Examensarbeit, 2020
57 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Spielfilme im Fremdsprachenunterricht
2.1.1 Argumente für den Einsatz im Fremdsprachenunterricht
2.1.2 Vorteile einer Komödie im Unterricht
2.1.3 Lehr-/Lernziele der Filmarbeit im Fremdsprachenunterricht
2.1.4 Präsentationsformen und methodische Anregungen
2.2 Interkulturelles Lernen
2.2.1 Ursprung der interkulturellen Kompetenz
2.2.2 Begriffe und Modelle interkultureller Kompetenz
2.2.3 Aktuelle Bedeutung des interkulturellen Lernens im Fremdsprachenunterricht und die Theorie des transkulturellen Lernens
2.2.4 Interkulturelles Lernen mit Spielfilmen
3 Perdiendo el norte im Spanischunterricht
3.1 Allgemeine Informationen zum Film
3.2 Handlung des Films
3.3 Eignung von Perdiendo el norte für den Spanischunterricht
3.4 Lehrplanbezug und Übersicht über die Themen der Unterrichtsreihe
3.5 Didaktisch-methodische Überlegungen zur Unterrichtsreihe
3.6 Tabellarische Übersicht der Unterrichtsreihe „El paro juvenil y la emigración“
3.7 Didaktisch-methodische Überlegungen zur Doppelstunde
3.7.1 Einbettung in die Unterrichtseinheit
3.7.2 Sachanalyse
3.7.3 Lernvoraussetzungen
3.7.4 Kompetenzangaben
3.7.5 Didaktische und methodische Überlegungen
4 Fazit
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, den Nutzen des Films "Perdiendo el norte" für den Spanischunterricht am Gymnasium aufzuzeigen, insbesondere im Hinblick auf die Förderung interkultureller Kompetenz. Die Arbeit erörtert didaktisch-methodische Potenziale des Mediums Film und entwickelt ein praxistaugliches Konzept für eine Unterrichtseinheit, die Schülerinnen und Schüler zur kritischen Reflexion über Migration, gesellschaftliche Krisen und Stereotype anregt.
2.1.1 Argumente für den Einsatz im Fremdsprachenunterricht
Der Umgang mit dem Medium Film im Unterricht gewinnt in der Fremdsprachendidaktik in letzter Zeit immer größere Bedeutung (vgl. Decke-Cornill/Küster 2010: 101). Entscheidet sich die Lehrperson dafür, den Spielfilm im Unterricht einzusetzen, so hat sie sich für ein Medium entschieden, das den SuS bereits bekannt ist, da sie es aus dem Alltag kennen (vgl. Sommerfeldt 2012: 132). Obgleich der Spielfilm als Medium im Unterricht aufgrund seiner Spieldauer anfangs eher ungeeignet erscheint, kann eine pädagogisch motivierte und didaktisch durchdachte Auseinandersetzung mit dem Spielfilm den Unterricht inhaltlich und methodisch bereichern (vgl. Sommerfeldt 2012: 132, 143). Da Filme häufig als Lückenfüller oder Literaturverfilmung im Unterricht eingesetzt werden, sollen nun Vorteile des Einsatzes eines Spielfilmes erläutert werden.
Die Ankündigung „Wir schauen einen Film“ wird in der Regel nicht ohne Grund mit Begeisterung seitens der SuS aufgenommen. Das Medium Film kennen die SuS bereits aus ihrer Freizeit. Es ist Bestandteil ihres Alltagslebens und ist positiv besetzt (vgl. Wilts 2001: 215). Da der Film in der Regel kein im Unterricht häufig verwendetes Medium ist, kann er im Fremdsprachenunterricht dabei helfen, bestehende Routinen zu durchbrechen, den Unterricht aufzulockern und auf diese Weise das Interesse und die Motivation der SuS zu wecken (vgl. Wilts 2001: 215-216).
1 Einleitung: Die Einleitung begründet die Relevanz des interkulturellen Lernens durch Filme im Spanischunterricht und formuliert das Ziel der Arbeit, den praktischen Nutzen von "Perdiendo el norte" aufzuzeigen.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die didaktischen Vorteile von Spielfilmen im Unterricht, definiert zentrale Begriffe und Modelle interkultureller Kompetenz und verknüpft diese mit dem Einsatz filmischer Medien.
3 Perdiendo el norte im Spanischunterricht: Der Hauptteil bietet eine detaillierte Filmanalyse sowie eine konkrete didaktische Planung einer Unterrichtsreihe inklusive ausführlicher Überlegungen zu einer ausgewählten Doppelstunde.
4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert die Eignung des Films als bedeutsamen Unterrichtsgegenstand zur Förderung interkultureller kommunikativer Kompetenz.
Interkulturelles Lernen, Fremdsprachenunterricht, Perdiendo el norte, Spielfilmdidaktik, Spanisch, Migration, Jugendarbeitslosigkeit, Stereotype, Transkulturalität, Medienkompetenz, Unterrichtsplanung, Fachdidaktik, Emigration, Interkulturelle Kompetenz, Didaktik.
Die Arbeit untersucht den Einsatz des spanischen Spielfilms "Perdiendo el norte" als Instrument zur Förderung interkulturellen Lernens im Spanischunterricht der gymnasialen Oberstufe.
Die zentralen Felder sind die Filmdidaktik im Fremdsprachenunterricht, Theorien interkultureller und transkultureller Kompetenz sowie die Analyse soziokultureller Themen wie Jugendarbeitslosigkeit und Emigration in Spanien.
Das primäre Ziel ist es, den Mehrwert des Films für den Unterricht aufzuzeigen und praxiserprobte, methodisch vielfältige Zugänge zu entwickeln, um interkulturelle Lernprozesse bei Lernenden zu initiieren.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch fachdidaktische Literatur und leitet daraus eine kompetenzorientierte Unterrichtsplanung für eine 13-stündige Unterrichtsreihe ab.
Im Hauptteil erfolgt eine inhaltliche Vorstellung des Films, eine Begründung seiner Eignung für den Unterricht sowie die detaillierte Ausarbeitung einer Unterrichtsreihe inklusive der Planung einer spezifischen Doppelstunde.
Wichtige Schlüsselbegriffe sind Interkulturelles Lernen, Spielfilmdidaktik, Migration, Jugendarbeitslosigkeit und Stereotype.
Der Film wird als aktuelles Beispiel von 2015 hervorgehoben, das gesellschaftlich relevante Themen auf humorvolle Weise behandelt und durch seine Altersempfehlung gut für die Oberstufe geeignet ist.
Das Rollenspiel dient als handlungsorientierte Methode, um einen Perspektivenwechsel zu ermöglichen, bei dem die Schülerinnen und Schüler die Situation von Migranten nachempfinden und so ihre interkulturelle Empathie vertiefen.
Das Blockverfahren wurde gewählt, um die dramaturgische Spannung und die Ästhetik des Films zu bewahren, was laut Autorin das Filmerlebnis der Lernenden positiv beeinflusst.
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