Diplomarbeit, 2002
67 Seiten, Note: 2,3
1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Gang der Untersuchung
2 DEFINITION UND ABGRENZUNG DES BEGRIFFS „DIENSTLEISTUNG“ ANHAND DER „PHASENBETRACHTUNG“ VON DIENSTLEISTUNGEN
2.1 Das Dienstleistungspotential
2.2 Der Dienstleistungserstellungsprozeß
2.3 Das Dienstleistungsergebnis
2.4 Die phasenorientierte Definition von Dienstleistungen
3 DIE MENSCHLICHE ARBEITSLEISTUNG BEI DIENSTLEISTUNGEN
3.1 Definition der menschlichen Arbeit bzw. der menschlichen Arbeitsleistung
3.2 Die menschliche Arbeitsleistung als Dienstleistungspotential
3.3 Konsequenzen aus der Häufigkeit der Dienstleistungsnachfrage auf den Einsatz menschlicher Arbeitsleistungen
3.4 Konsequenzen aus der Integration des externen Faktors auf den Einsatz des Faktors Arbeit im Dienstleistungserstellungsprozeß
4 DIE PRODUKTIVITÄT BEI DIENSTLEISTUNGEN
4.1 Definition der Produktivität
4.2 Die Arbeitsproduktivität bei Dienstleistungen
5 ERFASSUNG UND BEURTEILUNG DER ARBEITSPRODUKTIVITÄT BEI DIENSTLEISTUNGEN
5.1 Erfassung der quantitativen Arbeitsproduktivitätskomponenten
5.1.1 Erfassung des quantitativen Outputs
5.1.2 Erfassung des quantitativen Inputs
5.2 Die Ermittlung der rein quantitativen Arbeitsproduktivität
5.3 Einflußfaktoren bei der Ermittlung der Arbeitsproduktivität
5.3.1 Qualitative Einflußfaktoren
5.3.1.1 Qualitative Aspekte des Dienstleistungsoutputs
5.3.1.2 Ermittlung der Arbeitsproduktivitäten unter Berücksichtigung qualitativer Outputaspekte
5.3.1.3 Qualitative Aspekte des Inputfaktors Arbeit
5.3.1.4 Ermittlung der Arbeitsproduktivitäten unter Berücksichtigung von Inputeinflußfaktoren
5.3.1.5 Ermittlung der Arbeitsproduktivitäten unter Berücksichtigung von Output- und Inputeinflußfaktoren
5.3.2 Einflüsse im Zusammenhang mit dem Dienstleistungserstellungsprozeß
5.3.2.1 Einflüsse aus der Integrativität und Interaktivität des externen Faktors
5.3.2.2 Einflüsse aus der Technologie
5.3.2.3 Aspekte in der Organisationsstruktur des Dienstleistungserstellungsprozesses
5.3.2.4 Arbeits- und Betriebszeiten
5.4 Die Analyse und Interpretation der Arbeitsproduktivitätskennzahlen bei Dienstleistungen
5.4.1 Beurteilung der Arbeitsproduktivitäten im Zeitvergleich
5.4.2 Beurteilung der Arbeitsproduktivitäten anhand eines Vergleichs mit anderen Unternehmen
5.4.3 Beurteilung der Arbeitsproduktivitäten anhand eines Vergleichs mit Normal- und Soll-Arbeitsproduktivitäten
6 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
Die Diplomarbeit untersucht die unternehmenspolitische Relevanz menschlicher Arbeitsleistungen für Dienstleistungsunternehmen und zeigt Möglichkeiten zu deren Erfassung und Beurteilung auf. Das zentrale Ziel besteht darin, eine präzise und objektive Messung der erbrachten Arbeitsleistungen sowie deren Struktur in Dienstleistungsprozessen zu ermöglichen.
3.4 Konsequenzen aus der Integration des externen Faktors auf den Einsatz des Faktors Arbeit im Dienstleistungserstellungsprozeß
Der Verlauf des Dienstleistungserstellungsprozesses hängt entscheidend von der Integration des externen Faktors ab.
Verschiedene Nachfrager besitzen zunächst einmal „objektiv“ verschiedene Varianten des externen Faktors (z.B. unterschiedliche Kopfform und Haarbeschaffenheit beim Friseur, unterschiedliches Niveau von Studenten). Außerdem wünschen verschiedene Nachfrager häufig „subjektiv“ unterschiedliche Varianten eines Dienstleistungsprozesses oder -ergebnisses. So erwarten z.B. Privatpatienten in einem Krankenhaus häufig eine andere Behandlung als Kassenpatienten (Varietät des Erstellungsprozesses). Verschiedene Kunden eines Friseurs wünschen i.d.R. individuelle Haarschnitte (Varietät des Erstellungsergebnisses). Dies erfordert vom Dienstleistungsanbieter Variationsfähigkeit, Improvisationsfähigkeit und Flexibilität seiner Leistungsfähigkeiten sowie bei der Durchführung des Erstellungsprozesses und beeinflußt damit den erforderlichen Einsatz an menschlichen Arbeitsleistungen.
Auch die Intensität, mit der der Abnehmer bereit und fähig ist den externen Faktor in den Prozeß zu integrieren, kann den Verlauf des Dienstleistungserstellungsprozesses beeinflussen. Diese Integrationsbereitschaft und -fähigkeit des externen Faktors ist von größer Bedeutung für die Art, Dauer und das Ergebnis bzw. die Qualität des Dienstleistungsprozesses. Dies gilt insbesondere, wenn der Dienstleistungsnachfrager sich selbst oder eine andere Person als externen Faktor in den Prozeß einbringt. Menschen sind als Individuen in ihren Ausprägungen einzigartig und in ihrem situativen Verhalten häufig nicht einzuschätzen. Deshalb unterliegt die Verrichtung von Dienstleistungen an Menschen (z.B. einer Massage oder eine Kundenberatung) im Vergleich zu einer Verrichtung an Sachen (z.B. eine Autoreparatur) einem stärkerem Einfluß von Unwägbarkeiten. Wird auf der anderen Seite zusätzlich noch die Dienstleistungsproduktion vom Einsatz menschlicher Arbeitsleistungen dominiert, so erlangt die Integrationsfähigkeit und -bereitschaft eine besondere Bedeutung. Die Intensität der Integration bzw. der Aktivitätsgrad des externen Faktors beeinflussen dann die im Dienstleistungsprozeß benötigte Menge „menschlicher Arbeitsleistungen“.
1 EINLEITUNG: Darstellung der wachsenden Bedeutung des Dienstleistungssektors und der damit verbundenen Herausforderung, die Produktivität des Faktors Arbeit durch präzise Erfassungs- und Beurteilungsmethoden zu steigern.
2 DEFINITION UND ABGRENZUNG DES BEGRIFFS „DIENSTLEISTUNG“ ANHAND DER „PHASENBETRACHTUNG“ VON DIENSTLEISTUNGEN: Klassifizierung von Dienstleistungen in Potential-, Prozeß- und Ergebnisphase, um die besonderen Eigenschaften für die Produktivitätsanalyse herauszuarbeiten.
3 DIE MENSCHLICHE ARBEITSLEISTUNG BEI DIENSTLEISTUNGEN: Definition der menschlichen Arbeitsleistung und Analyse ihrer Rolle als interner Potentialfaktor unter Berücksichtigung der Interaktion mit dem externen Faktor.
4 DIE PRODUKTIVITÄT BEI DIENSTLEISTUNGEN: Herleitung des Produktivitätsbegriffs und Identifikation der Arbeitsproduktivität als für die Arbeit relevante Teilproduktivitätsgröße.
5 ERFASSUNG UND BEURTEILUNG DER ARBEITSPRODUKTIVITÄT BEI DIENSTLEISTUNGEN: Detaillierte Darstellung von Erfassungsmethoden für Input- und Outputkomponenten sowie Diskussion qualitativer Einflußfaktoren und Vergleichsanalysen.
6 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Kompakte Zusammenfassung der Ergebnisse und Diskussion des Bedarfs an zukünftigen Verfahren zur Messung schwer quantifizierbarer Einflußgrößen.
Dienstleistung, Arbeitsproduktivität, Dienstleistungsproduktion, Menschliche Arbeitsleistung, Dienstleistungspotential, Externer Faktor, Integrativität, Prozessanalyse, Kapazitätsmanagement, Leistungserstellung, Produktivitätskennzahl, Qualitative Einflußfaktoren, Personaleinsatz, Soll-Ist-Vergleich, Qualitätsfaktor.
Die Arbeit befasst sich mit der Erfassung und Beurteilung menschlicher Arbeitsleistungen in Dienstleistungsunternehmen, um deren unternehmenspolitische Relevanz und Steuerungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
Zentrale Felder sind die Phasenbetrachtung von Dienstleistungen, die Definition und Messung menschlicher Arbeit, die Produktivitätsermittlung sowie die Berücksichtigung qualitativer Einflussfaktoren.
Das Ziel ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Leistungen, die vom Faktor Arbeit bei der Dienstleistungserstellung erbracht werden, möglichst objektiv erfasst und strukturiert beurteilt werden können.
Es werden theoretische Grundlagen aus der Dienstleistungsbetriebswirtschaftslehre erarbeitet und mit verschiedenen Ansätzen zur Produktivitätsmessung und Prozessanalyse (wie dem Blueprinting) verknüpft.
Der Hauptteil behandelt die operative Erfassung von Input- und Outputgrößen, die Einbeziehung von Qualitäts- und Befähigungsfaktoren sowie die verschiedenen Verfahren der Produktivitätsinterpretation und -beurteilung.
Wichtige Begriffe sind Arbeitsproduktivität, externe Faktoren, Dienstleistungserstellung, Prozessmanagement und die Gewichtung menschlicher Qualifikationen.
Da der externe Faktor (Kunde) maßgeblich den Prozessverlauf bestimmt, entstehen durch seine individuellen Anforderungen und Integrationsgrade Unwägbarkeiten, die den Zeitbedarf und damit die Produktivität des Faktors Arbeit stark beeinflussen können.
Menschliche Arbeitsleistungen entziehen sich einer direkten physischen Messung, da sie oft immateriell sind und durch qualitative Aspekte wie Motivation, Erfahrung und den Grad der Kundeninteraktion maßgeblich modifiziert werden.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

