Bachelorarbeit, 2021
59 Seiten, Note: 1,3
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1 Einleitung
2 Produktrezensionen
2.1 Entwicklung eWOM
2.2 Bewertungsportale
2.3 Such- und Erfahrungsgüter im WWW
3 Fake Reviews
3.1 Vertrauen in Online-Rezensionen
3.2 Erkennungsmerkmale und Handlungsempfehlungen
3.3 Motivation der Verkäufer
3.4 Abgrenzung von Fälschungsmöglichkeiten
3.4.1 Gekaufte Amazon-Bewertungen
3.4.2 Fake-Bewertungen über Marketingunternehmen
3.4.3 Kauf negativer Rezensionen für HTC durch Samsung
3.4.4 Mitarbeiterrezensionen der Carlton Hotel Group
3.5 Richtlinien und Maßnahmen ausgewählter Bewertungsportale
3.5.1 Maßnahmen von Amazon.com
3.5.1.1 Community-Richtlinien
3.5.1.2 Rezensionen mit dem Zusatz „Verifizierter Kauf“ und Nützlichkeitsbewertung
3.5.1.3 Amazon Vine – Club der Produkttester
3.5.1.4 ReviewMeta
3.5.2 Maßnahmen von Yelp.com
3.5.2.1 Inhaltsrichtlinien
3.5.2.2 Filterungsstrategie
3.5.2.3 Empfehlungssoftware
4 Empirische Umfrage
4.1 Aufbau und Fragestellungen
4.2 Stichprobe und Methodik
4.3 Auswertung
5 Fazit
Die Arbeit analysiert die Glaubwürdigkeit von Online-Rezensionen und untersucht das Phänomen der gefälschten Bewertungen im E-Commerce. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Rezensionen manipuliert werden und welche Strategien Verbraucher sowie Plattformbetreiber zur Identifikation von Fälschungen einsetzen können.
3.4.1 Gekaufte Amazon-Bewertungen
Durch ein Datenleck kam zum Vorschein, wie organisiert bei Amazon gefälschte Rezensionen gekauft werden. In einem Ordner wurden über 7000 Screenshots von 5-Sterne-Bewertungen und den dazugehörigen Kaufbelegen gefunden. Durch die ausschließlich guten Bewertungen liegt der Verdacht nah, dass in diesem Fall gefälschte Rezensionen vorliegen. Das Vorgehen in diesem Fall gestaltet sich recht simpel. So wurden im Messengerdienst Telegram Gruppen gefunden, in denen chinesische Unternehmen Rezensionen kaufen. Es werden Amazon-Produkte in diesen Gruppen veröffentlicht und die Teilnehmer werden mobilisiert, diese Produkte zu kaufen. Dann sollen 5-Sterne-Bewertungen abgegeben werden. Ist dies geschehen, wird der Kaufpreis für dieses Produkt erstattet. Somit kaufen diese Unternehmen Rezensionen und schenken dem Teilnehmer im Gegenzug das Produkt (vgl. Eikenberg, Wölbert, 2020).
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die zunehmende Relevanz von Online-Rezensionen für den B2C-E-Commerce ein und skizziert das Problem wachsender Manipulationen.
2 Produktrezensionen: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung von eWOM, klassifiziert verschiedene Bewertungsportale und diskutiert die Verschiebung von Such- hin zu Erfahrungsgütern.
3 Fake Reviews: Das Hauptkapitel untersucht das Vertrauen in Rezensionen, die Motivation der Täter sowie konkrete Fälschungsmethoden und die Gegenmaßnahmen von Amazon und Yelp.
4 Empirische Umfrage: Hier wird der Aufbau, die Methodik und die Auswertung der quantitativen Umfrage unter 186 Personen zur Nutzung von Rezensionen und dem Problembewusstsein vorgestellt.
5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, betont die Schwierigkeit, Fälschungen als Laie zu erkennen, und nennt weiteren Forschungsbedarf.
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Die Arbeit befasst sich mit dem Einfluss von Online-Rezensionen auf Kaufentscheidungen und dem wachsenden Problem von gefälschten Bewertungen im Internet.
Zu den zentralen Themen gehören die Bedeutung von eWOM, die verschiedenen Arten und Methoden von Bewertungsfälschungen sowie die Schutzmaßnahmen von Plattformbetreibern.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Rezensionen gefälscht werden und welche Möglichkeiten Verbraucher haben, diese zu erkennen, ergänzt durch eine empirische Untersuchung zum Nutzungsverhalten.
Die Autorin/der Autor kombiniert eine theoretische Literaturanalyse mit einer quantitativen empirischen Umfrage unter 186 Teilnehmern.
Im Hauptteil werden sowohl theoretische Hintergründe als auch praktische Gegenmaßnahmen der Portale (wie Amazon und Yelp) sowie die Ergebnisse der eigenen Befragung detailliert dargelegt.
Zentrale Begriffe sind Fake Reviews, Rezensionsbetrug, eWOM, Kaufentscheidungsprozess und Glaubwürdigkeitssteigerung.
Amazon nutzt unter anderem Community-Richtlinien, verifizierte Kaufsymbole, Nützlichkeitsbewertungen und spezielle Programme wie "Amazon Vine", um die Qualität der Inhalte zu sichern.
Die Arbeit zeigt, dass die ältere Generation tendenziell skeptischer gegenüber Rezensionen eingestellt ist als die jüngere Altersgruppe.
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