Bachelorarbeit, 2021
92 Seiten
Diese Arbeit analysiert die Einsatzmöglichkeiten der Zirkuspädagogik bei Kindern mit Autismus und zielt darauf ab, das Potenzial dieses pädagogischen Ansatzes für die Förderung und Inklusion dieser Kindergruppe zu beleuchten. Sie befasst sich mit den theoretischen Grundlagen der Zirkuspädagogik und der Autismus-Spektrums-Störungen, um ein umfassendes Verständnis der jeweiligen Themenbereiche zu gewährleisten. Darüber hinaus werden die Stärken und Schwächen von Kindern mit Autismus sowie die spezifischen Herausforderungen und Möglichkeiten der Zirkuspädagogik im Umgang mit diesen Kindern untersucht.
Die Einleitung führt in das Thema ein und skizziert die Relevanz der Untersuchung. Kapitel 2 befasst sich mit dem theoretischen Hintergrund der Zirkuspädagogik, beleuchtet verschiedene Theoriekonzepte und zeigt den Stand der Forschung sowie die spezifischen Einsatzmöglichkeiten auf. Kapitel 3 widmet sich der Autismus-Spektrums-Störungen, betrachtet die Lebenswelt der betroffenen Kinder und geht auf ihre Stärken, Schwächen und möglichen Unterstützungsangebote ein. Kapitel 4 präsentiert die Ergebnisse einer empirischen Studie, in der Expert:innen zu ihren Erfahrungen mit der Zirkuspädagogik im Kontext von Kindern mit Autismus befragt wurden. Dieses Kapitel beleuchtet die Anwendbarkeit der Zirkuspädagogik für diese Zielgruppe und analysiert die pädagogischen Voraussetzungen für eine inklusive Arbeit. Kapitel 5 diskutiert Schlussfolgerungen aus der Forschung, zieht Transferüberlegungen für die Praxis und zeigt Möglichkeiten zur Umsetzung der Zirkuspädagogik in Schule und anderen Settings auf. Der Ausblick gibt einen kurzen Ausblick auf die zukünftige Forschung und mögliche Entwicklungen im Bereich der Zirkuspädagogik und Inklusion.
Zirkuspädagogik, Autismus-Spektrums-Störungen, Inklusion, Förderung, pädagogisches Konzept, Stärken- und Schwächenorientierung, Empirie, Expert:innen, Interview, Lebenswelt, Entwicklung, Praxisfeldbezug, Umsetzung, Transfer.
Zirkuspädagogik bietet einen geschützten Raum für Einzigartigkeit, fördert die Motorik, das Selbstbewusstsein und kann helfen, soziale Ängste abzubauen.
Disziplinen wie Akrobatik, Jonglage oder Äquilibristik haben spezifische Wirkungsweisen auf die Körperwahrnehmung und Konzentration der Kinder.
Wichtig sind klare Strukturen, personelle Voraussetzungen (Fachkräfte mit Autismus-Wissen) und die Anpassung der Umgebung an die Reizempfindlichkeit der Kinder.
Ja, da im Zirkus jeder eine individuelle Rolle findet, die seinen Stärken entspricht, ermöglicht dies ein gemeinsames Erleben von Kindern mit und ohne Behinderung.
Zirkuspädagogik nutzt Ansätze der Motopädagogik, um durch Bewegungserfahrungen die psychische Stabilität und die Handlungsfähigkeit der Kinder zu verbessern.
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