Economy
4.2.2 Risiken der Sharing Economy
5. FAZIT
Die vorliegende Arbeit untersucht die Potenziale und Herausforderungen nachhaltiger Geschäftsmodelle im Online-Handel, insbesondere unter dem Aspekt der Sharing Economy. Ziel ist es zu analysieren, inwiefern kollaborativer Konsum zur grüneren Wirtschaft beitragen kann, welche Risiken für Unternehmen und Konsumenten bestehen und wie sich dieser Trend in bestehende Marktstrukturen integrieren lässt.
3.3.1.1 Wahlmöglichkeiten – Choice
Die Verbraucher verbinden mit dem Einkaufen die Tatsache, dass sie von Geschäft zu Geschäft gehen und auswählen können, was sie wollen. Das Einkaufen sollte erfreulich und bequem sein. Damit die Sharing Economy mit dem herkömmlichen Einkaufserlebnis konkurrieren kann und damit die Verbraucher eine gewisse Zufriedenheit empfinden, muss es eine entsprechende Angebotsvielfalt geben. Ein gutes Beispiel dafür ist der Austausch von Kleidung. Wenn nur wenige Menschen mit unterschiedlichen Größen und Geschmacksrichtungen teilnehmen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Teilnehmer den gewünschten Artikel finden, sehr gering. Damit ein Kleidertausch erfolgreich ist, eine kritische Masse entscheidend, denn wenn dieser Punkt erreicht ist, gibt es genügend Waren, um allen Teilnehmern eine zufrieden stellende Auswahl zu bieten. Die Wahrscheinlichkeit, dass alle Teilnehmer etwas finden und mit einem zufriedenen Gefühl nach Hause gehen, ist folglich höher.
Es kann als eine kritische Feststellung gewertet werden, dass es keine allgemeingültige Formel zur Bestimmung der kritischen Masse für verschiedene Geschäftsmodelle gibt. Abhängig vom Kontext, den zu erfüllenden Bedürfnissen und den Erwartungen der Benutzer ist der Erfolg unterschiedlich. Ist die Auswahl und der Komfort eines Systems nicht zufriedenstellend, kann es nicht ausreichend genutzt werden und wird daher kurzlebig sein (vgl. Botsman, Rogers 2011, S. 76ff).
1. EINFÜHRUNG: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Nachhaltigkeit und der Green Economy ein und skizziert die Fragestellung sowie den Aufbau der Arbeit hinsichtlich der Sharing Economy.
2. NACHHALTIGKEIT – HINTERGRUND UND ÜBERBLICK: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der Nachhaltigkeit, seine historische Entwicklung und die drei Dimensionen (Ökologie, Ökonomie, Soziologie) sowie die Bedeutung von CSR und Green Economy.
3. SHARING ECONOMY: Hier werden der Ursprung und die Definition der Sharing Economy sowie die theoretischen Konzepte, Prinzipien, Entstehungsgründe und Kategorisierungsmöglichkeiten dieser Wirtschaftsform detailliert dargelegt.
4. SHARING ALS GESCHÄFTSMODELL: Dieses Kapitel analysiert konkrete Fallbeispiele (BlaBlaCar, Airbnb, Kleiderkreisel) und untersucht die spezifischen Chancen und Risiken, die mit Sharing-Modellen für Konsumenten und Unternehmen verbunden sind.
5. FAZIT: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und bietet Handlungsempfehlungen für Unternehmen, um in der Sharing Economy langfristig erfolgreich und nachhaltig zu agieren.
Sharing Economy, Nachhaltigkeit, Green Economy, Kollaborativer Konsum, Geschäftsmodelle, BlaBlaCar, Airbnb, Kleiderkreisel, Konsumkultur, Ressourcen, Digitalisierung, Peer-to-Peer, Soziale Dimension, Marktwirtschaft, Innovation.
Die Arbeit untersucht, wie das Konzept der Sharing Economy als nachhaltiges Geschäftsmodell im Online-Handel Chancen bietet, aber auch mit spezifischen Risiken verbunden ist.
Die zentralen Themen umfassen Nachhaltigkeit, die Prinzipien der Sharing Economy, technologische Treiber des kollaborativen Konsums sowie die Analyse praktischer Anwendungsbeispiele.
Ziel ist es, die Möglichkeiten für Unternehmen aufzuzeigen, nachhaltige Geschäftsmodelle in der Sharing Economy erfolgreich umzusetzen, während die damit verbundenen Risiken für Akteure identifiziert werden.
Die Autorin stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie auf Fallstudien zu drei ausgewählten Unternehmen (BlaBlaCar, Airbnb, Kleiderkreisel), um die theoretischen Aspekte zu untermauern.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung (Begriffe, Prinzipien, Kategorisierung) und eine anwendungsorientierte Analyse der Chancen und Risiken anhand von Marktbeispielen.
Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Sharing Economy, Nachhaltigkeit, kollaborativer Konsum, Green Economy und digitale Geschäftsmodelle charakterisieren.
Die kritische Masse ist entscheidend, damit eine Plattform genügend Auswahl und Komfort bietet, sodass Nutzer motiviert sind, den Dienst regelmäßig in Anspruch zu nehmen.
Krisen wirken sich teilweise existentiell auf Sharing-Anbieter aus, zwingen diese aber auch zu kreativen Lösungen (z.B. Online-Entdeckungen statt physischer Treffen) und Flexibilität.
Da Sharing-Modelle oft den direkten Austausch zwischen fremden Personen ohne klassische Mittelsmänner fördern, ist Vertrauen die Basis für die Transaktion, unterstützt durch Bewertungssysteme.
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