Masterarbeit, 2017
101 Seiten, Note: 1,5
1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Zielsetzung
1.3 Methodik
1.4 Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen der Simulation und Metamodellierung
2.1 Der Begriff Simulation
2.2 Grundlagen der Metamodellierung von Simulationsmodellen
2.3 Phasen der Simulation und Metamodellierung
2.4 Zweckmäßigkeit einer Metamodellierung
2.5 Versuchsplanung: Ein Überblick
3 Methoden zur Metamodellierung
3.1 Polynomiale Regression (PR)
3.2 Spline-Regression (SR)
3.3 Support-Vector-Machine (SVM)
3.4 Künstliche neuronale Netze (KNN)
3.5 Radiale Basisfunktion (RBF)
3.6 Kriging-Verfahren (KV)
3.7 Entscheidungsbäume (EB)
3.8 Zusammenfassung der Methoden
4 Prototypische Umsetzung und Gegenüberstellung
4.1 Kriterien für die Gegenüberstellung
4.2 Simulierte Systeme
4.3 Implementierung
4.4 Ergebnisse
5 Fazit und Ausblick
Die Arbeit verfolgt das Ziel, die theoretischen Grundlagen der Metamodellierung von Simulationsmodellen systematisch zusammenzuführen, gängige Methoden zu charakterisieren und deren Eignung anhand einer prototypischen Umsetzung zu vergleichen. Die Forschungsfrage konzentriert sich dabei auf die Adäquatheit verschiedener Verfahren hinsichtlich ihrer Genauigkeit, Robustheit und Effizienz.
3.1 Polynomiale Regression (PR)
Die polynomiale Regression ist eine Sammlung von statistischen und mathematischen Techniken, welche die Abbildung von Zusammenhängen zwischen einer Zielgröße und Eingangsgrößen ermöglicht. Diese umfasst Modelle erster und zweiter Ordnung, die die Struktur eines Polynoms besitzen. In vielen Literaturquellen wird auf den Begriff „Response Surface“ Bezug genommen, um die Methode der polynomialen Regression zu bezeichnen. Jedoch wird in dieser Arbeit die Bezeichnung „Polynomiale Regression“ vorgezogen, um eine direkte Referenz auf die mathematische Form dieser Modelle klar zu stellen [MM95, JCS01].
Diese Methode wird insbesondere in Industriebetrieben angewandt und eignet sich sehr gut, wenn verschiedene Eingangsgrößen einen Einfluss auf eine Zielgröße (zum Beispiel eine Leistungs- oder Qualitätseigenschaft) haben [MM95, S. 1].
In der PR wird eine statistische Modellformulierung vorgenommen. Im Gegensatz zu anderen theoretischen Modellen, die auf der Grundlage physikalischer und mathematischer Gesetzmäßigkeiten zustande kommen, werden die Parameter des Modells (zum Beispiel die Regressionskoeffizienten) geschätzt [UM06, MM95]. Aus dieser Tatsache leitet sich eine wesentliche Eigenschaft der PR ab. Zufällige Störungen ε sind im Modell vorhanden.
Allgemein kann der Zusammenhang zwischen y und xk folgendermaßen beschrieben werden:
1 Einleitung: Vorstellung der Motivation, der Zielsetzung sowie der methodischen Herangehensweise und des Aufbaus dieser Arbeit.
2 Grundlagen der Simulation und Metamodellierung: Definition der zentralen Begriffe, Beschreibung der Simulationsphasen und Erläuterung der Versuchsplanung.
3 Methoden zur Metamodellierung: Detaillierte Betrachtung verschiedener mathematischer Modellierungsverfahren und deren spezifische Eigenschaften.
4 Prototypische Umsetzung und Gegenüberstellung: Vergleich ausgewählter Methoden anhand von Kriterien wie Genauigkeit, Robustheit und Effizienz unter Verwendung simulierter Systeme.
5 Fazit und Ausblick: Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse zur Eignung der untersuchten Methoden und Ausblick auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten.
Metamodellierung, Simulation, Simulationsexperimente, Polynomiale Regression, Spline-Regression, Support-Vector-Machine, Künstliche neuronale Netze, Radiale Basisfunktion, Kriging-Verfahren, Entscheidungsbäume, Versuchsplanung, Prognose, Optimierung, RAAE, Robustheit.
Die Arbeit untersucht Metamodellierung als Methode zur Vereinfachung komplexer Simulationsmodelle, um deren Rechenaufwand zu reduzieren und deren Analyse zu erleichtern.
Zentral sind die theoretischen Grundlagen der Simulation, die mathematische Charakterisierung gängiger Approximationsmethoden sowie deren praktische Evaluation.
Das primäre Ziel ist es, die Eignung verschiedener mathematischer Verfahren (z.B. Regression, neuronale Netze) zur Erstellung von Metamodellen wissenschaftlich zu vergleichen und zu bewerten.
Neben einer strukturierten Literaturanalyse wird eine prototypische Umsetzung verschiedener Metamodelle unter Verwendung der Programmiersprache R durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Vorstellung der Methoden (Kapitel 3) und die anschließende empirische Gegenüberstellung anhand simulierter Produktionsmodelle (Kapitel 4).
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Metamodellierung, Simulation, Genauigkeit, Robustheit und Effizienz beschreiben.
Die Versuchsplanung ist essenziell, da sie bestimmt, wie effizient und repräsentativ Daten aus der Simulation für den Aufbau des Metamodells gewonnen werden können.
Aufgrund ihrer mathematischen Struktur ist sie präzise bei linearen Zusammenhängen und bietet zudem eine hohe Interpretierbarkeit der Ergebnisse.
Der Begriff resultiert daraus, dass neuronale Netze komplexe interne Parameteranpassungen vornehmen, die sich dem Verständnis menschlicher Benutzer entziehen.
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