Examensarbeit, 2001
131 Seiten, Note: 2,0
Diese Hausarbeit befasst sich mit der Entwicklung der lokalen Ökonomie im Duisburger Stadtteil Beeck. Ziel ist es, die Veränderungen des Einzelhandels, der Sozialstruktur und der Wirtschaft in Beeck zu analysieren und die Auswirkungen auf die Lebensqualität der Bewohner zu untersuchen.
Die Einleitung führt in die Thematik der lokalen Ökonomie in Duisburg-Beeck ein und stellt die Relevanz der Arbeit dar. Das zweite Kapitel befasst sich mit der Entwicklung des Einzelhandels in Deutschland, beleuchtet die Veränderungen der Betriebsformen und deren räumliche Auswirkungen. Kapitel drei klärt den Begriff „Lokale Ökonomie“ und erläutert seine theoretischen Grundlagen. Die Fragestellung und die Untersuchungshypothesen werden ebenfalls in diesem Kapitel behandelt.
Kapitel vier beschreibt den Untersuchungsraum Duisburg-Beeck und seine Entwicklungsgeschichte. Im fünften Kapitel werden der methodische Ansatz und die Operationalisierung der Hypothesen erläutert. Die Kapitel sechs und sieben untersuchen die Veränderungen der Sozialstruktur und die Entwicklung des Stadtteils Duisburg-Beeck als Lebensraum.
Kapitel acht befasst sich mit der ökonomischen Entwicklung in Duisburg-Beeck, wobei die Entwicklung des Einzelhandels und des Dienstleistungssektors im Fokus stehen. Das neunte Kapitel beschäftigt sich mit der „Ethnischen Ökonomie“ in Duisburg-Beeck und deren Entwicklung in verschiedenen Wirtschaftsbereichen.
Die Kapitel zehn und elf präsentieren einen Vergleich ausgewählter Beecker Einzelhandels und analysieren die räumliche Verteilung der ortsansässigen Unternehmen. Kapitel zwölf befasst sich mit der Kaufkraftentwicklung in Duisburg-Beeck und deren Auswirkungen auf den Einzelhandel.
Schließlich werden in den Kapiteln dreizehn bis fünfzehn die Ergebnisse zusammengefasst, diskutiert und mögliche Lösungsansätze für die Herausforderungen des Stadtteils präsentiert.
Die Arbeit befasst sich mit zentralen Themen wie der Entwicklung der lokalen Ökonomie, Einzelhandelsstrukturen, Sozialstruktur, Bevölkerungsentwicklung, Kaufkraft, Stadtentwicklung und dem Konzept der „Ethnischen Ökonomie“. Diese Themen werden anhand des Beispiels Duisburg-Beeck untersucht und beleuchtet.
Die lokale Ökonomie bezieht sich auf die Stärkung kleinräumiger wirtschaftlicher Strukturen in Stadtteilen, insbesondere um sozialräumliche und wirtschaftliche Trennungen in Städten zu überwinden.
Duisburg-Beeck weist typische Problemlagen altindustrieller Gebiete auf, die durch den Strukturwandel der Montanindustrie, hohe Arbeitslosigkeit und den Verlust traditioneller Bindungen zwischen Wohnort und Arbeitsplatz geprägt sind.
Der Einzelhandel in Beeck leidet unter einer verringerten Kaufkraft und einem veränderten Einkaufsverhalten der Bevölkerung, was zu einem Rückgang lokaler Absatzmöglichkeiten führt.
Die ethnische Ökonomie beschreibt wirtschaftliche Aktivitäten und Unternehmensgründungen durch Migranten im Stadtteil, die einen wesentlichen Teil des sozioökonomischen Gefüges in Beeck ausmachen.
Der Wandel führt zu einer räumlichen Konzentration von Sozialproblemen, sinkenden Bevölkerungszahlen und einer Veränderung der sozialen Infrastruktur im Stadtteil.
Ja, die Arbeit diskutiert kommunale Ansätze zur Förderung lokaler Potenziale sowie das Engagement nichtstaatlicher Träger wie des Bürgervereins Beeck e.V.
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