Magisterarbeit, 2021
68 Seiten, Note: 1
Das Ziel dieser Arbeit ist die kontrastive Analyse von Phraseologismen mit den Komponenten Gesicht, Auge, Nase und Mund in der deutschen und polnischen Sprache. Die Analyse soll die Frage beantworten, ob Somatismen in beiden Sprachen identisch sind. Die Arbeit befasst sich mit den Grundlagen der Phraseologie und konfrontativen Linguistik, um eine fundierte Analyse durchzuführen.
Das erste Kapitel bietet eine Einführung in die Phraseologie, wobei die Definition von Phraseologismen und deren Merkmale im Fokus stehen. Das zweite Kapitel befasst sich mit den Grundlagen der konfrontativen Linguistik, insbesondere mit dem Konzept der interlingualen Äquivalenz und dessen Anwendung in der Phraseologieforschung. Das dritte Kapitel präsentiert die kontrastive Analyse von Somatismen in deutscher und polnischer Sprache, wobei die vier genannten Körperteile als Strukturkomponenten dienen. Die Kapitel 1 und 2 dienen als theoretischer Rahmen für die empirische Analyse in Kapitel 3.
Phraseologie, Phraseologismen, Somatismen, kontrastive Linguistik, interlinguale Äquivalenz, deutsche Sprache, polnische Sprache, vergleichende Analyse, Körperteile, Gesicht, Auge, Nase, Mund.
Somatismen sind Phraseologismen (feste Redewendungen), die Bezeichnungen für Körperteile als feste Bestandteile enthalten, wie zum Beispiel „ein Auge auf etwas werfen“.
Ziel ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen zwei Sprachen (hier Deutsch und Polnisch) systematisch zu untersuchen, um z.B. Äquivalenzbeziehungen festzustellen.
Man unterscheidet zwischen vollständiger Äquivalenz (identische Bedeutung und Struktur), teilweiser Äquivalenz, Nulläquivalenz (keine Entsprechung) und Scheinäquivalenz („falsche Freunde“).
Die Analyse zeigt, dass es zwar viele Parallelen gibt, aber oft Unterschiede in der Struktur oder im kulturellen Kontext bestehen, was zu teilweiser oder Nulläquivalenz führt.
Idiomatizität bedeutet, dass die Gesamtbedeutung einer Redewendung nicht direkt aus der Bedeutung der einzelnen Wörter abgeleitet werden kann (z.B. „jemanden an der Nase herumführen“).
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