Masterarbeit, 2021
107 Seiten
Introduction
Chapter One: John Berry’s Theory of Acculturation: Definitions and Strategies
Chapter Two: Separation and Marginalization in Atwood’s The Handmaid’s Tale and Michael Ondaatje’s The English Patient
Chapter Three: Assimilation vs. Integration in The Handmaid’s Tale and The English Patient
Conclusion
References
Diese Masterarbeit untersucht die Anwendbarkeit von John Berrys Theorie der Akkulturation auf die Romane "The Handmaid’s Tale" von Margaret Atwood und "The English Patient" von Michael Ondaatje. Das Hauptziel besteht darin, zu analysieren, wie die Protagonisten durch die vier Strategien der Akkulturation – Separation, Marginalisierung, Assimilation und Integration – mit ihrer kulturellen Identität, Unterdrückung und dem Konflikt zwischen Ost und West umgehen.
Separation and Marginalization in Ondaatje’s The English Patient
The second part of this chapter is concerned with Michael Ondaatje’s The English Patient, and how Berry’s separation and marginalization strategies are applied to this literary work. In fact, both of these two strategies are presented and highlighted through the characters of Kip (the hero) and Hana (the heroine) in a trial to stress the matter of identity and to what extent he and she prefer to maintain their cultural and ethnic identity as well. Everyone in this life sometimes lives in a dilemma between his/her own cultural identity and the culture of the host country. People may leave their own homelands either optionally or obligatorily. Each choice of these has its social consequences and psychological effects on the immigrant's psyche.
Thus, separation refers to people who maintain their identity and culture, refusing to interact with the other culture and community. Then, they pass through the marginalization stage in which their status would be worse. The marginalized people are those who neither maintain their original cultural identity nor contact with the culture of the host or the new society.
This study also shows that the conflict between the East and the West with its different scales (religious, power, civilization and culture) has their due impacts on people and may simply be the main reason behind the emergence of the phenomena of separation and marginalization as well. It also focuses on the complicated aspects of the cultural identity of those in war. The English patient explores the main characters as portraying their countries and their involvement in WWII to raise the question of the role of cultural identity in that historic time and in general. The English patient itself is a work of art in a poetic language, which helps to imagine the world that is so significant that its character can also be considered. In addition, nature, images and sounds contribute to each stage and story in its entirety.
Introduction: Die Einleitung definiert das Forschungsziel, die Akkulturationstheorie von John Berry auf zwei kanadische Romane anzuwenden und die Relevanz kultureller Vielfalt und Identität zu beleuchten.
Chapter One: John Berry’s Theory of Acculturation: Definitions and Strategies: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der vier Akkulturationsstrategien nach John Berry und deren Bedeutung für den psychologischen Anpassungsprozess von Migranten.
Chapter Two: Separation and Marginalization in Atwood’s The Handmaid’s Tale and Michael Ondaatje’s The English Patient: Hier wird untersucht, wie die Protagonisten durch die Strategien der Separation und Marginalisierung auf Unterdrückung, Kolonialismus und Identitätsverlust reagieren.
Chapter Three: Assimilation vs. Integration in The Handmaid’s Tale and The English Patient: Dieses Kapitel analysiert, wie die Figuren zwischen Assimilation und Integration wählen, um trotz widriger Umstände ihre Identität zu bewahren oder anzupassen.
Conclusion: Die Zusammenfassung unterstreicht, dass Integration die nachhaltigste Strategie ist, um Identität in einer fremden Kultur zu wahren, während Assimilation oft zum Verlust der kulturellen Wurzeln führt.
Akkulturation, John Berry, Integration, Assimilation, Separation, Marginalisierung, kulturelle Identität, Postkolonialismus, The Handmaid’s Tale, The English Patient, kulturelle Vielfalt, Unterdrückung, Identitätsbildung, Migration, Widerstand.
Die Arbeit untersucht die Akkulturationsstrategien nach John Berry anhand der Romane "The Handmaid’s Tale" und "The English Patient" und analysiert, wie Individuen ihre kulturelle Identität unter dem Druck von Unterdrückung und Migration verhandeln.
Die zentralen Themen sind kulturelle Identität, kolonialer und patriarchaler Einfluss, psychologische Anpassungsprozesse, Rassismus sowie die Spannungsfelder zwischen Ost und West.
Ziel ist es, die Entwicklung der Romanfiguren in Bezug auf ihre gewählten Akkulturationswege (Separation, Marginalisierung, Assimilation, Integration) zu interpretieren und die Bedeutung der Identitätserhaltung in feindseligen Umgebungen aufzuzeigen.
Die Arbeit verwendet eine literaturwissenschaftliche Analyse auf Basis der Akkulturationstheorie von John Berry, kombiniert mit kulturkritischen und postkolonialen Perspektiven.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in das Akkulturationsmodell sowie zwei analytische Kapitel, die spezifisch auf Separation, Marginalisierung, Assimilation und Integration in den beiden untersuchten Romanen eingehen.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Akkulturation, kulturelle Identität, Unterdrückung, Integration und die spezifische Analyse der literarischen Protagonisten wie Offred und Kip.
Die Romane bieten komplexe Beispiele für Individuen, die sich zwischen ihrer ursprünglichen Identität und einem dominanten, oft unterdrückerischen fremden System bewegen, was sie ideal für die Anwendung von Berrys Modell macht.
Integration wird als die positivste Strategie identifiziert, da sie es ermöglicht, die eigene kulturelle Herkunft zu bewahren und gleichzeitig in der neuen Gesellschaft aktiv zu partizipieren, ohne die eigene Identität aufzugeben.
Die Arbeit betont, dass Frauen in der dystopischen Welt von Gilead durch patriarchale Strukturen und die Ausnutzung ihres Körpers als reine "Gefäße" systematisch marginalisiert und ihrer Identität beraubt werden.
Kip entwickelt sich von einer anfänglichen Assimilation in die westliche Militärgesellschaft hin zu einer kritischen Distanz, in der er seinen Stolz auf seine indische Herkunft wiederentdeckt und westliche Ideologien nach den Atombombenabwürfen ablehnt.
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