Bachelorarbeit, 2018
68 Seiten, Note: 2,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Gang der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen der Work-Life-Balance
2.1 Begriffsbestimmung
2.2 Arbeitsanforderungen im Wandel
2.2.1 Ist-Zustand
2.2.2 Digitalisierung
2.2.3 Globalisierung
2.2.4 Kulturelle Vielfalt
2.2.5 Emanzipation
2.2.6 Demografischer Wandel
2.2.7 Wertewandel der Tätigkeitsgesellschaft
2.3 Arbeitsbedingte Krankheiten
2.3.1 Psychisch bedingte Erkrankungen
2.3.2 Psychosomatische Auswirkungen
3 Instrumente zur Förderung der Work-Life-Balance
3.1 Rahmenbedingungen zur Implementierung von Förderungsmaßnahmen
3.2 Flexible Arbeitszeitmodelle
3.2.1 Zeit – Eine knappe Ressource
3.2.2 Teilzeitarbeit
3.2.3 Gleitzeit
3.2.4 Arbeitszeitkonten
3.2.5 Sabbatical
3.3 Gesundheitsmanagement
3.4 Familienpolitik
3.5 Personalentwicklung
4 Quantitative Analyse des Bedarfs von Work-Life-Balance-Maßnahmen
4.1 Untersuchungsdesign
4.2 Methode
4.3 Ergebnisse
4.4 Hypothesenprüfung
4.5 Diskussion
5 Fazit
5.1 Zielerreichung
5.2 Perspektiven
Die Arbeit untersucht das Konzept der Work-Life-Balance vor dem Hintergrund moderner Arbeitsanforderungen und analysiert, wie Arbeitnehmer ihre aktuelle Situation bewerten, welchen Bedarf an entsprechenden Fördermaßnahmen sie haben und wie geschlechtsspezifische sowie generationenübergreifende Unterschiede dabei eine Rolle spielen.
2.2.2 Digitalisierung
Ein hierauf stark einflussnehmender Faktor ist die Digitalisierung. In vielen Arbeitsbereichen wurden und werden analoge Strukturen durch digitale Alternativen ersetzt. Dies geschieht im Interesse der Vereinfachung und Optimierung von Abläufen, sodass schneller und weitreichender agiert werden kann. Durch den Einsatz von beispielsweise internetfähigen Smartphones, Computern und Laptops ist es möglich, Daten und Informationen schneller zu übermitteln sowie zu erhalten. Auch die Kosten für weltweite Kommunikation sowie für globales Marketing sind durch das Internet weitaus geringer geworden (vgl. Liebermeister, 2017, S. 9 f.). Der Begriff der Digitalisierung umfasst eine große Anzahl an Fortschritten und daraus resultierende Vorteile für Unternehmen. Jedoch kann sich dies negativ auf das Privatleben von Arbeitnehmern auswirken. Durch die fortschreitende Digitalisierung sowie auch die Technisierung innerhalb von Arbeitsprozessen können die Arbeit und Belange der Erwerbstätigkeit durch die hohe digitale Mobilität zum ständigen Begleiter werden (vgl. Radermacher, 2017, S. 16 ff.).
Da Arbeitnehmer durch die omnipräsente Verfügbarkeit von Kommunikationsgeräten wesentlich leichter abrufbar sind, herrscht seitens vieler Arbeitgeber bereits eine gewisse Erwartungshaltung, auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten kurzfristig zur Verfügung stehen zu können. Des Weiteren können Firmen-E-Mails heutzutage innerhalb kürzester Zeit auf dem Smartphone abgerufen werden. Dies kann Arbeitnehmer dazu verleiten, auch unaufgefordert innerhalb ihrer Freizeit einen Blick darauf zu werfen. Hierdurch kann – auch unterbewusst – Stress aufgebaut werden, der vermieden werden könnte (vgl. Otto, 2016, S. 55 ff.).
1 Einleitung: Die Einleitung stellt das Konzept der Work-Life-Balance vor und erläutert die Problemstellung sowie die Zielsetzung der empirischen Untersuchung.
2 Theoretische Grundlagen der Work-Life-Balance: Dieses Kapitel definiert den Begriff und beleuchtet die sich wandelnden Anforderungen der modernen Arbeitswelt sowie die gesundheitlichen Risiken durch Überlastung.
3 Instrumente zur Förderung der Work-Life-Balance: Hier werden verschiedene betriebliche Maßnahmen wie flexible Arbeitszeitmodelle, Gesundheitsmanagement und Personalentwicklung zur Verbesserung der Work-Life-Balance vorgestellt.
4 Quantitative Analyse des Bedarfs von Work-Life-Balance-Maßnahmen: Das vierte Kapitel beschreibt das Design der empirischen Studie, erläutert die methodische Vorgehensweise bei der Befragung und präsentiert die Analyseergebnisse.
5 Fazit: Das Fazit fasst die Zielerreichung zusammen und gibt einen Ausblick auf notwendige weiterführende Forschungsperspektiven.
Work-Life-Balance, Digitalisierung, Globalisierung, Arbeitsanforderungen, Psychische Belastung, Burnout, Arbeitszeitmodelle, Gesundheitsmanagement, Generation Y, Personalentwicklung, Mitarbeiterbindung, Empirische Untersuchung, Quantitative Analyse, Stressprävention, Diversity Management.
Die Thesis analysiert das Konzept der Work-Life-Balance und deren Stellenwert für Arbeitnehmer in der heutigen, durch Digitalisierung und Globalisierung geprägten Tätigkeitsgesellschaft.
Zentrale Themen sind die Auswirkungen von Marktveränderungen auf Arbeitnehmer, die psychischen und körperlichen Folgen von Arbeitsüberlastung sowie Instrumente zur Gestaltung eines ausgeglichenen Arbeitslebens.
Die Arbeit erforscht, wie Arbeitnehmer ihren Ist-Zustand bewerten, welchen Soll-Zustand sie anstreben und inwieweit Maßnahmen zur Förderung der Work-Life-Balance in ihrem beruflichen Umfeld bereits umgesetzt werden.
Die Arbeit nutzt einen quantitativen Forschungsansatz in Form einer Online-Querschnittstudie, um mittels Fragebögen repräsentative Daten zur Bedarfsanalyse zu erheben.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Belastungsfaktoren und Interventionsmöglichkeiten sowie in eine quantitative empirische Analyse des Bedarfs an Work-Life-Balance-Maßnahmen.
Neben Work-Life-Balance stehen Fachbegriffe wie Digitalisierung, Arbeitszeitmodelle, Generation Y, psychische Belastung und Mitarbeiterbindung im Fokus.
Ja, die Studie zeigt, dass die Generation Y eine ausgewogene Work-Life-Balance höher priorisiert als ältere Generationen und tendenziell weniger bereit ist, Überstunden zu leisten.
Die Ergebnisse zeigen ein eher ausgeglichenes Bild, wobei besonders bei jüngeren Altersgruppen eine Tendenz zu wahrgenommener Unterforderung oder begrenzten Entfaltungsmöglichkeiten der eigenen Fähigkeiten erkennbar ist.
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