Masterarbeit, 2020
63 Seiten, Note: 2,2
1. Einleitung
1.1 Zielsetzung der Arbeit
1.2 Methodisches Vorgehen
2. Definitionen
2.1 Handlungskompetenzen
2.2 Personale Kompetenzen
2.3 Soziale Kompetenzen
2.4 Zwischenfazit und Vorausblick
3. Mehrwert von sozialen und personalen Kompetenzen
3.1 Mehrwert von sozialen und personalen Kompetenzen für den Betrieb
3.2 Mehrwert von sozialen und personalen Kompetenzen für Auszubildende
3.3 Zwischenfazit
4. Entfaltung personaler und sozialer Kompetenzen
4.1 Kognitions- und Handlungsorientierte Theorien
4.2 Prinzipien der Erfassung und Messung von Kompetenzen
4.3 Kompetenzorientierung in der Theorie
4.4 Kompetenzorientierung in der Ausbildungspraxis
4.5 Entfaltung durch die Personalentwicklung
4.6 Zwischenfazit
5. Ergebnisse
5.1 Entfaltung personaler und sozialer Kompetenzen in der beruflichen Ausbildung
5.2 Mehrwert von sozialen und personalen Kompetenzen
5.3 Entfaltung von personalen und sozialen Kompetenzen durch die Personalentwicklung
5.4 Schlussfolgerungen
6. Fazit
6.1 Reflexion
6.2 Ausblick der Ergebnisse
Die Masterarbeit zielt darauf ab, Möglichkeiten zur Entfaltung personaler und sozialer Kompetenzen in der beruflichen Ausbildung zu untersuchen. Dabei wird analysiert, welchen Mehrwert diese Kompetenzen für Auszubildende sowie Betriebe bieten und wie die Personalentwicklung konkret zu deren Förderung beitragen kann, um daraus Handlungsempfehlungen für die Praxis abzuleiten.
Entfaltung durch die Personalentwicklung
In ausbildenden Organisationen kann die Personalentwicklung u. a. dazu beitragen, den Bedarf an Fachkräften zu sichern und die „(…) Arbeitgeberattraktivität“ (Krämer-Stürzl 2017, S. 24) auch im Kontext der beruflichen Ausbildung zu intensivieren. Eine vertrauensvoll agierende PE kann zudem potenzielle „(…) Lern- und Entwicklungsbedürfnisse“ (ebd., S. 24) von Auszubildenden frühzeitig erkennen und entsprechende Planungen arrangieren. Der innovativen PE ist dabei die Bedeutung von sozialen und personalen Kompetenzen bewusst und vertritt die permanente Entwicklung dieser Kompetenzen in der Organisation gleichermaßen (vgl. ebd., S. 9). In diesem Zusammenhang ist sich die PE durch ihre Aktivität als „(…) Schnittstellenmanager“ (Arnold 2017, S. 80) innerhalb der Organisation und auch über die Verbindungen und Verpflichtungen mit der Gesellschaft bewusst (vgl. ebd., S. 133).
Durch die Aktivitäten der PE können sich für Unternehmen, Ausbildende und Auszubildende somit Win-win-Situationen ergeben und mögliche Synergien zusätzlich entwickelt werden (vgl. Krämer-Stürzl 2017, S. 94). Unter den Aktivitäten der PE sind hier Intentionen, Methoden und Programme gemeint, die die beruflichen Kompetenzen von Mitarbeitenden einer Organisation fortlaufend intensivieren und modifizieren können (vgl. Arnold 2017, S. 3). Um ein für die Anforderungen der Organisation entsprechendes Konzept in Bezug der Auszubildenden zu entwickeln, bedarf es eigens zugeschnittener Planungen und Maßnahmen auf strategischer, operativer und individueller Ebene (vgl. Krämer-Stürzl 2017, S. 27), wobei individuelle Zweckorientierungen mit berücksichtigt werden sollten (vgl. Arnold 2017, S. 116).
1. Einleitung: Vorstellung der Problemstellung, der Zielsetzung sowie des methodischen Vorgehens der Arbeit im Kontext der beruflichen Ausbildung.
2. Definitionen: Erläuterung der theoretischen Begriffe Handlungskompetenzen, personale und soziale Kompetenzen sowie ein Zwischenfazit.
3. Mehrwert von sozialen und personalen Kompetenzen: Analyse des Nutzens dieser Kompetenzen sowohl für Betriebe als auch für Auszubildende auf Basis empirischer Studien.
4. Entfaltung personaler und sozialer Kompetenzen: Darstellung theoretischer Ansätze, Messmethoden und praktischer Wege zur Kompetenzentwicklung durch die Personalentwicklung.
5. Ergebnisse: Zusammenführung der Erkenntnisse aus den vorangegangenen Kapiteln und Schlussfolgerungen bezüglich der Anbahnung von Kompetenzentwicklung.
6. Fazit: Reflexion der Arbeit, Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse und Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.
Berufliche Ausbildung, Personale Kompetenzen, Soziale Kompetenzen, Personalentwicklung, Handlungskompetenz, Selbstwirksamkeit, Kompetenzentwicklung, Ausbildungsordnungen, Lernfelder, Arbeitswelt, Subjektivierung, Auszubildende, Betriebliche Bildung, Handlungsorientierung, Kompetenzdiagnostik.
Die Arbeit untersucht die Entfaltung personaler und sozialer Kompetenzen bei Auszubildenden im Rahmen der beruflichen Ausbildung und die unterstützende Rolle der Personalentwicklung.
Die zentralen Felder umfassen die Definition von Kompetenzen, deren Mehrwert für Betriebe und Auszubildende sowie die methodische Umsetzung der Kompetenzförderung.
Das Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie personale und soziale Kompetenzen in der Ausbildung gezielt entwickelt werden können und welchen Beitrag die Personalentwicklung dazu leistet.
Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf Basis einer Theorie-Praxis-Übertragung Handlungsempfehlungen aus vorhandenen Studien und Fachliteratur ableitet.
Der Hauptteil analysiert theoretische Konzepte (kognitions- und handlungsorientiert), den Mehrwert der Kompetenzen, die Gestaltung der Ausbildungspraxis und die strategische Rolle der Personalentwicklung.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie berufliche Ausbildung, personale und soziale Kompetenzen, Personalentwicklung, Selbstwirksamkeit und Kompetenzorientierung charakterisiert.
Das Konzept der Selbstwirksamkeit wird als wesentlicher Hebel identifiziert, um Auszubildende zur Bewältigung von Herausforderungen zu befähigen und die eigene Kompetenzentwicklung aktiv zu steuern.
Durch die Verknüpfung der theoretischen Konzepte mit betrieblichen Anforderungen und der spezifischen Rolle der Personalentwicklung als Schnittstellenmanager bietet sie praxisorientierte Ansätze.
Es dient als Gestaltungsprinzip, das Auszubildenden ermöglicht, eigenständig Informationen zu beschaffen, zu planen, auszuführen und Ergebnisse zu kontrollieren.
Die Unterscheidung verdeutlicht den Übergang von reinem Wissenserwerb hin zu einer ganzheitlichen Persönlichkeitsbildung, die Motivation und Emotionen in den Entwicklungsprozess integriert.
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