Bachelorarbeit, 2021
23 Seiten, Note: 1
Diese Arbeit untersucht die Bildungslandschaft von Prinzessinnen und Prinzen im 18. Jahrhundert im Hause Habsburg, mit dem Fokus auf die Vorbereitung auf spätere Regierungstätigkeiten. Die Studie erforscht die Art und Weise der Bildung, die Auswirkungen auf die spätere politische Karriere und die Rolle von Erzieherinnen und Erziehern.
Die Einleitung stellt die Forschungsfrage und Hypothese der Arbeit vor. Die Arbeit untersucht, welche Bildung Prinzessinnen und Prinzen im 18. Jahrhundert im Hause Habsburg erhielten und welche Auswirkungen diese auf ihre späteren Regierungstätigkeiten hatte.
Dieser Abschnitt definiert den Adel und dessen Selbstverständnis im 18. Jahrhundert. Er beleuchtet die Erziehung und Bildung von Hochadeligen, mit Fokus auf die Kompetenzentwicklung und die Rolle von Erzieherinnen und Erziehern. Ein Exkurs zum Bildungsbegriff im ausgehenden 18. Jahrhundert rundet den Abschnitt ab.
Dieser Abschnitt untersucht die Erziehung von Maria Theresia sowie ihrer Söhne Joseph II. und Leopold II. anhand von biografischen Werken und Originalquellen, wie etwa Briefen von Maria Theresia an die Erzieher ihrer Söhne und der Schulordnung des Ursulinenpensionats.
Adel, Erziehung, Bildung, Hochadel, Regierung, Kompetenzen, Maria Theresia, Joseph II., Leopold II., Habsburger, 18. Jahrhundert, Selbstverständnis, Bildungsbegriff, Erzieherinnen und Erzieher, Fallbeispiele.
Neben klassischen Fächern wie Mathematik, Geschichte und Geografie wurden sie intensiv in Religion, Sprachen (Latein, Französisch), Kunst, Musik und höfischer Etikette unterrichtet.
Die Bildung zielte auf die Entwicklung von Führungskompetenzen ab. Dazu gehörten die Vermittlung von Sittlichkeit, Tugend und das Verständnis für die repräsentativen Pflichten eines Herrschers.
Erzieherinnen und Erzieher waren entscheidende Bezugspersonen, die nicht nur Wissen vermittelten, sondern die Persönlichkeit und das moralische Gerüst der zukünftigen Monarchen maßgeblich prägten.
Die Arbeit analysiert Fallbeispiele und zeigt auf, wie Maria Theresia selbst erzogen wurde und welche Bildungsstandards sie später für ihre Söhne Joseph II. und Leopold II. festlegte.
Der Bildungsbegriff wandelte sich hin zu einer umfassenden Formung des Individuums, die sowohl intellektuelle als auch moralische und religiöse Aspekte vereinte (Pädagogik der Aufklärung).
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