Bachelorarbeit, 2020
56 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Praktische Relevanz
1.2 Wissenschaftliche Relevanz
2. Literaturüberblick
2.1 Shared Leadership
2.2 Geschlecht
2.3 Körpergröße
3. Theorie und Hypothesen
4. Methode
4.1 Teilnehmende
4.2 Vorgehen
4.3 Messung
4.3.1 Shared Leadership
4.3.2 Größe und Geschlecht
4.3.3 Kontrollvariablen
4.4 Analyse der Netzwerke
4.5 Datenmanagement
5. Ergebnisse
5.1 Deskriptive Statistik
5.2 MCMC und goodness-of-fit Analyse
5.3 Resultate der Schätzung
5.4 Überprüfung der Hypothesen
6. Diskussion
6.1 Praktische Implikation
6.2 Limitation und zukünftiger Forschungsausblick
Diese Arbeit untersucht den Einfluss der Körpergröße und des Geschlechts auf die Entstehung von Shared Leadership innerhalb von Teams, um zu prüfen, ob evolutionär geprägte Führungsprototypen auch in informellen Führungskontexten wirksam sind.
3. Theorie und Hypothesen
In diesem Abschnitt wird ein theoretischer Rahmen präsentiert, der die Hintergründe beschreibt, inwiefern das Geschlecht und die Körpergröße shared leadership in Teams beeinflussen können.
Um die Zusammenhänge zu verstehen, muss man zu unser aller Vorfahren und damit auch zu den Anfängen der Führung gehen. Die wichtigste Aufgabe von Führung war und ist die soziale Koordination, um essenzielle Ziele zu erreichen (Spisak, Nicholson und van Vugt, 2011). Laut der evolutionären Führungstheorie sind Führung und Gefolgschaft für unsere Vorfahren adaptive Strategien, um konkret das Bewegen einer sozialen Gruppe von einem Ort zu einem Anderen, das Jagen, die Verteidigung der Gruppe, sowie den sozialen Zusammenhalt zu erreichen und zu gewährleisten (Blaker, Rompa, Dessing, Vriend, Herschberg und van Vugt, 2013).
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Komplexität in der Arbeitswelt und die damit wachsende Bedeutung von Shared Leadership sowie die Forschungsrelevanz sozio-demografischer Merkmale.
2. Literaturüberblick: Dieser Abschnitt definiert das Konstrukt Shared Leadership und erörtert den aktuellen Forschungsstand zu Geschlechterstereotypen und dem Einfluss der Körpergröße auf Führungswahrnehmung.
3. Theorie und Hypothesen: Hier wird der theoretische Rahmen auf Basis der evolutionären Führungstheorie entwickelt, woraus drei spezifische Hypothesen zum Einfluss von Größe und Geschlecht abgeleitet werden.
4. Methode: Das Kapitel beschreibt das Forschungsdesign der Querschnittsstudie, die Datenerhebung in drei Teams sowie die statistische Analyse mittels temporal exponential random graph models (TERGM).
5. Ergebnisse: Es werden die deskriptiven Statistiken, die MCMC-Diagnostik und die Ergebnisse der Regressionsschätzungen zur Hypothesenprüfung präsentiert.
6. Diskussion: Das abschließende Kapitel interpretiert die Ergebnisse, beleuchtet praktische Implikationen für Organisationen und reflektiert die Limitationen sowie zukünftige Forschungsbedarfe.
Shared Leadership, Körpergröße, Geschlecht, soziale Netzwerkanalyse, Führung, evolutionäre Führungstheorie, Teamperformanz, Führungswahrnehmung, Geschlechterstereotype, TERGM, Arbeitswelt, Führungsrolle, Management, Gruppenkonflikte, Netzwerkanalyse.
Die Arbeit untersucht, ob Merkmale wie Körpergröße und Geschlecht Einfluss darauf haben, wem innerhalb eines Teams Shared Leadership zugeschrieben wird.
Die Themen umfassen Shared Leadership, evolutionäre Psychologie der Führung, Geschlechterforschung im Arbeitskontext sowie soziale Netzwerkanalyse.
Ziel ist es zu klären, ob die für formale Führung nachgewiesenen Vorurteile bezüglich Körpergröße und Geschlecht auch auf informelle Führungsprozesse in Teams übertragbar sind.
Es wird eine soziale Netzwerkanalyse angewandt, konkret das "temporal exponential random graph model" (TERGM), um Führungsbeziehungen in drei Teams zu modellieren.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung der Hypothesen, die Beschreibung des methodischen Vorgehens, die Präsentation der empirischen Ergebnisse und deren Diskussion.
Die wichtigsten Begriffe sind Shared Leadership, Körpergröße, Geschlecht, soziale Netzwerkanalyse und evolutionäre Führungstheorie.
Die Literatur legt nahe, dass Größe oft als heuristischer Indikator für Macht, Dominanz und Kompetenz wahrgenommen wird, was die Entscheidungsprozesse bei der Führungszuschreibung beeinflusst.
Es konnte eine Tendenz bestätigt werden, dass Männer eher als Führungspersonen wahrgenommen werden als Frauen, wobei der Geschlechterfaktor einen stärkeren Einfluss zeigte als die Körpergröße.
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