Masterarbeit, 2017
101 Seiten, Note: 2,0
Die wissenschaftliche Hausarbeit analysiert das Konzept von Auto(r)porträts im Werk von Michel Houellebecq. Sie untersucht, inwiefern die Romane "La carte et le territoire" und "Soumission" autobiografische Elemente und literarische Strategien des Autors widerspiegeln. Die Arbeit beleuchtet dabei die Thesen, die Houellebecq in seinen Werken präsentiert, sowie die Verwendung von Autofiktion als literarisches Mittel.
Die Einleitung führt in das Thema der Auto(r)porträts im Werk von Michel Houellebecq ein und legt die Fragestellung der Arbeit fest. Sie definiert die Begriffe Thesenroman und Autofiktion als zentrale Konzepte für die Analyse.
Der Hauptteil befasst sich mit den Thesen, die Houellebecq in seinen Werken präsentiert, sowie mit der Art und Weise, wie er diese in "La carte et le territoire" und "Soumission" einsetzt. Des Weiteren werden die Autofiktionselemente in beiden Romanen untersucht und mit Houellebecqs Leben und Werk in Beziehung gesetzt.
Die Arbeit befasst sich mit den Schlüsselbegriffen Auto(r)porträt, Thesenroman, Autofiktion, Michel Houellebecq, "La carte et le territoire", "Soumission", Frankreich, Gesellschaft, Kunst, Literatur, und Kultur.
Ein Thesenroman ist ein literarisches Werk, das primär dazu dient, bestimmte gesellschaftliche, politische oder philosophische Thesen des Autors zu transportieren.
Autofiktion bezeichnet die Vermischung von realer Autobiografie und fiktionaler Erzählung, wobei der Autor oft selbst als Figur in seinen Romanen auftritt.
Der Roman entwirft eine gesellschaftliche Vision, in der ein politischer Islam die Macht in Frankreich übernimmt, was als These zum Niedergang westlicher Werte dient.
Er verwendet häufig Ironie, Satire, die Mise en abyme (Binnenerzählung) und provokante gesellschaftliche Diagnosen.
Durch Nebenfiguren wie Frédéric Beigbéder oder Christine Angot übt er scharfe Kritik an der Eitelkeit und Dekadenz des Literaturbetriebs.
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