Bachelorarbeit, 2009
88 Seiten, Note: 1,7
Die Arbeit befasst sich mit Familienpolitischen Maßnahmen und Instrumenten in Deutschland und Dänemark und analysiert diese im Kontext gleichstellungspolitischer Aspekte. Ziel ist es, Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Familienpolitik in beiden Ländern aufzuzeigen und diese in Bezug auf ihre Auswirkungen auf die Lebenslagen von Familien und insbesondere Frauen zu bewerten.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die Thematik und definiert den Begriff der Familienpolitik. Anschließend werden die theoretischen Grundlagen der Familienpolitik und die Wirkungsanalyse von Familienpolitik erläutert. Dabei wird auch der Regimeansatz und die Leitbilder in den Wohlfahrtsstaaten Deutschland und Dänemark beleuchtet.
Im zweiten Kapitel werden die historischen Grundlagen der Familienpolitik in Deutschland und Dänemark dargestellt.
Das dritte Kapitel bietet einen Vergleich der Familienpolitischen Maßnahmen in beiden Ländern. Es werden die Organisation der Familienpolitik, die Ausgaben für Ehe und Familie, die monetären Leistungen, die Zeitpolitik und die Infrastrukturleistungen analysiert.
Im vierten Kapitel werden die individuellen Lebenslagen in Deutschland und Dänemark im Hinblick auf die Erwerbssituation von Frauen und die Kinderrate im Vergleich betrachtet.
Familienpolitik, Deutschland, Dänemark, Gleichstellungspolitik, Familienleben, Kinderbetreuung, Erwerbstätigkeit, Familienleistungen, Wohlfahrtsstaat, Lebenslagen, Frauen, Kinder, Vergleichende Analyse.
Die Arbeit vergleicht monetäre Leistungen (wie Elterngeld) und Infrastrukturleistungen (Kinderbetreuung), um Unterschiede in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf aufzuzeigen.
Es wird untersucht, ob ein besseres Angebot an Ganztagsbetreuung und Krippenplätzen, wie es in Dänemark existiert, zu einer höheren Geburtenrate führt.
Dieses Gesetz führte in Deutschland das Elterngeld ein, um Vätern und Müttern die Freistellung nach der Geburt zu erleichtern – ein Konzept, das teils schon 20 Jahre zuvor diskutiert wurde.
Laut einer Umfrage in der Arbeit halten 84 Prozent der Frauen in Deutschland ihren Beruf für einen wichtigen Aspekt ihrer persönlichen Unabhängigkeit.
Dieser theoretische Ansatz hilft dabei, die unterschiedlichen Leitbilder und Strukturen der Sozialstaaten Deutschland (eher konservativ-korporatistisch) und Dänemark (eher sozialdemokratisch-universell) zu vergleichen.
Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder tätigte diese Äußerung im Jahr 1998, was die Familienpolitik damals stark in den Fokus der öffentlichen Kritik rückte.
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