Examensarbeit, 2021
81 Seiten, Note: 2.5
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Frage, wie Partizipation und Teilhabe im Kontext eines freiheitlich-demokratischen Unterrichts gestaltet werden können.
Das erste Kapitel der Arbeit widmet sich einer Begriffsklärung von Partizipation im Bildungsbereich. Es werden verschiedene Formen der Partizipation vorgestellt und die Voraussetzungen für eine gelingende Partizipation analysiert. Im Fokus stehen dabei die Modelle von HART, GERNERT und WRIGHT, BLOCK, UNGER, die im Vergleich ihrer Relevanz für die Schulpraxis beleuchtet werden. Das Kapitel schließt mit einer Diskussion über Aspekte des Demokratielernens in Schule. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit den Begriffen Inklusion und Integration und ihren unterschiedlichen Perspektiven auf die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen.
Im dritten Kapitel wird die Verbindung zwischen Demokratie und Mündigkeitserziehung hergestellt. Es werden die Konzepte der Demokratisierung und der Asymmetrie von Macht im pädagogischen Kontext beleuchtet und die Bedeutung von Mündigkeitserziehung im Kontext von Partizipation hervorgehoben. Das vierte Kapitel befasst sich mit der Bedeutung der Partizipation im Unterricht und der Verbindung zwischen Bildung und Partizipation.
Das fünfte Kapitel stellt die rechtlichen Grundlagen der Partizipation dar und analysiert den Zusammenhang zwischen Partizipation, Inklusion und demokratischer Bildung. Es werden die Möglichkeiten der Demokratieförderung in KiTa und Schule beleuchtet und verschiedene Ansätze zur Demokratiebildung vorgestellt.
Das sechste und letzte Kapitel der Arbeit widmet sich einem konkreten Beispiel für Demokratiebildung in der Schule: der Entwicklung von Klassenregeln. Das Kapitel beschreibt die Sachanalyse, die Lernergruppe, die Stundenplanung und die didaktisch-methodische Analyse des Unterrichtsmodells.
Die Arbeit beschäftigt sich mit zentralen Begriffen und Konzepten aus den Bereichen der Bildungswissenschaften, der Pädagogik und der Politikwissenschaft. Schlüsselbegriffe sind: Partizipation, Teilhabe, Inklusion, Integration, Demokratie, Mündigkeitserziehung, Unterrichtsmodell, Klassenregeln, Schüler*innenbeteiligung.
Partizipation kann beispielsweise durch das gemeinschaftliche Erstellen von Klassenregeln oder die Einbeziehung der Schüler in didaktische Aushandlungsprozesse erfolgen.
Die Arbeit vergleicht beide Begriffe und zeigt auf, dass Inklusion über die bloße Eingliederung (Integration) hinausgeht und die Teilhabe aller Individuen in einem gemeinsamen System anstrebt.
Mündigkeit ist die Voraussetzung dafür, dass Schüler ihre Rechte wahrnehmen und aktiv an demokratischen Prozessen in der Gesellschaft teilnehmen können.
Es werden die Modelle von Hart, Gernert sowie Wright, Block und Unger verglichen, um deren Implikationen für die Schule abzuleiten.
Dies beschreibt das natürliche Machtgefälle zwischen Lehrkräften und Schülern und die Herausforderung, trotz dieser Asymmetrie demokratische Teilhabe zu ermöglichen.
Die subjektive Didaktik wird als Ansatz vorgestellt, um Unterricht stärker an den Bedürfnissen und der Beteiligung der Lernenden auszurichten.
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