Bachelorarbeit, 2017
68 Seiten, Note: 1,9
1. Einleitung
1.1 Ausgangssituation
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2. Tourismus und Tourismusvertrieb
2.1 Definition Tourismus
2.2 Tourismuswirtschaft im engeren Sinne
2.3 Touristische Vertriebssystem
2.3.1 Vertriebskanäle
2.3.2 Multi-Akteur-Vertrieb
2.4 Struktur des Reisemittlermarktes
2.5 Nutzung des Reisebüros durch Reiseinteressenten
3. Virtual Reality
3.1 Definition und Wesen von Virtual Reality
3.2 Technische Aspekte
3.2.1 High-End-VR
3.2.2 Mobile-VR und Low-End-VR
3.3 Zukünftige Entwicklung von VR
4. Branchenstrukturanalyse eines Reisebüros
4.1 Bedrohung durch potentielle neue Konkurrenten
4.2 Verhandlungsmacht der Kunden
4.3 Bedrohung durch Ersatzdienste
4.4 Verhandlungsstärke der Lieferanten
4.5 Rivalität der Wettbewerber in der Reisebürobranche
4.6 Zwischenfazit
5. Einsatzpotenzial von Virtual Reality im Reisebüro
5.1 Aktuelle Situation: Reisebüros mit VR-Einsatz
5.2 Wirkungsbezogene Nutzung von VR
5.2.1 Emotionsbezogene Nutzung von VR
5.2.2 Unsicherheitsreduzierende Nutzung von VR
5.3 Praktische Umsetzung von VR in der Beratungsleistung
5.4 Einsatz von VR als Differenzierungsstrategie
5.4.1 Vorteil der Differenzierung mittels VR
5.4.2 Nachteil der Differenzierung mittels VR
5.4.3 Veränderung der Branchenattraktivität durch den Einsatz von VR
5.5 Erstellung einer SWOT-Analyse
5.5.1 Stärken des VR Einsatzes
5.5.2 Schwächen des VR Einsatzes
5.5.3 Chancen des VR-Einsatzes
5.5.4 Risiken des VR-Einsatzes
6. Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht, ob der Einsatz von Virtual Reality (VR) im stationären Reisebüro eine sinnvolle Strategie darstellt, um den wachsenden Marktdruck durch Digitalisierung und verändertes Kundenverhalten zu kompensieren und langfristig Wettbewerbsvorteile zu generieren.
3.1 Definition und Wesen von Virtual Reality
Guttentag (2010) bezeichnet Virtual Reality als eine Technologie, welches dem Nutzer erlaubt in einer 3D computergenerierten Darstellung – auch genannt einer virtuellen Umgebung zu navigieren und zu interagieren (Guttentag, 2010, S. 638). Sussmann und Vanhegan (2000) definieren Virtual Reality als ein System, dessen Ziel darin besteht die Erfahrungen der Nutzer in der realen Welt teilweise oder vollständig durch künstliches 3D- generiertes Material zu ersetzen (Sussmann & Vanhegan, 2000, S.1). Andere Definitionen liefern Teilerklärungen. So betonen Bowman und McMahan (2007) den Aspekt der Immersion. Der Begriff „Immersion“ beschreibt das Gefühl, sich an einem anderen Ort zu befinden und auszublenden, an welchem Ort man sich tatsächlich befindet (Bowman & McMahan, 2007, S. 36). Ähnlich äußern sich William und Hobson (1995), die das Gefühl der Immersion und Interaktivität, welche durch die Kombination von visuellen, auditiven und kinästhetischen Effekten erzeugt wird, als einen festen Bestandteil von VR einordnen (William & Hobson, 1995, S. 424).
Aus den vorgestellten Definitionen wird deutlich, dass stets zwei unterschiedliche Bereiche von VR angesprochen werden: zum einen das Gedankenkonzept und zum anderen dessen technologische Realisierung durch Computertechnologie. Das gedankliche Grundkonzept vermittelt die Überlegung, dass VR “die Konzeption einer interaktiven, scheinbaren, künstlichen Umgebung” ist (Waehlert, 1997, S. 5). Der Aspekt der technischen Realisierung beinhaltet die Notwendigkeit von Hard- und Software-Komponenten, die eine Simulation ermöglichen. Die Verbindung dieser beiden Bereiche bildet den begrifflichen Rahmen der virtuellen Realität (Waehlert, 1997, S. 6).
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Strukturwandels der Reisebürobranche ein und definiert die Forschungsfragen sowie den Aufbau der Arbeit.
2. Tourismus und Tourismusvertrieb: Das Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des Tourismus und beschreibt die komplexen Strukturen des touristischen Vertriebssystems.
3. Virtual Reality: Hier werden Definition, technische Komponenten und die zukünftige Entwicklung der Virtual Reality Technologie theoretisch fundiert erörtert.
4. Branchenstrukturanalyse eines Reisebüros: Dieses Kapitel wendet Porters 5-Forces-Modell an, um die Wettbewerbskräfte und Attraktivität der Reisebürobranche zu analysieren.
5. Einsatzpotenzial von Virtual Reality im Reisebüro: Eine detaillierte Untersuchung darüber, wie VR in die Beratung integriert werden kann und welche Vor- sowie Nachteile sich als Differenzierungsstrategie ergeben.
6. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und leitet daraus strategische Handlungsempfehlungen für die Zukunft des stationären Reisebüros ab.
Virtual Reality, Reisebüro, Branchenstrukturanalyse, Tourismusvertrieb, Wettbewerbsvorteil, Differenzierungsstrategie, Immersion, Kundenloyalität, Digitalisierung, Reiseberatung, Informationsasymmetrie, 5-Forces-Modell, Strukturwandel, SWOT-Analyse, Kundenbedürfnisse.
Die Arbeit analysiert das Potenzial von Virtual Reality als technologische Unterstützung für das stationäre Reisebüro, um sich in einem sich wandelnden Markt zu behaupten.
Die zentralen Themen umfassen die Branchenstrukturanalyse der Reisebüros, die theoretischen Grundlagen der Virtual Reality und deren praktische Anwendung als Differenzierungsmerkmal in der Kundenberatung.
Ziel ist es zu untersuchen, ob VR ein wirksames Instrument zur langfristigen Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit von Reisebüros vor dem Hintergrund der aktuellen Branchenveränderungen ist.
Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Internetrecherche sowie der Anwendung der Branchenstrukturanalyse nach Michael Porter und einer SWOT-Analyse.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Fundierungen zu Tourismus und VR, die Analyse der Wettbewerbskräfte und eine detaillierte Ausarbeitung des VR-Einsatzpotenzials inklusive einer SWOT-Analyse.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Virtual Reality, Reisebüro, Branchenstrukturanalyse, Wettbewerbsvorteil, Differenzierungsstrategie und Kundenbindung.
Der Autor sieht VR als nützliches Tool zur Verbesserung der Beratungsqualität, warnt jedoch davor, dass es allein als strategisches Mittel nicht ausreicht, um die langfristige Existenz zu sichern, da Konkurrenten die Technologie leicht nachahmen können.
Chatbots werden als Beispiel für Bedrohungen durch Ersatzdienste angeführt, die den traditionellen Beratungsbedarf der Kunden teilweise automatisieren könnten.
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